Nachschau - Veranstaltung am 08.06.2017

 
 
 

Sicherheitspolitischen Empfang

im Kreishaus
des Kreises Schleswig - Flensburg

mit einem Vortrag
zum Thema

Der Brexit und die Administration Trump -
neue Herausforderungen für die europäische Sicherheitspolitik

 
Referent:

Professor Dr. Dirk Nabers

Institut für Sozialwissenschaften
Christian-Albrechts-Universität Kiel
 
Grußworte von

Ulrich Brüggemeier

Kreispräsident
 

Ulrike Merten

Präsidentin der Gesellschaft
für Sicherheitspolitik e.V.
 

Oberst a.D. Detlef Thull

Vorsitzende des Arbeitskreises Reserveoffiziere
Schleswig-Flensburg im VdRBw e.V.
 

Im Anschluss an Vortrag und Diskussion freuen wir uns bei einem Imbiss auf einen regen Gedankenaustausch

 

am Donnerstag, 08. Juni 2017, 18:00 Uhr
im Kreishaus des Kreises Schleswig-Flensburg
Flensburger Straße 7, 24837 Schleswig

 

*****

 
Bericht des Landesvorsitzenden I

Populismus: Ein Warnsignal für die repräsentative Demokratie

Sicherheitspolitischer Empfang im Kreishaus des Kreises Schleswig-Flensburg

Von Harry Preetz

Kürzlich hat der Landesbereich I der GSP in Kooperation mit der Kreisgruppe Schleswig-Nord im VdRBw e.V. sowie dem Kreispräsidenten Ulrich Brüggemeier zu einem Sicherheitspolitischen Empfang in das Kreishaus des Kreises Schleswig-Flensburg eingeladen.

Die Veranstaltung beschäftigte sich mit dem Thema „Populismus – was ist das und was macht das – im Kontext mit der Administration Trump und dem Brexit?“

Über 60 sehr interessierte Teilnehmer, darunter die Präsidentin der GSP Frau Ulrike Merten sowie der Landrat Dr. Wolfgang Buschmann, folgten den außerordentlich interessanten, wissenschaftlichen detaillierten Ausführungen von Prof. Dr. Dirk Nabers, Leiter des Arbeitsbereichs Internationale Politische Soziologie am Institut für Sozialwissenschaften an der Christian-Albrechts- Universität Kiel.

Frau Merten, eigens für diese Veranstaltung in den hohen Norden gereist, betonte in ihrem Grußwort, dass die Diskussion sicherheitspolitischer Themen einen jeden angehe und man diese Thematik auch in alle Winkel der Bundesrepublik tragen müsse.

Die Veranstaltung im Kreishaus Schleswig entstand auf Grund einer Initiative des Arbeitskreises Reserveoffiziere Schleswig/Flensburg und des Kreispräsidenten. Inzwischen hat sie traditionellen Charakter und wurde in diesem Jahr erstmals im Kooperationsverbund mit dem Landesbereich I der Gesellschaft für Sicherheitspolitik durchgeführt. Aus Sicht der GSP wird damit das Ziel verfolgt, den Bekanntheitsgrad auch abseits von Sektionsstandorten zu steigern.

Im Verlauf des Vortrags und der sich anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass Populismus durchaus als Warnsignal für Störungen im Funktionieren repräsentativer Demokratie zu sehen ist. Diese Repräsentationslücken, in denen Populismus wuchert, gilt es zu erkennen und zu bearbeiten.

Das kann auf unterschiedliche Art und Weise geschehen, entweder durch politische Korrekturen und/oder falls nicht die Politik, sondern die Bevölkerung das Problem wäre, durch geduldige politische Bildungsarbeit. Es ist keinem geholfen, wenn man jene Themen beschweigt, um die herum sich Populismus hochrankt, oder wenn man den „Kommunikativen Nahkampf“ mit Populisten meidet, schadet es doch genau jener Demokratie, die man gegen Populisten und Populismus verteidigen sollte.

Wenn man sich ein eigenes fundiertes Urteil bilden wolle, so müsse man sich auch sachkundig machen und Fakten kennen und das Thema nicht Stammtischparolen überlassen“ war die einhellige Meinung der Veranstalter. Deshalb soll diese Vortragsreihe auch im nächsten Jahr fortgesetzt werden.

 
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