Bundespresseamt

Online - Diskussionsforum

Newsticker LB II

  • Mi, 08. Juni 2016
    Delmenhorst
    Vortrag und Diskussion
    "Die Türkei – Radikale Wende
    einer Regionalmacht"
     
  • Di, 14. Juni 2016
    Elbe - Weser
    1. Sicherheitspolitisches Frühstück
    im Materialwirtschaftszentrum Einsatz
    der Bundeswehr
     
  • Do, 01. September 2016
    Oldenburg (Oldbg.)
    Vortrag und Diskussion
    "Präventive Sicherheitspolitik
    und die Relevanz von Geopolitik"
     

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Aktuelles aus dem Landesbereich

Bericht der Sektion Delmenhorst

Zankapfel Arktis

Publizist Dr. Christian Wipperfürth referiert in Adelheide

Von Rolf Dieter Wienand
Die Arktis - Quelle: NASA, public domain
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vom 17.05.2016

Auf lange Sicht optimistisch

Michael Brzoska referiert zum Thema „Gefährdet die Migrationspolitik den Frieden in Europa?“

Von Theo Bick

Bremervörde. „Gefährdet die Migrationspolitik den Frieden in Europa?“: Zu dieser Fragestellung referierte Professor Dr. Michael Brzoska am Donnerstagabend im EWE-Kundencenter in Bremervörde. Die gute Nachricht: Folgt man der Einschätzung des Referenten, ist zumindest der innere Frieden in den EU-Staaten nicht gefährdet. Dass die Flüchtlingsfrage jedoch erheblich polarisiert, wurde allein schon mit Blick auf die Diskussionsrunde nach dem Vortrag deutlich.

Brzoska bemühte sich zunächst, die aktuelle Flüchtlingskrise in Relation zu historischen Bevölkerungsbewegungen zu setzen. So habe Deutschland allein nach dem Zweiten Weltkrieg zwölf Millionen Vertriebene aufgenommen und integriert. Dazu seien in den vergangenen Jahrzehnten – die meisten nach dem Mauerfall – weitere 4,4 Millionen (Spät-)Aussiedler gekommen.

Vor diesem Hintergrund sei die aktuelle Zuwanderung zwar eine große Herausforderung – speziell das „Ausnahmejahr 2015“ (Brzoska) – aber, so Brzoska weiter: „Wenn die Zahlen jetzt sinken, sind sie im historischen Vergleich nicht extrem hoch.“

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Aktuelle Lage im Deutschen Heer

Verteidigungshaushalt steigt auf 130 Milliarden Euro

Hans-Joachim-Peter Sperling, Generalleutnant Rainer Korff und Helmut Gleuel.
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vom 20.04.2016

„Auf die Türkei angewiesen“

Vortrag von Diplom-Politologe Dr. Heinrich Heiter über die „Türkei im Brennpunkt“ vieler Krisenherde

Von UWE BREDEHÖFT

Bremervörde. In der vergangenen Woche führten die Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP), Sektion Elbe-Weser, und der Verband der Reservisten der Bundeswehr, Kreisgeschäftsstelle Rotenburg, im Kundencenter der EWE in Bremervörde wieder eine sicherheitspolitische Veranstaltung durch. Hierzu war der Diplom-Politologe Dr. Heinrich Heiter aus Helmstedt eingeladen, der in seinem Vortrag über „Die Türkei im Brennpunkt“ referierte.

Zu dieser Veranstaltung konnte Sektionsleiter Werner Hinrichs über 80 Gäste im voll besetzten Veranstaltungsraum begrüßen. Mit seinem fast 100 Minuten dauernden, sehr ausführlichen Referat, das in getrennte Themenblöcke unterteilt war, strapazierte er teilweise schon sehr manchen Zuhörer. Er behandelte in seinem Vortrag die türkische Innenpolitik, das Verhältnis zur EU, zu den Kurden und besonders auch zum IS. Aus Zeitgründen konnte er das Thema über das türkische Verhältnis zu Russland nicht mehr behandeln.

