Bundespresseamt

Online - Diskussionsforum

Newsticker LB III

  • Di, 14. Februar 2017
    Lippstadt
    Podiumsdiskussion
    "Zukunft und Krise der EU"
    mit Prof. Dr. Johannes Varwick
     
  • Di, 14. Februar 2017
    Lippstadt
    Podiumsdiskussion
    "Zukunft und Krise der EU"
    mit Prof. Dr. Johannes Varwick
     
  • Di, 14. Februar 2017
    Lippstadt
    Podiumsdiskussion
    "Zukunft und Krise der EU"
    mit Prof. Dr. Johannes Varwick
     

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Aktuelles aus dem Landesbereich

Bericht der Sektion Lippe - Detmold

„Detmolder Schlossgespräche zur Sicherheitspolitik“

Vielversprechende Auftaktveranstaltung

vlnr.: Stephan Prinz zur Lippe; Gerd Kemmler; Kersten Lahl; Winfried Nachtwei; Karl-Hans Schloßstein. - Foto: GSP
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vom 14.11.2016

Zerbrechliche Strukturen in Osteuropa

Direktor des Institutes für Terrorismusforschung hielt ein Vortrag am Gymnasium Dionysianum

RHEINE. Auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik referierte Dr. Kai Hirschmann, ziviler wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bundeswehr, Hochschullehrer für Politische Wissenschaft der Universität Bonn und Stellv. Direktor des Instituts für Terrorismusforschung und Sicherheitspolitik in Essen vor ca. 160 interessierten Zuhörern, darunter auch ca. 90 Oberstufenschülern, zu zerbrechlichen Staatsstrukturen in Osteuropa.

Um die Ursache der staatlichen Zerbrechlichkeit zu verstehen, erläuterte er zunächst die Grundlagen für ein funktionierendes und handlungsfähiges Staatswesen. Dem gegenüber stellte er Faktoren dar, die zu einem fragilen Staat führen.

Mit Blick auf das Gebier der ehemaligen Sowjetunion machte er deutlich, dass viele Staaten dort nidlt auf ethnischen, sprachlichen oder historischen Grenzen aufbauen, sondern auf früheren administrativen Verwaltungsgrenzen. Daher spielten Zuordnungen von Landesteilen - wie z.B. die Schenkung der Krim (1954) oder Teilen der heutigen Ostukraine (1922) an die Ukraine - innerhalb dieser Verwaltungsgrenzen keine wirkliche RolJe innerhalb der zentral aus Moskau geführten Sowjetunion.

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vom 07.11.2016

Sieben Stunden Sicherheit

„Schaumburger Plattform" lotet aktuelle Risiken und Chancen für Europa aus

Von HERBERT BUSCH
Klaus Suchland (von rechts) heißt die Referenten Jörg Farr, Boris Pistorius, Silvia Horsch-Al Saad, Johannes Varwick, Christina Krause, Dieter Budde und Muhannad Olabi willkommen. - Foto: bus

BÜCKEBURG. Das Thema "Europa und Sicherheit" hat die aktuelle Ausgabe der „Schaumburger Plattform" in den Fokus genommen. Die zum sechsten Mal von der Mindener Sektion der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) im Hubschraubermuseum organisierte Veranstaltung bot außer Gruß- und Abschiedsworten sechs Vorträge und ein Podiumsgespräch. Für die Begrüßung zeichneten GSP-Sektionsleiter Klaus Suchland und Bückeburgs Bürgermeister Reiner Brombach verantwortlich. „Es geht hier und heute darum, außerhalb der großen Zentren politischer Entscheidungsprozesse Informationsangebote zu unterbreiten, die Interesse und Aufmerksamkeit bei den sogenannten Normalverbrauchern wecken und diesen verdeutlichen, dass Fragen der Sicherheit in heutiger Zeit komplex, häufig nicht einfach verständlich und stets eng miteinander vernetzt sind", erläuterte Suchland.

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vom 09.09.2016

Große Bedeutung für den Weltfrieden

Bundeswehr-Dozent zeigt Zusammenhang zwischen Wasser, Klima und Energie auf

Jörg Barandat, Dozent an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, referierte neulich in der Aula des Gymnasiums Dionysianum. - Foto: MV

RHEINE. Jörg Barandat, Dozent an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, referierte neulich in der Aula des Gymnasiums Dionysianum auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik zu den komplexen Zusammenhängen von Wasserressourcen, Klimaveränderungen und einer gesicherten Energieversorgung.

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vom 25.10.2016

Experte: Asylsystem in Europa überfordert

Migration im Heilbad diskutiert. Tenor: Brauchen Einwanderungsgesetz

Diskutierten im Heilbad über Migrationssteuerung, v.l.: Dieter Brand, Geschäftsführer der Sektion Lippstadt, Referent Dr. Orkan Kösemen und Sektionsleiter Dr. Olav Freund. - Foto: Gerd Maduch
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vom 20.09.2016

Kalter Krieg: Wirklich beendet oder heute nur anders?

