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Online - Diskussionsforum

Unsere Veranstaltungen

  • Landesbereich III
  • Mi, 29. März 2017

    Aachen - Heinsberg

    Vortrag und Diskussion
    "Wasser, Klima, Energie –
    Zentrale sicherheitspolitische
    Herausforderungen"
     
  • Landesbereich III
  • Do, 06. April 2017

    Lippe - Detmold

    Vortrag und Diskussion
    "Weltweite Wasserknappheit als
    außen- und sicherheitspolitische
    Herausforderung"
     
  • Landesbereich III
  • Mi, 12. April 2017

    Wuppertal - Bergisch Land

    Vortrag und Diskussion
    "Das neue Weißbuch zur Sicherheits-
    politik und Zukunft der Bundeswehr
    – Entstehung, Zielsetzung und Inhalt"
     
  • Landesbereich III
  • Di, 27. April 2017

    Soest - Arnsberg

    Vortrag und Diskussion
    "Präsident Trump und die NATO.
    Erste Zwischenbilanz der Außen- und
    Sicherheitspolitik der Trump-Regierung"
     
  • Landesbereich III
  • Do, 18. April 2017

    Lippstadt

    Vortrag und Diskussion
    "Kein kranker Mann am Bosporus?
    Das neue Selbstbewusstsein
    der Türkei"
     
  • Landesbereich III
  • 16. - 18. Mai 2017

    Lippstadt

    Informationstour
    nach Bonn und Rhöndorf
    "Auf den Spuren Konrad Adenauers"
     
     
  • Unser Leitbild

    Organ der GSP

    Partner der GSP

    Aktuelles aus dem Landesbereich

    vom 20.03.2017

    Elmar Brok blickt auf die Wahl in Frankreich

    Vortrag: Der Europaabgeordnete hofft, dass sich Emmanuel Macron durchsetzt

    Detmold (tog). Aus europäischer Sicht ist das folgende Szenario nach Aussagen des bekannten Europa-Abgeordneten Elmar Brok düster: Sollte die Siegerin der Präsidentschaftswahlen in Frankreich Marine Le Pen heißen, droht mit dem Nachbarland eine der tragenden Säulen der EU zu brechen.

    Vor gut 100 Gästen in Detmold schilderte der CDU-Europaabgeordnete auf Einladung der Deutsch-Französischen Gesellschaft und der Gesellschaft für Sicherheitspolitik seine Einschätzung der Gesamtlage vor dem Urnengang im April. „In Frankreich gibt es einen großen Glaubwürdigkeitsverlust der Eliten", sagte Brok. Der Eindruck, die Herrschenden seien Teil einer geschlossenen Kaste, sei eine weit verbreitete Annahme. Dazu komme das Problem, dass die Politik eine Reformunfähigkeit an den Tag gelegt habe, die entsprechende Probleme nach sich ziehe. „Das ist ein Nährboden, aus dem die Le Pens weltweit ihr Potenzial schöpfen", mahnte Brok.

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    vom 01.03.2017

    „Hat Europa eine Zukunft?“

    Von Dietmar Lange
    Schüler des privaten Lippstädter Gymnasiums Marienschule mit Dietmar Lange, GSP-Sektionsleiter Dr. Olav Freund und Prof. Dr. Johannes Varwick (von rechts). - Foto: Ibing-Heinemann

    „... oder befindet es sich in einer Sackgasse“ lautete die eröffnende Fragestellung des Vizepräsidenten der Gesellschaft für Sicherheitspolitik Dr. Johannes Varwick, der vor unseren Schülerinnen und Schülern der Einführungsphase und der Q1 über sicherheitspolitische Fragestellungen, gerade in Bezug auf Europa, referierte.

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    vom 18.02.2017

    Handlungsfähigkeit stärken

    Polit-Experte referiert im Marienschul-Forum zur Rolle der Nato

    Prof. Dr. Johannes Varwick (2. v.l.) referierte auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik in der Aula der Marienschule zur Rolle der Nato in der europäischen Sicherheitspolitik. - Foto: S. Brand

    LIPPERBRUCH. Auf Einladung der Sektion Lippstadt der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) referierte Prof. Dr. Johannes Varwick nun in der Marienschule zur Rolle der Nato in der europäischen Sicherheitspolitik. Prof. Varwick ist Inhaber des Lehrstuhls für internationale Beziehungen und europäische Politik an der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg und damit ein Experte für europäische Fragen. Gleichzeitig ist er auch stellvertretender Präsident der Gesellschaft für Sicherheitspolitik auf Bundesebene.

