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Aktuelles aus dem Landesbereich

Bericht der Sektion Itzehoe-Steinburg

Verwundung der Seele

GSP-Vortrag über Posttraumatische Belastungsstörungen

Von Winfred Krech

Das Thema „Posttraumatische Belastungsstörungen“, kurz PTBS, ist seit den immer gefährlicher werdenden Einsätzen von Soldaten der Bundeswehr ein Thema, das in der Öffentlichkeit Widerhall findet. Blieben anfangs die psychischen Probleme von Soldaten, die aus den Einsätzen zurückkamen, unerkannt, so stellte sich doch schnell heraus, daß Erfahrungen von Gefechten mit existentieller Angst und dem Erleben von eigener oder Verwundung von Kameraden sowie deren Tod im Einsatz in den heimkehrenden Soldaten sich so eingebrannt hatten, daß ihre Persönlichkeit sich stark änderte, sie z.T. nicht mehr dienstfähig und lebensuntüchtig wurden. Dabei stellten sich diese psychischen Erkrankungen oft erst mit Verzögerung ein. Betroffen waren nicht nur die Soldaten selbst, sondern auch ihre Familien, die in Folge auch auseinanderbrachen.

Prof. Dr. Deister führte das Auditorium souverän in die Materie ein, klärte über die Geschichte des Begriffes und sein Krankheitsbild auf. Dabei wurde schnell klar, daß PTBS nicht nur Soldaten betrifft, sondern jedem Bürger wiederfahren kann. Deister unterschied zwischen Traumata (griechisch für „Wunde“) durch Unfälle und Naturkatastrophen und durch menschliches Handeln. Dabei sind Traumata durch menschliches Handeln schlimmer und schwerer als durch natürlich Ursachen.

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Bericht der Sektion Itzehoe-Steinburg

Braunschweiger Soko erfolgreich gegen straffällig gewordene Zuwanderer

Kriminaldirektor Ulf Küch zu Gast bei der GSP in Itzehoe

Von Winfred Krech
Sektionsleiter Winfred Krech mit Kriminaldirektor Ulf Küch /re.) - Foto: GSP

Muss die massenhafte Zuwanderung von Asylanten automatisch zu einer dauerhaften Steigerung der Zahl bestimmter Straftaten und der damit verbundenen Verunsicherung der deutschen Bevölkerung führen? Der Braunschweiger Kriminaldirektor Ulf Küch, Leiter der dortigen Soko Zerm (Zentrale Ermittlungen) und Verfasser des Spiegel-Bestsellers "Soko Asyl" demonstrierte in seinem Vortrag, dass sich eine derartige Entwicklung durch ein entschlossenes, gezieltes Vorgehen der Polizei, eine enge Zusammenarbeit mit der Justiz und eine konsequente Anwendung bestehender Gesetze und Vorschriften in den Griff kriegen lässt.

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Bericht der Sektion Itzehoe-Steinburg

Das Asiatische Paradoxon

GSP-Vortrag über China und die Sicherheitsarchitektur in Ostasien

Von Winfred Krech
Professor Dr. Sven Gareis (li.) mit Sektionsleiter Pastor i.R. Winfred Krech

Angesichts der beunruhigenden Nachrichten über chinesische Expansionsbestrebungen und die mögliche Eskalation bestehender Konflikte, z. B. zwischen Nord-Korea und seinen Nachbarn, hatte die GSP-Sektion Steinburg mit Prof. Gareis einen Kenner der Konfliktregion geladen, um sich über Konflikt-Ursachen und mögliche zukünftige Entwicklungen unterrichten zu lassen.

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Bericht des Landesvorsitzenden I

Populismus: Ein Warnsignal für die repräsentative Demokratie

Sicherheitspolitischer Empfang im Kreishaus des Kreises Schleswig-Flensburg

Von Harry Preetz

Kürzlich hat der Landesbereich I der GSP in Kooperation mit der Kreisgruppe Schleswig-Nord im VdRBw e.V. sowie dem Kreispräsidenten Ulrich Brüggemeier zu einem Sicherheitspolitischen Empfang in das Kreishaus des Kreises Schleswig-Flensburg eingeladen.

