Nachschau - Veranstaltung am 20.11.2017

 
 
 
 

Vortrag und Diskussion

zum Thema

Verteidigung im Bündnis -
neue (alte) Rollen der NATO

 
Referent:

Prof. Dr. Sven Bernhard Gareis

German Deputy Dean, George C. Marshall
European Center for Security Studies, Garmisch-Partenkirchen
Foto: Sven Gareis - Eigenes Bild
 

Moderation:

Roman Godau, M.A.

GSP-Sektion Berlin
 

Montag, 20.11.2017, 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr
(Einlass ab 18:30 Uhr)
im Politisches Bildungsforum der Konrad-Adenauer-Stiftung
Tiergartenstr. 35, 10787 Berlin

 

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Bericht der Sektion Berlin

„Die NATO braucht adäquate Antworten auf hybride Bedrohungen“

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Sven Bernhard Gareis

Professor Dr. Sven Gareis (li.) mit Moderator Roman Godau M.A. von der GSP-Sektion Berlin - Foto: GSP

Auch im Herbst 2017 hat die GSP Sektion Berlin ihre bewährte Tradition fortgesetzt und eine gemeinsame Veranstaltung mit der Konrad-Adenauer-Stiftung durchgeführt. Dieses Mal durften wir gemeinsam Professor Dr. Sven B. Gareis vom German-Marshall-Center in den Räumen der KAS begrüßen. Nach einem etwa 45-minütigen Vortrag folgte eine lebhafte Diskussion mit den anwesenden Gästen, die von unserem langjährigen Mitglied Roman Godau moderiert wurde.

Gareis’ Vortrag begann mit den zahlreichen Herausforderungen, mit denen die NATO und einzelne Bündnispartner konfrontiert sind. Diese kurze tour d’horizon beinhaltete externe Einflüsse, wie den Syrienkonflikt oder den so genannten Islamischen Staat ebenso wie die internen Aufgaben der NATO, wie die Weiterentwicklung der Bündniskohärenz oder das Rollenverständnis von und zwischen NATO und EU.

Mit einem kurzen historischen Abriss näherte sich der Vortrag dem zentralen Thema des Abends: Die Aggression Russlands in der Ostukraine und das Konzept der hybriden Bedrohung. Anhand dieses Beispiels und der diesbezüglichen Reaktionen des Bündnisses wurden im Vortrag selbst, aber auch in der anschließenden Diskussion, die unterschiedlichen Facetten „hybrider Auseinandersetzungen“ beschrieben und bewertet. Es wurde deutlich, wie schwer die Einordnung fällt, wenn konventionelle und unkonventionelle Methoden durch staatliche und nichtstaatliche Akteure in koordinierter Weise zur Anwendung kommen, die Schwelle zur Kriegsführung jedoch – zumindest offiziell – nicht erreicht wird.

Die anwesenden Gäste von KAS und GSP nutzten im Anschluss die Chance, mit Prof. Gareis auch über die aktuelle globale Sicherheitslage zu diskutieren. Bevor diese Gespräche bei einem kleinen Empfang bilateral fortgesetzt wurden, fiel das Resümee des Abends folgendermaßen aus:

Die NATO ist und bleibt das wichtigste Sicherheitsbündnis, muss sich aber den neuen Herausforderungen stellen, um gerade gegen die nicht-militärischen Mittel hybrid geführter Konflikte die richtigen Antworten parat zu haben.

 
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