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    Lesen Sie auch den Beitrag in "Lippstadt am Sonntag" vom 05.03.2017...
    vom 02.02.2017

    Im Dialog bleiben, aber Stärke zeigen

    NATO-Russland-Konflikt Thema bei der Gesellschaft für Sicherheitspolitik

    VON MICHAEL WERK

    ACHUM. Das seit der russischen Annexion der Krim (Ukraine) im Jahr 2014 arg zerrüttete Verhältnis zwischen der NATO und Russland ist das Thema eines öffentlichen Vortrags gewesen, zu dem die Sektion Minden der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) in die Achumer Schäfer- Kaserne eingeladen hat. Dabei ging es insbesondere um die Frage, wie der Westen mit der von Präsident Vladimir Putin geführten, aggressiv auftretenden Großmacht umgehen soll und wie sich eine Entspannung der von russischen Provokationen aufgeheizten Situation erreichen lässt.

    Zur Verdeutlichung erklärte der an diesem Abend als Referent fungierende CDU-Bundestagsabgeordnete Wilfried Lorenz, dass Russland an der NATO-Grenze immer wieder nicht angemeldete Militärübungen und Truppenverlegungen mit einem „hohen Aufgebot an Personal und Material" durchführt. Bis zu 40.000 Soldaten würden bei diesen Großmanövern mitunter eingesetzt, was eine einschüchternde Wirkung auf Polen und das Baltikum habe.

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    Bericht der Sektion Lippe - Detmold

    Neujahrsempfang und sicherheitspolitische Information

    Vortrag: Ausblicke auf künftige US-amerikanische Außen- und Sicherheitspolitik

    Von Karl-Hans Schloßstein
    Beim Empfang: Sektionsleiter Dr. Karl-Hans Schloßstein; Stellv. Landrätin Kerstin Vieregge; Dr. Josef Braml, DGAP; Brigadegeneral a.D. Gerd Kemmler, Landesvorsitzender GSP NRW (von links). - Foto: privat
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    vom 18.01.2017

    Hintergrundwissen zu aktuellen Themen vermittelt

    Bürgermeister empfing Vorstand der Gesellschaft für Sicherheitspolitik

    RHEINE. TIIP, CETA, Klimaschutz, Wasserwirtschaft, Osteuropa - mit Vorträgen zu aktuellen Themen konnte die Gesellschaft für Sicherheitspolitik, Sektion Rheine, im vergangenen Jahr viele Bürger erreichen. Insgesamt blickt die Sektion Rheine auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück. Die Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) ist ein eingetragener Verein, der bundesweit ausschließlich gemeinnützige Ziele verfolgt. Sie sieht sich als überparteilich, unkonfessionell und unabhängig. Die neue gewählte Sektionsleitung, Josef Verschüer, Oliver Meer und AJfred Franz, informierte jetzt Bürgermeister Peter Lüttmann über die Aktivitäten des vergangenen Jahres und die Pläne für 2017.

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    vom 05.01.2017

    Von der Zukunft Europas bis zur US-Wahl

    LIPPSTADT. Mit einem Ausblick auf das Halbjahresprogramm startet die Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) der Sektion Lippstadt am Freitag, 13. Januar, in das Jahr 2017. Sektionsleiter Dr. Olav Freund stellt ab 19 Uhr im evangelischen Gemeindehaus, Richthofenstraße, in Lipperbruch das Programm vor.

    Los geht es damit am Dienstag, 14. Februar: Ein Vortrag rückt die Rolle der Nato in der europäischen Sicherheitspolitik in den Mittelpunkt. Bereits am Mittwoch, 15. Februar, ist eine Veranstaltung für Schüler und Lehrer geplant: Prof. Dr. Johannes Varwick von der Uni Halle geht auf die Frage ein: „Wie steht es um die Zukunft der europäischen Gemeinschaft?“

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    Bericht der Sektion Lippe - Detmold

    „Detmolder Schlossgespräche zur Sicherheitspolitik“

    Vielversprechende Auftaktveranstaltung

    vlnr.: Stephan Prinz zur Lippe; Gerd Kemmler; Kersten Lahl; Winfried Nachtwei; Karl-Hans Schloßstein. - Foto: GSP
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    vom 14.11.2016

    Zerbrechliche Strukturen in Osteuropa

    Direktor des Institutes für Terrorismusforschung hielt ein Vortrag am Gymnasium Dionysianum

    RHEINE. Auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik referierte Dr. Kai Hirschmann, ziviler wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bundeswehr, Hochschullehrer für Politische Wissenschaft der Universität Bonn und Stellv. Direktor des Instituts für Terrorismusforschung und Sicherheitspolitik in Essen vor ca. 160 interessierten Zuhörern, darunter auch ca. 90 Oberstufenschülern, zu zerbrechlichen Staatsstrukturen in Osteuropa.