Die Veranstaltung beschäftigte sich mit dem Thema „Populismus – was ist das und was macht das – im Kontext mit der Administration Trump und dem Brexit?“

Über 60 sehr interessierte Teilnehmer, darunter die Präsidentin der GSP Frau Ulrike Merten sowie der Landrat Dr. Wolfgang Buschmann, folgten den außerordentlich interessanten, wissenschaftlichen detaillierten Ausführungen von Prof. Dr. Dirk Nabers, Leiter des Arbeitsbereichs Internationale Politische Soziologie am Institut für Sozialwissenschaften an der Christian-Albrechts- Universität Kiel.

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Bericht der Sektion Itzehoe-Steinburg

Ein "Putin-Versteher" der anderen Art

Von Winfred Krech
vl. Dr. Aschot Manutscharjan, Landesvorsitzender Harry Preetz, GSP-Präsidentin Ulrike Merten, Sektionsleiter Winfred Krech. - Foto: GSP

"Putin-Versteher" ist ja eine abfällig gemeinte Bezeichnung für all diejenigen, die sich um ein Verständnis der Politik des russischen Präsidenten bemühen.

Dass diese Bezeichnung auch eine andere Bedeutung haben kann, demonstrierte der in Armenien geborene Historiker Dr. Aschot Manutscharjan auf einer Veranstaltung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik im Café Schwarz.

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Bericht der Sektion Itzehoe-Steinburg

Medizinische Versorgung unserer Soldaten auf hohem Niveau

Von Winfred Krech

Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr, die von unserer Regierung zu Einsätzen ins Ausland abkommandiert werden, sollen sich darauf verlassen können, dass ihnen dort bei Verletzungen und anderen medizinischen Problemen möglichst schnell und kompetent geholfen wird.

Bestimmen in den letzten Jahren immer wieder Berichte über eine oftmals wegen technischer oder personeller Mängel eingeschränkte Einsatzfähigkeit der Bundeswehr die öffentliche Diskussion, so gibt es einen Truppenteil, bei dem sich in den letzten Jahren eine durchaus positive Entwicklung vollzogen hat. In seinem Vortrag, zu dem ihn die Steinburger Sektion der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) eingeladen hatte, gab Dr. Daniel Hinck, Oberfeldarzt der Bundeswehr mit Itzehoer Wurzeln, einen Überblick über die erstaunliche Entwicklung, die das Sanitätswesen in den letzten Jahren genommen hat. Eine Entwicklung, die diesen inzwischen als eigenständig anzusehenden Truppenteil im Vergleich mit anderen Armeen einen Spitzenplatz hat einnehmen lassen. - Sogar die US-Amerikaner suchen in bestimmten Bereichen der Notfallversorgung die Kompetenz der Bundeswehr.

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Bericht der Sektion Itzehoe - Steinburg

Vom Kalten Krieg zum Cyber-War

Von Winfred Krech

Hatte der Leiter der Sektion Steinburg der Gesellschaft für Sicherheitspolitik, Winfred Krech, in der letzten Veranstaltung einem Vertreter der Linken die Gelegenheit gegeben, die Politik der westlichen Staaten, insbesondere die der USA und der Bundesrepublik, quasi als Mutter allen Übels der Welt darzustellen, so bot er diesmal Markus Wehner, Berliner Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung die Möglichkeit, einen kritischen Blick auf die Politik Russlands unter Wladimir Putin zu werfen.

Wehner widersprach nachdrücklich der These, dass Putin durch den Westen zu seiner Politik gedrängt worden sei. Dies ist ein Mythos. Putins Vorgehen ist keine Reaktion auf das Vorgehen des Westens, sondern eine seit längerem verfolgte Strategie.