Ursachen, Geschichte und Folgen: Gesellschaft für Sicherheitspolitik holt sehenswerte Ausstellung nach Rheine / Stoff ist auch Unterrichtsthema für Schüler

Alfred Franz von der GSP Rheine erläutert einem Oberstufenkurs die Ausstellung. - Foto: MV
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vom 16.09.2016

Moskau-Experte im Haus Basten

Gesellschaft für Sicherheitspolitik: Vortrag von Andrey Gurkov zu
Russlands Wirtschaft, Ukraine-Krise, Sanktionen und Gegensanktionen

VON RENATE KOLODZEY
Andrey Gurkov, Journalist der Deutschen Welle, bei seinem Vortrag im Haus Basten. - Foto: Renate Kolodzey
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vom 30.08.2016

Spart Blut und schont Nerven

„Interkulturelle Kommunikation": Warum sie so wichtig ist / Gesellschaft für Sicherheitspolitik hört Experten

Von Michael Werk

BÜCKEBURG. "Wie wir und die anderen ticken - Interkulturelle Kommunikation" ist das Thema eines Vortrages gewesen, zu dem die Sektion Minden der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) in die Achumer Schäfer-Kaserne eingeladen hat. Den Anstoß hierzu hatte unter anderem die Flüchtlingskrise gegeben, im Zuge dieser in den vergangenen zwölf Monaten zahlreiche Menschen aus dem arabischen Raum nach Deutschland gekommen sind, die es hier zu integrieren gilt.Dies ist - neben den rein sprachlichen Verständigungsschwierigkeiten - nicht zuletzt deshalb eine große Herausforderung, weil sich auch aus kulturellen Unterschieden heraus Probleme ergeben können - vom kleinen Missverständnis bin hin zum ernsten Konflikt.

"Der Umgang mit Menschen anderer Kulturen, ihr Verhalten und ihre Denkweisen lösen in uns nicht selten Verwirrung und Erstaunen aus, wenn Sie uns nicht sogar schockieren", erklärte der Sektionsvorsitzende Klaus Suchland hierzu. Gleichwohl sei es für alle Beteiligten "üherlebenswichtig", aufeinander zuzugehen und "auf Augenhöhe miteinander zu reden sowie dabei - im übertragenen Sinne - zu geben und zu nehmen, um im Ergebnis konfliktfrei miteinander auszukommen. Offenheit und Einfühlungsvermögen einerseits und Selbstbewusstsein gepaart mit kritischer Reflexion eigener Vorurteile und Stereotypen" andererseits seien ebenfalls wichtig, um die Integration der aufgenommenen Flüchtlinge zu fördern.

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Bericht der Sektion Aachen - Heinsberg

Für ein geeintes und friedliches Europa

GSP- Mitglieder besuchen das EU-Parlament in Straßburg

Gruppenbild im EU-Parlament - Foto: Wolfgang Kober
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vom 22.06.2016

TTIP: Historisch gesehen nichts Neues

Experte referierte vor GSP-Mitgliedern

RHEINE. Christoph Bierbrauer, Volkswirtschaftler der Cologne Business School und Lehrbeauftragter an der Universität Osnabrück, erläuterte auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) Hintergründe zu den aktuellen Verhandlungen zum europäisch-amerikanischen Freihandelsabkommen TTIP.

Vor 50 interessierten Zuhörern, darunter auch Oberstufenschüler des Gymnasiums Dionysianum, erläuterte Bierbrauer zunächst die Motivationen, warum Staaten untereinander Freihandelsabkommen schließen.

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vom 19.06.2016

„Früher Putsch, heute Wahlen“

Warum unser Bild von Afrika noch immer falsch ist / Gesellschaft für Sicherheitspolitik klärt auf

Von Hartmut Nolte
Dustin Dehéz korrigierte das Bild von Afrika - Foto: Jürgen Hockemeier
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vom 22.05.2016

Stadtentwicklungsprozesse in Uden erkundet

Gesellschaft für Sicherheitspolitik drei Tage in der Partnerstadt unterwegs

Von Ralf Margott

Lippstadt. Drei Tage lang erkundete eine Reisegruppe der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) Stadtentwicklungsprozesse in Uden. Um dieses Thema vor Ort kompetent angehen zu können, hatten sich Dieter Brand, der Geschäftsführer der GSP-Lippstadt sowie der Jugendoffizier der Bundeswehr vorab die Unterstützung von Ralf Margott eingeholt. In einem Vorbereitungstreffen hatte der Spezialist in Sachen Uden bereits grundlegende Entwicklungen der Peelrandgemeinde hin zur Kerngemeinde aufgezeigt und deutlich gemacht, dass diese Veränderungen weitgehend im Spannungsfeld internationaler Konflikte entstanden sind. Nicht ohne Grund wurde daher als erster Einstieg in die Thematik ein Besuch auf dem Militärflughafen Volkel gewählt. Seit 1940 ist diese Militärbasis im Fokus internationaler Konflikte und bis heute entscheidender Auslöser grundlegender Veränderungen im Stadtbild von Uden. Mit diesem Wissensstand ging es dann an allen drei Tagen zu Fuß oder per Bus kreuz und quer durch Uden.