    Um die Ursache der staatlichen Zerbrechlichkeit zu verstehen, erläuterte er zunächst die Grundlagen für ein funktionierendes und handlungsfähiges Staatswesen. Dem gegenüber stellte er Faktoren dar, die zu einem fragilen Staat führen.

    Mit Blick auf das Gebier der ehemaligen Sowjetunion machte er deutlich, dass viele Staaten dort nidlt auf ethnischen, sprachlichen oder historischen Grenzen aufbauen, sondern auf früheren administrativen Verwaltungsgrenzen. Daher spielten Zuordnungen von Landesteilen - wie z.B. die Schenkung der Krim (1954) oder Teilen der heutigen Ostukraine (1922) an die Ukraine - innerhalb dieser Verwaltungsgrenzen keine wirkliche RolJe innerhalb der zentral aus Moskau geführten Sowjetunion.

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    vom 07.11.2016

    Sieben Stunden Sicherheit

    „Schaumburger Plattform" lotet aktuelle Risiken und Chancen für Europa aus

    Von HERBERT BUSCH
    Klaus Suchland (von rechts) heißt die Referenten Jörg Farr, Boris Pistorius, Silvia Horsch-Al Saad, Johannes Varwick, Christina Krause, Dieter Budde und Muhannad Olabi willkommen. - Foto: bus

    BÜCKEBURG. Das Thema "Europa und Sicherheit" hat die aktuelle Ausgabe der „Schaumburger Plattform" in den Fokus genommen. Die zum sechsten Mal von der Mindener Sektion der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) im Hubschraubermuseum organisierte Veranstaltung bot außer Gruß- und Abschiedsworten sechs Vorträge und ein Podiumsgespräch. Für die Begrüßung zeichneten GSP-Sektionsleiter Klaus Suchland und Bückeburgs Bürgermeister Reiner Brombach verantwortlich. „Es geht hier und heute darum, außerhalb der großen Zentren politischer Entscheidungsprozesse Informationsangebote zu unterbreiten, die Interesse und Aufmerksamkeit bei den sogenannten Normalverbrauchern wecken und diesen verdeutlichen, dass Fragen der Sicherheit in heutiger Zeit komplex, häufig nicht einfach verständlich und stets eng miteinander vernetzt sind", erläuterte Suchland.

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    vom 09.09.2016

    Große Bedeutung für den Weltfrieden

    Bundeswehr-Dozent zeigt Zusammenhang zwischen Wasser, Klima und Energie auf

    Jörg Barandat, Dozent an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, referierte neulich in der Aula des Gymnasiums Dionysianum. - Foto: MV

    RHEINE. Jörg Barandat, Dozent an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, referierte neulich in der Aula des Gymnasiums Dionysianum auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik zu den komplexen Zusammenhängen von Wasserressourcen, Klimaveränderungen und einer gesicherten Energieversorgung.

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    vom 25.10.2016

    Experte: Asylsystem in Europa überfordert

    Migration im Heilbad diskutiert. Tenor: Brauchen Einwanderungsgesetz

    Diskutierten im Heilbad über Migrationssteuerung, v.l.: Dieter Brand, Geschäftsführer der Sektion Lippstadt, Referent Dr. Orkan Kösemen und Sektionsleiter Dr. Olav Freund. - Foto: Gerd Maduch
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    vom 20.09.2016

    Kalter Krieg: Wirklich beendet oder heute nur anders?