Für Wehner ist die aggressive Politik Russlands unter Putin vor allem von den Zielen bestimmt, die alte Großmachtstellung Russlands nach dem Zerfall der Sowjet-Union wiederherzustellen; die von ihm unterstellte Umklammerung durch den Westen aufzubrechen; den Einfluss des Westens zu beschneiden, ihn am besten zu spalten und zu schwächen; seine Macht und den Einfluss seiner Clique im Inneren Russlands zu sichern und dauerhaft zu garantieren.

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Bericht der Sektion Itzehoe - Steinburg

Iran, Saudi Arabien, ISIS und die Neuauflage des schiitisch-sunnitischen Konflikts

Politik- und Islamwissenschaftler spricht bei der GSP in Itzehoe

Von Winfred Krech

Nach dieser Veranstaltung stellte sich wohl keiner der ca. 50 Anwesenden die Frage, ob nun noch ein weiterer Vortrag zur Lage im Nahen Osten notwendig war.

In einer mit großer Aufmerksamkeit verfolgten faktenreichen und präzisen Power-Point-Präsentation entwickelte Rohschürmann vor einem "vollen Haus" die vielfältige und z. T. äußerst komplexe Ursachengeschichte der derzeitigen Situation im Nahen Osten, wobei er besonders auf die Geschichte des Irans, Saudi Arabiens, Syriens, Afghanistans, des Libanons und des Jemens einging.

Die aus Streitigkeiten um die Nachfolge Mohammeds erwachsene Spaltung des Islams in Schiiten und Sunniten und die damit verbundene weitere Zerfaserung in zumeist verfeindete religiöse Gemeinschaften kann als Hauptursache der Konflikte und Entwicklungen im Nahen Osten gesehen werden.

Eine grafische Darstellung der am Syrien-Konflikt beteiligten Staaten und Gruppierungen und deren Verhältnis zueinander machte in überzeugender Weise die komplexe Situation im derzeitigen Konflikt deutlich. Hierzu gehören auch das Eingreifen westlicher Staaten und deren Einfluss auf politische und kulturelle Entwicklungen.

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Bericht der Sektion Itzehoe - Steinburg

Folgen der Kampfeinsätze der Bundeswehr

Von Winfred Krech

Die zahlreichen Kampfeinsätze der Bundeswehr in der Zeit seit dem Ende des Kalten Krieges haben auch in der Bundeswehr vielfältige und deutliche Spuren hinterlassen. Julia Weigelt, Fachjournalisten für Sicherheitspolitik, gab vor der Gesellschaft für Sicherheitspolitik einen Überblick über die Aspekte der Auswirkungen des weltweiten Engagements deutscher Soldaten in Bosnien, im Kosovo, in Afghanistan und an anderen Orten weltweit./p>

Sie stieß auf das erwartete Interesse der Anwesenden, von denen nicht wenige ihre eigenen Erfahrungen aus ihrer Bundeswehrzeit einbringen konnten.

Obwohl immer nur ein Bruchteil der Soldaten an den Kampfeinsätzen teilnimmt, ist die ganze Bundeswehr betroffen, da Ausbildungskonzepte, Befehlsstrukturen, Material, der Umgang innerhalb der Truppe usw. einer ständigen Fortentwicklungen unter dem Eindruck der Erfahrungen in den Einsatzgebieten unterliegen. Die Zahl der Soldaten mit der Erfahrung von Auslandseinsätzen ist wesentlich höher als die aktuelle Stärke der Bundeswehr im Ausland. .

Wer an diesen Einsätzen teilgenommen hat, kommt häufig als ein veränderter Mensch zu seiner Familie, in sein soziales Umfeld zurück. Nicht nur unter dem Einfluss posttraumatischer Belastungsstörungen sind viele nicht mehr die, die sie waren, als sie zu ihrem Einsatz aufbrachen.