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vom 15.04.2016

„Auf die Türkei angewiesen“

Vortrag von Diplom-Politologe Dr. Heinrich Heiter über die „Türkei im Brennpunkt“ vieler Krisenherde

Von Theo Bick

Bremervörde. Das Flüchtlingsabkommen mit der Europäischen Union, die geographische Nähe zu den Konfliktherden in Syrien und im Irak und nun noch die zur „Staatsaffäre“ hochstilisierte Posse um Jan Böhmermann und den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan: Anhand dieser Konstellation garantiert ein Vortrag mit dem Titel „Die Türkei im Brennpunkt“ eine große Zuhörerschaft geradezu. Dementsprechend war der Veranstaltungsraum im Bremervörder Kundencenter der EWE am Mittwochabend bis auf den letzten Platz gefüllt, als der Diplom-Politologe Dr. Heinrich Heiter am Mittwoch auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) Sektion Elbe-Weser und des Verbandes der Reservisten an das Mikrofon trat.

Als „echten Fachmann“ stellte der über das große Interesse erfreute GSP Sektionsleiter Werner Hinrichs den Referenten (siehe Infokasten) vor. Der aus Helmstedt stammende Heiter sprach nach seinem ersten Besuch vor drei Jahren bereits zum zweiten Mal in Bremervörde.

In getrennte Themenblöcke gegliedert behandelte Heiter in seinem Vortrag die türkische Innenpolitik sowie das Verhältnis zur EU, zum IS sowie zu den Kurden.

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vom 18.03.2016

Die (un-)sichere Bundesrepublik

Gesellschaft für Sicherheitspolitik: Ehemaliger Präsident des Bundeskriminalamtes spricht vor 100 Zuhörern im „Haus am See“

Von Theo Bick
Werner Hinrichs (links) war stolz, Jörg Ziercke als Redner für das Jahresessen der Gesellschaft für Sicherheitspolitik gewonnen zu haben. - Foto: Bick
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Lesen Sie auch den Bericht des Bremervörder Anzeigers vom 20.03.2016 ...
Bericht der Sektion Delmenhorst

„The Winner Takes It All“

GSP-Vortrag über die Präsidentenwahl in den USA

Von Rolf Dieter Wienand
Der Kampf um das Weiße Haus - Wahlkampf in den USA. - Quelle: YouTube
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vom 03.03.2016

Russische Marine leidet unter Finanzknappheit

VORTRAG Jürgen Voßberg: „Auswirkungen des westlichen Embargos sind bei Flottenplanung spürbar"

WILHELMSHAVEN/HL. Die Sektion Wilhelmshaven und Friesland der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP, früher Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik) veranstaltete nach dem Tod ihres langjährigen Sektionsleiters Dieter Wilde den ersten Vortrag unter neuer Leitung. Dazu übertrug der Landesvorsitzende Niedersachsen und Bremen der GSP, Werner Hinrichs, die Führung der Sektion kommissarisch an Heinz Lutz.

Bei dem folgenden Vortrag von Fregattenkapitän a.D. Jürgen Voßberg zum Thema: „Die maritimen Interessen Russlands im Aufwind oder in der Flaute?" stellte der Referent die heutige Lage Russlands dar. Dabei stellte er besonders die Schwierigkeiten bezüglich des Haushaltes, der Demographie und des Umbruchs der Gesellschaft vom Sozialismus zum Kapitalismus heraus.

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vom 26.02.2016

Facebook oder Tageszeitung?

Journalistin Gemma Pörzgen diskutiert mit Schülern des Bremervörder Gymnasiums über Medien

Von Theo Bick

Bremervörde. Wie sicher sind Jugendliche heutzutage noch im Umgang mit Medien? Und welche Quellen nutzen sie, um sie über aktuelle Themen zu informieren? Diese und weitere Fragen diskutierte die Journalistin Gemma Pörzgen am Freitag mit einer Gruppe Schülerinnen und Schüler des Bremervörder Gymnasiums. Als Einleitung für den Diskussionsteil legte Pörzgen in ihrem Vortrag „Kann man den Medien noch vertrauen? Ein Plädoyer für den Qualitätsjournalismus“ ihre Sicht auf die deutsche Medienlandschaft dar.

Als Einstieg in ihren Vortrag bediente sich Pörzgen der Schilderung eines Klischees. Die Rolle des Journalisten sei in deutschen Fernseh-Krimis – etwa im „Tatort“ – fast immer dieselbe: die des aufdringlichen Störenfriedes, der die aufrechten Ermittler bei ihrer Arbeit nervt und schlimmstenfalls behindert. Dabei seien freie und unabhängige Medien ein „Grundpfeiler unserer Demokratie“, führte Pörzgen aus. Doch diese für Deutschland jahrzehntelang gültige Erkenntnis gehe immer mehr verloren, sagte die Journalistin mit Blick auf 22 Übergriffe auf Berufskollegen im Jahr 2015 in Deutschland und den inflationären Gebrauch des Begriffs „Lügenpresse“.