    Ursachen, Geschichte und Folgen: Gesellschaft für Sicherheitspolitik holt sehenswerte Ausstellung nach Rheine / Stoff ist auch Unterrichtsthema für Schüler

    Alfred Franz von der GSP Rheine erläutert einem Oberstufenkurs die Ausstellung. - Foto: MV
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    vom 16.09.2016

    Moskau-Experte im Haus Basten

    Gesellschaft für Sicherheitspolitik: Vortrag von Andrey Gurkov zu
    Russlands Wirtschaft, Ukraine-Krise, Sanktionen und Gegensanktionen

    VON RENATE KOLODZEY
    Andrey Gurkov, Journalist der Deutschen Welle, bei seinem Vortrag im Haus Basten. - Foto: Renate Kolodzey
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    vom 30.08.2016

    Spart Blut und schont Nerven

    „Interkulturelle Kommunikation": Warum sie so wichtig ist / Gesellschaft für Sicherheitspolitik hört Experten

    Von Michael Werk

    BÜCKEBURG. "Wie wir und die anderen ticken - Interkulturelle Kommunikation" ist das Thema eines Vortrages gewesen, zu dem die Sektion Minden der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) in die Achumer Schäfer-Kaserne eingeladen hat. Den Anstoß hierzu hatte unter anderem die Flüchtlingskrise gegeben, im Zuge dieser in den vergangenen zwölf Monaten zahlreiche Menschen aus dem arabischen Raum nach Deutschland gekommen sind, die es hier zu integrieren gilt.Dies ist - neben den rein sprachlichen Verständigungsschwierigkeiten - nicht zuletzt deshalb eine große Herausforderung, weil sich auch aus kulturellen Unterschieden heraus Probleme ergeben können - vom kleinen Missverständnis bin hin zum ernsten Konflikt.

    "Der Umgang mit Menschen anderer Kulturen, ihr Verhalten und ihre Denkweisen lösen in uns nicht selten Verwirrung und Erstaunen aus, wenn Sie uns nicht sogar schockieren", erklärte der Sektionsvorsitzende Klaus Suchland hierzu. Gleichwohl sei es für alle Beteiligten "üherlebenswichtig", aufeinander zuzugehen und "auf Augenhöhe miteinander zu reden sowie dabei - im übertragenen Sinne - zu geben und zu nehmen, um im Ergebnis konfliktfrei miteinander auszukommen. Offenheit und Einfühlungsvermögen einerseits und Selbstbewusstsein gepaart mit kritischer Reflexion eigener Vorurteile und Stereotypen" andererseits seien ebenfalls wichtig, um die Integration der aufgenommenen Flüchtlinge zu fördern.

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    Bericht der Sektion Aachen - Heinsberg

    Für ein geeintes und friedliches Europa

    GSP- Mitglieder besuchen das EU-Parlament in Straßburg

    Gruppenbild im EU-Parlament - Foto: Wolfgang Kober
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    vom 22.06.2016

    TTIP: Historisch gesehen nichts Neues

    Experte referierte vor GSP-Mitgliedern

    RHEINE. Christoph Bierbrauer, Volkswirtschaftler der Cologne Business School und Lehrbeauftragter an der Universität Osnabrück, erläuterte auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) Hintergründe zu den aktuellen Verhandlungen zum europäisch-amerikanischen Freihandelsabkommen TTIP.

    Vor 50 interessierten Zuhörern, darunter auch Oberstufenschüler des Gymnasiums Dionysianum, erläuterte Bierbrauer zunächst die Motivationen, warum Staaten untereinander Freihandelsabkommen schließen.

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    vom 19.06.2016

    „Früher Putsch, heute Wahlen“

    Warum unser Bild von Afrika noch immer falsch ist / Gesellschaft für Sicherheitspolitik klärt auf

    Von Hartmut Nolte
    Dustin Dehéz korrigierte das Bild von Afrika - Foto: Jürgen Hockemeier
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    vom 22.05.2016

    Stadtentwicklungsprozesse in Uden erkundet

    Gesellschaft für Sicherheitspolitik drei Tage in der Partnerstadt unterwegs

    Von Ralf Margott

    Lippstadt. Drei Tage lang erkundete eine Reisegruppe der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) Stadtentwicklungsprozesse in Uden. Um dieses Thema vor Ort kompetent angehen zu können, hatten sich Dieter Brand, der Geschäftsführer der GSP-Lippstadt sowie der Jugendoffizier der Bundeswehr vorab die Unterstützung von Ralf Margott eingeholt. In einem Vorbereitungstreffen hatte der Spezialist in Sachen Uden bereits grundlegende Entwicklungen der Peelrandgemeinde hin zur Kerngemeinde aufgezeigt und deutlich gemacht, dass diese Veränderungen weitgehend im Spannungsfeld internationaler Konflikte entstanden sind. Nicht ohne Grund wurde daher als erster Einstieg in die Thematik ein Besuch auf dem Militärflughafen Volkel gewählt. Seit 1940 ist diese Militärbasis im Fokus internationaler Konflikte und bis heute entscheidender Auslöser grundlegender Veränderungen im Stadtbild von Uden. Mit diesem Wissensstand ging es dann an allen drei Tagen zu Fuß oder per Bus kreuz und quer durch Uden.