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Bericht der Sektion Itzehoe - Steinburg

„Das größte Volk ohne eigenen Staat“

Von Winfred Krech

Ali Toprak spricht über die Situation der Kurden im Nahen Osten

Von Winfred Krech

Mit Ali Toprak, dem Präsidenten der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV), Bundesvorsitzenden der Kurdischen Gemeinschaft Deutschland (KGD) und Mitglied der Zukunftskommission der CDU, ist es Winfred Krech, dem Sektionsleiter der Gesellschaft für Sicherheitspolitik im Kreise Steinburg, wieder einmal gelungen, einen kompetenten Referenten zur Situation im Nahen Osten nach Itzehoe zu holen.

Und wenn da ein "Deutschkurde" in seinen einleitenden Worten zur Situation der Kurden fordert, "die deutschen Werte offensiver zu verteidigen", sich ausdrücklich dafür ausspricht, dass sich Zuwanderer mit deutschen Interessen und Zielen identifizieren und deutsche Werte im Alltag leben sollen, dann kann er sich der Aufmerksamkeit seiner Zuhörer gewiss sein. Der Lebenslauf des Referenten, der typisch ist für eine Karriere in der bundesdeutschen Parteien- und Verbandslandschaft, beweist die Ernsthaftigkeit dieser Forderungen.

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Bericht der Sektion Itzehoe-Steinburg

Chinas Aufstieg zur Großmacht

Regionale Entwicklungen mit globalen Auswirkungen

Von Winfred Krech

Vor Beginn seines Referates gab Dr. Paul einen knappen Überblick über Geschichte, Struktur, Zielsetzungen und Leistungen der beim Bundeskanzleramt angesiedelten Stiftung Wissenschaft und Politik, deren Mitarbeiter er ist.

Die Volksrepublik China, die sich in den letzten Jahren zur zweitwichtigsten Wirtschaftsmacht der Erde entwickelte, hat in den letzten Jahren damit begonnen, ihr militärisches Potenzial im rasanten Tempo auszubauen und eine Ausweitung ihres Machtgebietes anzustreben. Der Aufbau einer starken Flotte und eines entsprechenden Netzes an Stützpunkten ist hierbei das vorrangige Instrument.

Es geht hierbei auch darum, die Versorgung Chinas mit Rohstoffen und Nahrungsmitteln durch den Aufbau einer global einsatzfähigen Marine abzusichern. Hierbei stößt China zwangsläufig auf die bisherige Hegemonialmacht im gesamten Pazifikraum, die USA.

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Eigenbericht der Sektion Itzehoe-Steinburg

Theorie und Praxis

Vortrag über die deutsche Heeresoffiziersausbildung

Von Winfred Krech

Wer seine Berufswahl mit der notwendigen Überlegung trifft, wird immer ein Interesse daran haben, dass er effizient und kompetent auf die spätere berufliche Praxis vorbereitet wird. Die Frage, inwieweit dies bei der derzeitigen Ausbildung der Offiziere der Landstreitkräfte bei der Bundeswehr geschieht, stand im Mittelpunkt der Darlegungen eines der Autoren des vieldiskutierten Buches "Armee im Aufbruch".

Leutnant Reitstetter, der zugleich auch Herausgeber dieses Werkes ist, stellte die Stufen und Inhalte des derzeitigen Weges zum Offizier der Bundeswehr dar und wies dabei immer wieder auf die seiner Meinung nach erforderliche Verstärkung einer truppennahen Ausbildung hin. Nur so lässt sich nach seiner Ansicht - und der seiner ebenfalls anwesenden Kameraden und Mitautoren - der Übergang von der bisher überwiegend theoretisch ausgerichteten Schulung in den Aufgabenbereich eines Offizier mit den entsprechenden Pflichten - insbesondere auch im Bereich der Menschenführung und des Umganges mit Kameraden und Vorgesetzten - angemessen vorbereiten.

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