Bundespresseamt

Online - Diskussionsforum

Newsticker LB III

  • Di, 27. September 2016
    Lippstadt
    Vortrag und Diskussion
    "Migrationssteuerung – Grundlagen,
    Entwicklung und Möglichkeiten"
     
  • Fr, 30. September 2016
    Wuppertal - Bergisch Land
    Vortrag und Diskussion
    "Rüstungskontrollverpflichtungen
    der Bundesrepublik Deutschland"
     
     
  • Di, 25. Oktober 2016
    Soest - Arnsberg
    Vortrag und Diskussion
    "Syrien Update" mit
    Dr. Kinan Jaeger, Uni Bonn
     
  • Do, 27. Oktober 2016
    Minden
    Vortrag und Diskussion
    "Der NATO - Russland - Rat -
    - Relikt oder Chance?"
     
  • Di, 08. November 2016
    Rheine
    Vortrag und Diskussion
    "Fragile Staatlichkeit
    in Osteuropa"
     

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Aktuelles aus dem Landesbereich

vom 24.09.2016

Demoralisierendes Lagebild

Dr. Wilfried Buchta über „Iraks Zerfall und der Aufstieg des IS - zwei Seiten einer Medaille"

VON HERBERT BUSCH

MINDEN/BÜCKEBURG. „Der sogenannte Islamische Staat konnte erst durch den Zusammenbruch der staatlichen Ordnung im Irak entstehen, Saddam Hussein hätte einen solchen Machtkonkurrenten im eigenen Land nie geduldet", hat Dr. Wilfried Bucbta während eines Vortrags der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) im Mindener Hotel "Holiday Inn" zum Ausdruck gebracht. Der Islamwissenschaftler, Politologe und Autor referierte zum Thema „Iraks Zerfall und der Aufstieg des IS - zwei Seiten einer Medaille".

"Der Irak und nicht Syrien ist die Brutstätte des IS", betonte Buchta. Was in der Berichterstattung häufig zu kurz komme. Der Experte belegte seine Einschätzung anhand zahlreicher Details, die bis zur Schaffung säkularer Nationalstaaten durch Großbritannien und Frankreich im Anschluss an den Ersten Weltkrieg zu rückreichten. Fazit: "Der Irak ist heute ein gescheiterter Staat, ein Staat ohne staatliche Autorität. Er kann seinen auseinanderstrebenden Volksgruppen keine gemeinsame nationale Identität vermitteln. Zudem kann er einem großen Teil seiner Bevölkerung weder rudimentäre Daseinsvorsorge sichern, noch Ordnung und Recht aufrechterhalten."

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vom 16.09.2016

Moskau-Experte im Haus Basten

Gesellschaft für Sicherheitspolitik: Vortrag von Andrey Gurkov zu
Russlands Wirtschaft, Ukraine-Krise, Sanktionen und Gegensanktionen

VON RENATE KOLODZEY
Andrey Gurkov, Journalist der Deutschen Welle, bei seinem Vortrag im Haus Basten. - Foto: Renate Kolodzey
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vom 30.08.2016

Spart Blut und schont Nerven

„Interkulturelle Kommunikation": Warum sie so wichtig ist / Gesellschaft für Sicherheitspolitik hört Experten

Von Michael Werk

BÜCKEBURG. "Wie wir und die anderen ticken - Interkulturelle Kommunikation" ist das Thema eines Vortrages gewesen, zu dem die Sektion Minden der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) in die Achumer Schäfer-Kaserne eingeladen hat. Den Anstoß hierzu hatte unter anderem die Flüchtlingskrise gegeben, im Zuge dieser in den vergangenen zwölf Monaten zahlreiche Menschen aus dem arabischen Raum nach Deutschland gekommen sind, die es hier zu integrieren gilt.Dies ist - neben den rein sprachlichen Verständigungsschwierigkeiten - nicht zuletzt deshalb eine große Herausforderung, weil sich auch aus kulturellen Unterschieden heraus Probleme ergeben können - vom kleinen Missverständnis bin hin zum ernsten Konflikt.

"Der Umgang mit Menschen anderer Kulturen, ihr Verhalten und ihre Denkweisen lösen in uns nicht selten Verwirrung und Erstaunen aus, wenn Sie uns nicht sogar schockieren", erklärte der Sektionsvorsitzende Klaus Suchland hierzu. Gleichwohl sei es für alle Beteiligten "üherlebenswichtig", aufeinander zuzugehen und "auf Augenhöhe miteinander zu reden sowie dabei - im übertragenen Sinne - zu geben und zu nehmen, um im Ergebnis konfliktfrei miteinander auszukommen. Offenheit und Einfühlungsvermögen einerseits und Selbstbewusstsein gepaart mit kritischer Reflexion eigener Vorurteile und Stereotypen" andererseits seien ebenfalls wichtig, um die Integration der aufgenommenen Flüchtlinge zu fördern.

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Bericht der Sektion Aachen - Heinsberg

Für ein geeintes und friedliches Europa

GSP- Mitglieder besuchen das EU-Parlament in Straßburg

Gruppenbild im EU-Parlament - Foto: Wolfgang Kober
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vom 22.06.2016

TTIP: Historisch gesehen nichts Neues

Experte referierte vor GSP-Mitgliedern

RHEINE. Christoph Bierbrauer, Volkswirtschaftler der Cologne Business School und Lehrbeauftragter an der Universität Osnabrück, erläuterte auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) Hintergründe zu den aktuellen Verhandlungen zum europäisch-amerikanischen Freihandelsabkommen TTIP.

Vor 50 interessierten Zuhörern, darunter auch Oberstufenschüler des Gymnasiums Dionysianum, erläuterte Bierbrauer zunächst die Motivationen, warum Staaten untereinander Freihandelsabkommen schließen.