Dabei sei die Medienschelte in den letzten Jahren keineswegs ein Phänomen bei Randgruppen, sondern komme vermehrt aus der gesellschaftlichen Mitte. Nicht immer zu unrecht, wie Pörzgen eingestand.

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vom 24.02.2016

Trend: Meinungs- und Qualitätsjournalismus

Gemma Pörzgen fragt: Wie glaubwürdig sind die Medien?

Von Aranka Szabó

Bremervörde. „Kann man den Medien noch vertrauen?“ Die Journalistin Gemma Pörzgen gab auf diese Frage eine differenzierte Antwort beim Vortragsabend der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) und des Deutschen Reservistenverbandes im EWE-Kundencenter.

Auf der Vortragsveranstaltung der GSP verteidigte die Journalistin und Südostexpertin Gemma Pörzgen die Berichterstattung deutscher Medien. „Anders als in den meisten Ländern dieser Welt, verfügen wir über freie, unabhängige Medien und Journalisten“, und erklärte: „Ich glaube an unseren Beruf und reagiere auf Diffamierungen mit Unverständnis.“ Trotzdem machte sie auch einige Kritikpunkte an den deutschen Medien aus.

Pörzgen zitierte den Medienexperten Stefan Niggemeier, der schrieb, dass aus Politikverdrossenheit bei vielen Menschen Politikverachtung und aus Journalistenverdrossenheit Journalistenverachtung geworden sei. Der aus der Nazi-Zeit stammende Begriff „Lügenpresse“, verdeutlichte das. 44 Prozent von 1.000 Befragten zweifelten an einer unabhängigen Presse.

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vom 23.01.2016

Einblick in Konfliktparteien im Nahen Osten

EWE-Raum überfüllt: Religionswissenschaftler Dr. Michael Többens referiert auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik und Reservisten in Bremervörde

Von Stefan Algermissen
Dr. Michael Többens - Foto: Algermissen
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Beitrag des Bremervörder Anzeigers vom 24.01.2016
vom 15. Januar 2016

Gier nach Rohstoffen

Politik-Vortrag: Gefährlicher Konfliktherd in Fernost

Von Dirk Hamm

DELMENHORST. Es sind auf den ersten Blick nur unbedeutende, kleine Eilande, die im Zentrum eines der gefährlichsten weltpolitischen Konflikte stehen: Im Südchinesischen Meer schaffen die Chinesen derzeit Fakten, indem sie die Mini-Inseln künstlich aufschütten und darauf Landebahnen und Hafenanlagen errichten.

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vom 29.11.2015

Vorrang für die Diplomatie

VORTRAG - „Charta von Paris" ist in diesem Jahr 25 Jahre alt

WILHELMSHAVEN /IO. Was uns Deutschen der „Zwei-plus-Vier-Vertrag" ist, der den Weg zur Wiedervereinigung Deutschlands frei machte, sollte zeitgleich für 35 Staaten zwischen Kanada im Westen und Russland im Osten die „Charta von Paris" sein: Ein politisches Programm für ein neues Zeitalter der Demokratie, des Friedens und der Einheit nach dem Ende des Kalten Krieges.

Die Europa-Union Deutschland (EUD) und die Gesellschaft für Sicherheitspolitik Wilhelmshaven-Friesland luden nun wegen des 25. Jahrestages der „Charta von Paris" zu einer Vortragsveranstaltung ein.

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Bericht der Sektion Delmenhorst

Oligarchen und Korruption herrschen stärker denn je

Ehemaliger Verteidigungsattaché vermittelt Innenansichten der Ukraine

Von Rolf Dieter Wienand

Bernd D. Schulte, ehemaliger deutscher Verteidigungsattaché in Kiew und immer noch mit guten Verbindungen in die Ukraine, sprach am 25. November 2015 auf Einladung des Standortältesten der Bundeswehr in Delmenhorst und der Delmenhorster Sektion der Gesellschaft für Sicherheitspolitik zu „Innenansichten der Ukraine“. 78 Zuhörer im Haus Adelheide, darunter etliche aus der Ukraine stammende, wollten wissen, wie es um die Ukraine und den Aufbau eines wirklich unabhängigen Staates bestellt ist, 24 Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung. Diese wurde damals mit überwältigender Mehrheit per Referendum gewählt, übrigens auch von den Russischsprachigen im heute umkämpften Osten des Landes.