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vom 14.05.2016

„Mit den Nicht-Bürgern ein Problem"

Lettland: Jurijs Barsukovs berichtet aus den Innensichten eines Grenzlands

VON MICHAEL GRUNDMEIER

BÜCKEBURG. Eine Innensicht aus einem Grenzland hat Jurijs Barsukovs, ein Geschäftsmann aus Riga, vor der GSP-Sektion Minden geliefert. Barsukovs sprach zum Thema „Lettland im Schatten Putins“ und mahnte: „Lettland hat mit den Nicht-Bürgern ein Problem, dass man leicht zünden kann.“

Nicht erst seit der Krise auf der Krim ist das Verhältnis Lettlands zu Russland stark unterkühlt. Putin wird von vielen als Aggressor wahrgenommen. Eine noch enge Anlehnung an die NATO scheint da nur folgerichtig. Was vielfach vergessen wird, ist die russische Minderheit, die rund 27,5 Prozent der Bevölkerung ausmacht. Ihr wird immer wieder der Vorwurf gemacht, sie sei eine „fünfte Kolonne Putins“, sprich; mehr russisch als lettisch.In seinem Referat im Hotel „Bad Minden“ tritt Jurijs Barsukovs dieser Einschätzung entgegen. „Als 1991 um die Unabhängigkeit gekämpft wurde, waren 80 bis 90 Prozent der Russischstämmigen mit auf den Barrikaden. Sie haben mit ihrem Blut gekämpft“, weiß Barsukovs zu berichten. Die Russischstämmigen lebten vielfach seit ihrer Geburt in Lettland „und sie fühlen sich als Letten.“

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vom 24.04.2016

Mittendrin in einem weltweiten Konflikt

Dr. David Schiller klärte in Geilenkirchen über den Terror des IS auf

Von Markus Bienwald
Terrorexperte Dr. David Schiller referierte auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik im Geilenkirchener Haus Basten über den IS. - Foto: Markus Bienwald
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vom 22.04.2016

„Angst ist urmenschlich“

Madlen Preuß erklärt aus soziologischer Perspektive: Was macht das Fremde aus?

LIPPSTADT. „Die Angst vor dem Fremden“ begleitet Migrationsprozesse seit jeher. Vor dem Hintergrund der andauernden Flüchtlingsbewegung muss sich die Gesellschaft mit dem Fremden auseinandersetzen. Dass ist immer auch eine Auseinandersetzung mit sich selbst: „Das Eigene kann nicht ohne das Fremde, das Fremde kann nicht ohne das Eigene“, sagt Madlen Preuß. Die Soziologin, die an der Universität Bielefeld promoviert, erklärte auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik, Sektion Lippstadt, was das Fremde eigentlich ausmacht.

Preuß versuchte „das Undefinierbare, das Fremde, zu definieren“ und stellte heraus: Es gibt Freunde und Feinde, Fremde, die alles oder nichts sein können. „Sie dienen uns als Projektionsfläche, als Leuchtturm dessen, was vermeintlich zu uns gehört, was uns von anderen trennt, was uns ausmacht oder eben nicht ausmacht“, so Preuß.

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vom 18.04.2016

„Die Weltlage wird immer komplexer”

Winfried Nachtwei spricht über Herausforderungen an die künftige deutsche Außenpolitik /Bildung junger Menschen sehr wichtig

RHEINE. Der bekannte Wehrexperte und ehemalige Bundestagsabgeordnete der Grünen, Winfried Nachtwei, legte in einem Vortrag in der Volkshochschule Rheine vor rund 100 Zuhören auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik dar, welche Lehren sich aus dem deutschen Engagement in Afghanistan für die deutsche Politik ergeben. Allein 18 mal hat er dort staatliche und nichtstaatliche deutsche Organisationen besucht: "Als MdB habe ich dem Einsatz in Afghanistan zugestimmt und trage daher Veranrwortung für die Soldaten, Polizisten und zivilen Kräfte, die durch einen Parlamentsbeschluss beauftragt worden sind, in Afghanistan zu helfen."

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