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vom 19.06.2016

„Früher Putsch, heute Wahlen“

Warum unser Bild von Afrika noch immer falsch ist / Gesellschaft für Sicherheitspolitik klärt auf

Von Hartmut Nolte
Dustin Dehéz korrigierte das Bild von Afrika - Foto: Jürgen Hockemeier
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vom 22.05.2016

Stadtentwicklungsprozesse in Uden erkundet

Gesellschaft für Sicherheitspolitik drei Tage in der Partnerstadt unterwegs

Von Ralf Margott

Lippstadt. Drei Tage lang erkundete eine Reisegruppe der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) Stadtentwicklungsprozesse in Uden. Um dieses Thema vor Ort kompetent angehen zu können, hatten sich Dieter Brand, der Geschäftsführer der GSP-Lippstadt sowie der Jugendoffizier der Bundeswehr vorab die Unterstützung von Ralf Margott eingeholt. In einem Vorbereitungstreffen hatte der Spezialist in Sachen Uden bereits grundlegende Entwicklungen der Peelrandgemeinde hin zur Kerngemeinde aufgezeigt und deutlich gemacht, dass diese Veränderungen weitgehend im Spannungsfeld internationaler Konflikte entstanden sind. Nicht ohne Grund wurde daher als erster Einstieg in die Thematik ein Besuch auf dem Militärflughafen Volkel gewählt. Seit 1940 ist diese Militärbasis im Fokus internationaler Konflikte und bis heute entscheidender Auslöser grundlegender Veränderungen im Stadtbild von Uden. Mit diesem Wissensstand ging es dann an allen drei Tagen zu Fuß oder per Bus kreuz und quer durch Uden.

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vom 14.05.2016

„Mit den Nicht-Bürgern ein Problem"

Lettland: Jurijs Barsukovs berichtet aus den Innensichten eines Grenzlands

VON MICHAEL GRUNDMEIER

BÜCKEBURG. Eine Innensicht aus einem Grenzland hat Jurijs Barsukovs, ein Geschäftsmann aus Riga, vor der GSP-Sektion Minden geliefert. Barsukovs sprach zum Thema „Lettland im Schatten Putins“ und mahnte: „Lettland hat mit den Nicht-Bürgern ein Problem, dass man leicht zünden kann.“

Nicht erst seit der Krise auf der Krim ist das Verhältnis Lettlands zu Russland stark unterkühlt. Putin wird von vielen als Aggressor wahrgenommen. Eine noch enge Anlehnung an die NATO scheint da nur folgerichtig. Was vielfach vergessen wird, ist die russische Minderheit, die rund 27,5 Prozent der Bevölkerung ausmacht. Ihr wird immer wieder der Vorwurf gemacht, sie sei eine „fünfte Kolonne Putins“, sprich; mehr russisch als lettisch.In seinem Referat im Hotel „Bad Minden“ tritt Jurijs Barsukovs dieser Einschätzung entgegen. „Als 1991 um die Unabhängigkeit gekämpft wurde, waren 80 bis 90 Prozent der Russischstämmigen mit auf den Barrikaden. Sie haben mit ihrem Blut gekämpft“, weiß Barsukovs zu berichten. Die Russischstämmigen lebten vielfach seit ihrer Geburt in Lettland „und sie fühlen sich als Letten.“

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vom 24.04.2016

Mittendrin in einem weltweiten Konflikt

Dr. David Schiller klärte in Geilenkirchen über den Terror des IS auf

Von Markus Bienwald
Terrorexperte Dr. David Schiller referierte auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik im Geilenkirchener Haus Basten über den IS. - Foto: Markus Bienwald
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vom 22.04.2016

„Angst ist urmenschlich“

Madlen Preuß erklärt aus soziologischer Perspektive: Was macht das Fremde aus?

LIPPSTADT. „Die Angst vor dem Fremden“ begleitet Migrationsprozesse seit jeher. Vor dem Hintergrund der andauernden Flüchtlingsbewegung muss sich die Gesellschaft mit dem Fremden auseinandersetzen. Dass ist immer auch eine Auseinandersetzung mit sich selbst: „Das Eigene kann nicht ohne das Fremde, das Fremde kann nicht ohne das Eigene“, sagt Madlen Preuß. Die Soziologin, die an der Universität Bielefeld promoviert, erklärte auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik, Sektion Lippstadt, was das Fremde eigentlich ausmacht.

Preuß versuchte „das Undefinierbare, das Fremde, zu definieren“ und stellte heraus: Es gibt Freunde und Feinde, Fremde, die alles oder nichts sein können. „Sie dienen uns als Projektionsfläche, als Leuchtturm dessen, was vermeintlich zu uns gehört, was uns von anderen trennt, was uns ausmacht oder eben nicht ausmacht“, so Preuß.

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vom 18.04.2016

„Die Weltlage wird immer komplexer”

Winfried Nachtwei spricht über Herausforderungen an die künftige deutsche Außenpolitik /Bildung junger Menschen sehr wichtig

RHEINE. Der bekannte Wehrexperte und ehemalige Bundestagsabgeordnete der Grünen, Winfried Nachtwei, legte in einem Vortrag in der Volkshochschule Rheine vor rund 100 Zuhören auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik dar, welche Lehren sich aus dem deutschen Engagement in Afghanistan für die deutsche Politik ergeben. Allein 18 mal hat er dort staatliche und nichtstaatliche deutsche Organisationen besucht: "Als MdB habe ich dem Einsatz in Afghanistan zugestimmt und trage daher Veranrwortung für die Soldaten, Polizisten und zivilen Kräfte, die durch einen Parlamentsbeschluss beauftragt worden sind, in Afghanistan zu helfen."

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