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vom 15.11.2015

„Ich musste alles neu lernen“

Oberst Lothar Schunk - Soldat in der DDR und BRD

VON ARANKA SZABÓ

Bremervörde. Die Gesellschaft für Sicherheitspolitik und der Deutsche Reservistenverband hatten in ihrer Vortragsreihe Obst Lothar Schunk zu Gast. Er ist einer der wenigen, die in zwei Staatsarmeen dienten. In der NVA in der DDR und in der Bundeswehr. Er erzählte von der Wiedervereinigung und der damit verbundenen Wende in seinem Leben.

„Sie haben auf den Moment gewartet, wo ich einschlafe“, so beschrieb Oberst Lothar Schunk in seinem Vortrag „Leben in zwei Staatssystemen - 25 Jahre Wiedervereinigung. Mein Weg von der Nationalen Volksarmee (NVA) zur Bundeswehr“ das Bild der NVA-Soldaten zum westlichen Bündnis. Jederzeit rechneten sie mit einem Angriff des Westens auf den Ostblock. 85 Prozent der Soldaten waren in ständiger Einsatzbereitschaft.

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vom 14.11.2015

„28 Minuten bis der Feind kommt”

Gesellschaft für Sicherheitspolitik: Zeitzeuge erzählt aus seinem Leben in zwei Staatssystemen

— „In der NVA zählte nur Leistung“

Von Carmen Monsees

Bremervörde. Die Gesellschaft für Sicherheitspolitik und der Verband der Reservisten haben kürzlich zur letzten Veranstaltung des Jahres ins EWE-Kundencenter eingeladen. Oberst Lothar Schunk, Lehrgruppenkommandeur der Logistischen Schule der Bundeswehr in Garlstedt, schilderte seinen Weg von der Nationalen Volksarmee zur Bundeswehr. Sein Fazit: „Die unterschiedliche Sichtweise der Ost- und Westbürger auf die DDR ist das Problem, warum wir noch keine Einheit sind. Wir müssen viel mehr miteinander reden!“

Mit dem Beitritt der Nationalen Volksarmee (NVA) zur Bundeswehr am 3. Oktober 1990 war die NVA Geschichte. Die Bundeswehr übernahm größtenteils sowohl Personal als auch Material der aufgelösten Armee. Es sei die Vereinigung zweier Armeen gewesen, die vom Grundsatz her – nach Auftrag und Ausbildung – nicht gegensätzlicher hätten sein können, bekräftigte Oberst Lothar Schunk im sehr gut besuchten EWE-Veranstaltungsraum. Drei Jahrzehnte hätten sich die beiden deutschen Armeen feindselig gegenüber gestanden und seien bereit gewesen, im Ernstfall aufeinander zu schießen.

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vom 29.10.2015

„Russland wird zerfallen“

Journalist spricht in Delmenhorst über das „System Putin“

Von Alexander Schnackenburg
Boris Reitschuster - Foto: Alexander Schnackenburg
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vom 24.10.2015

Kein Ende im Inselstreit in Sicht

Vortrag der Gesellschaft für Sicherheitspolitik: Lage im Südchinesischen Meer sorgt weiterhin für Konflikte in Ost-Südostasien

Dr. Felix Heiduk (links), Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), referierte in Bremervörde über die Situation im Südchinesischen Meer. - Foto: Kück
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vom 25.10.2015

Experte: „Russland will respektiert werden“

Ein Historiker warf Schlaglichter auf Verhalten der Regierung in Moskau

WILHELMSHAVEN /IO - Warum die russische Regierung sich in den aktuellen politischen Krisen verhält, wie es sich eben verhält, das fragen sich viele Bürger in den westlichen Ländern. Annexion der Krim, Unterstützung für Syriens Präsident Baschar al-Assad – bei vielen löst das Vorgehen von Russlands Präsident Wladimir Putin Kopfschütteln aus.

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Eigenbericht der Sektion Delmenhorst

Ein Riese voller Widersprüche

Erhellender Vortrag über das Schwellenland Brasilien

Von Rolf Dieter Wienand
Monumento Christo Redentor auf dem Berg Corcovado über Rio de Janeiro - Foto: Artyominc. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0
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vom 20.09.2015

Fahrt nach Wittmund

Eurofighter Typhoon hautnah besichtigt

VON ANDREAS BROCKMANN
Die Reisegruppe vor der 2013 letzten außer Dienst gestellten F-4F mit Kennung „37+1" des Jagdgeschwaders JG 71 „R". - Foto: ab
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... und den Beitrag der Sektion Elbe-Weser