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    vom 14.05.2016

    „Mit den Nicht-Bürgern ein Problem"

    Lettland: Jurijs Barsukovs berichtet aus den Innensichten eines Grenzlands

    VON MICHAEL GRUNDMEIER

    BÜCKEBURG. Eine Innensicht aus einem Grenzland hat Jurijs Barsukovs, ein Geschäftsmann aus Riga, vor der GSP-Sektion Minden geliefert. Barsukovs sprach zum Thema „Lettland im Schatten Putins“ und mahnte: „Lettland hat mit den Nicht-Bürgern ein Problem, dass man leicht zünden kann.“

    Nicht erst seit der Krise auf der Krim ist das Verhältnis Lettlands zu Russland stark unterkühlt. Putin wird von vielen als Aggressor wahrgenommen. Eine noch enge Anlehnung an die NATO scheint da nur folgerichtig. Was vielfach vergessen wird, ist die russische Minderheit, die rund 27,5 Prozent der Bevölkerung ausmacht. Ihr wird immer wieder der Vorwurf gemacht, sie sei eine „fünfte Kolonne Putins“, sprich; mehr russisch als lettisch.In seinem Referat im Hotel „Bad Minden“ tritt Jurijs Barsukovs dieser Einschätzung entgegen. „Als 1991 um die Unabhängigkeit gekämpft wurde, waren 80 bis 90 Prozent der Russischstämmigen mit auf den Barrikaden. Sie haben mit ihrem Blut gekämpft“, weiß Barsukovs zu berichten. Die Russischstämmigen lebten vielfach seit ihrer Geburt in Lettland „und sie fühlen sich als Letten.“

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    vom 24.04.2016

    Mittendrin in einem weltweiten Konflikt

    Dr. David Schiller klärte in Geilenkirchen über den Terror des IS auf

    Von Markus Bienwald
    Terrorexperte Dr. David Schiller referierte auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik im Geilenkirchener Haus Basten über den IS. - Foto: Markus Bienwald
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    vom 22.04.2016

    „Angst ist urmenschlich“

    Madlen Preuß erklärt aus soziologischer Perspektive: Was macht das Fremde aus?

    LIPPSTADT. „Die Angst vor dem Fremden“ begleitet Migrationsprozesse seit jeher. Vor dem Hintergrund der andauernden Flüchtlingsbewegung muss sich die Gesellschaft mit dem Fremden auseinandersetzen. Dass ist immer auch eine Auseinandersetzung mit sich selbst: „Das Eigene kann nicht ohne das Fremde, das Fremde kann nicht ohne das Eigene“, sagt Madlen Preuß. Die Soziologin, die an der Universität Bielefeld promoviert, erklärte auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik, Sektion Lippstadt, was das Fremde eigentlich ausmacht.

    Preuß versuchte „das Undefinierbare, das Fremde, zu definieren“ und stellte heraus: Es gibt Freunde und Feinde, Fremde, die alles oder nichts sein können. „Sie dienen uns als Projektionsfläche, als Leuchtturm dessen, was vermeintlich zu uns gehört, was uns von anderen trennt, was uns ausmacht oder eben nicht ausmacht“, so Preuß.

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    vom 18.04.2016

    „Die Weltlage wird immer komplexer”

    Winfried Nachtwei spricht über Herausforderungen an die künftige deutsche Außenpolitik /Bildung junger Menschen sehr wichtig

    RHEINE. Der bekannte Wehrexperte und ehemalige Bundestagsabgeordnete der Grünen, Winfried Nachtwei, legte in einem Vortrag in der Volkshochschule Rheine vor rund 100 Zuhören auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik dar, welche Lehren sich aus dem deutschen Engagement in Afghanistan für die deutsche Politik ergeben. Allein 18 mal hat er dort staatliche und nichtstaatliche deutsche Organisationen besucht: "Als MdB habe ich dem Einsatz in Afghanistan zugestimmt und trage daher Veranrwortung für die Soldaten, Polizisten und zivilen Kräfte, die durch einen Parlamentsbeschluss beauftragt worden sind, in Afghanistan zu helfen."

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