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Aktuelles aus dem Landesbereich

Bericht der Sektion Lippstadt

Russlands Zukunft nach der Wahl

Von Ivo Lovric/KAS
Abendveranstaltung: v.l. Ivo Lovric, Bernd Reinberger Sektion Lp, Dr. Aschot Manutscharjan, Dieter Brand. - Foto: Gerd Maduch

Lippstadt. Wladimir Putin kann nunmehr für sechs weitere Jahre die Geschicke Russlands lenken, nachdem er am am 18. März 2018 zum vierten Mal zum Präsidenten gewählt wurde. Für westliche Länder ist Russland derzeit kein verläßlicher Partner, der allerdings benötigt wird, um in Europa und in der Welt dauerhaft stabile Verhältnisse zu schaffen. Der Westen und Russland bemühen sich seit Jahrhunderten, einander besser zu verstehen, dennoch sind diese Bemühungen nicht immer erfolgreich gewesen. Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat gemeinsam mit der Gesellschaft für Sicherheitspolitik unmittelbar nach der Wahl, am 20. und 21. März einen ausgewiesenen Kenner Russlands, den Experten in Fragen der internationalen Sicherheitspolitik und der Ost-West-Beziehungen, Dr. Aschot Manutscharjan, nach Lippstadt eingeladen, um über neueste Entwicklung und Perspektiven Russlands zu diskutieren.

Im Rahmen zweier gut besuchter Veranstaltungen – zur einen wurden interessierte Bürger eingeladen und die zweite war für Schüler und Lehrer der Gesamtschule Lippstadt vorgesehen – schilderte Dr. Manutscharjan das Bild eines paternalistisch geprägten politischen Systems, über das Putin wie ein moderner Zar regiert.

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vom 04.04.2018

Prävention statt Reaktion

Vortrag über Lebensmittelsicherheit / Dienstleister für Verbraucher und Wirtschaft

Von Herbert Busch

MINDEN/BÜCKEBURG. Die Sicherheit unserer Lebensmittel hat ein Vortrag in den Fokus gerückt, den Dr. Astrid Droß im Mindener Hotel „Lindgart“ vor der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) gehalten hat. Im Prinzip könnten die hierzulande angebotenen Lebensmittel als relativ sicher betrachtet werden, stellte die Vertreterin des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) fest.

Die im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft mit Hauptsitz in Braunschweig angesiedelte Behörde (in der die Referentin die Gruppe „Sicherheit der Lebensmittelkette“ leitet) versteht sich als Dienstleister für Verbraucher und Wirtschaft. Ziel des BVL ist es, kritische Entwicklungen für die Lebensmittelsicherheit möglichst so früh zu erkennen, dass vor Ausbruch einer Krise wirksame Gegenmaßnahmen getroffen werden können.

„Es geht darum, Reaktion durch Prävention zu ersetzen“, verdeutlichte die Expertin, die aus Minden stammt und hier ihre Abiturprüfung erfolgreich absolvierte. Mit seiner Zuständigkeit für die Schnellwarnsysteme, für die Koordinierung einer bundeseinheitlichen Lebensmittelüberwachung sowie für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln, Tierarzneimitteln und gentechnisch veränderten Organismen besitze die Behörde alle Voraussetzungen, Synergien beim Einsatz vorbeugender Maßnahmen zu nutzen, auszubauen und neu zu schaffen.

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vom 06.03.2018

„Wir müssen zu null spielen“

Experte vom Verfassungsschutz spannte inhaltlich weiten Bogen vom Salafismus bis zum Linksextremismus

Von Herbert Busch

MINDEN/BÜCKEBURG. „Wir sind nach wie vor weltweit eines der sichersten Länder“, lautete eine der Hauptaussagen von Uwe Reichel-Offermann bei einem Vortrag im Mindener Hotel Lindgart. Der stellvertretende Leiter des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes sprach auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) zum Thema „Verunsicherung durch Extreme – von Salafisten über Autonome zu der Indentitären Bewegung und den Reichsbürgern“.

Allerdings, so räumte der Leitende Ministerialrat eingangs seiner sehr ausführlichen Schilderung ein, könne niemand Entwarnung geben. Komme hinzu, dass seine Behörde vor einer besonderen Herausforderung stehe. „Wir müssen zu null spielen“, griff er eine Beschreibung aus der Sportszene auf, um die Zielsetzung der Verfassungsschützer zu verdeutlichen.

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vom 01.03.2018

8000 Besucher bei 178 Veranstaltungen

Gesellschaft für Sicherheitspolitik wählt Vorstand

Von Markus Bienwald

Geilenkirchen. Als er im Januar 1997 sein Amt antrat, war Josef Latour noch Geschäftsführer der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik der Sektion Aachen/Heinsberg. Gute 21 Jahre später heißt es nicht nur Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP), auch der Geschäftsführer ist ein anderer. Denn zeitgleich mit der jüngsten Vortragsveranstaltung im Barbara-Casino der Selfkantkaserne standen beim Vorstand Neuwahlen auf dem Programm.

Sektionsleiter Herbert Wölfel, der im Mai 2002 seine Tätigkeit aufnahm, wurde dabei einstimmig wiedergewählt. Für Josef Latour, der nun als Schatzmeister fungiert, rückte der neue Geschäftsführer Lothar Böven nach. Böven ist als Diplom-Informatiker beim Nato-E3A-Verband in Teveren eingesetzt und kommt aus Geilenkirchen.

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vom 28.02.2018

„Voll der Osten. Leben in der DDR“

Ausstellung im Dio über den Alltag in der ehemaligen DDR eröffnet

RHEINE. Das Dionysianum zeigt eine hochinteressante neue Ausstellung über den Alltag in der ehemaligen DDR. Es gibt einen Zusammenhang mit der Dokumentation über die russische kommunistische Revolution, die zurzeit an den Kaufmännischen Schulen zu sehen ist. Sie untersucht aber weniger die politischen Folgen, sondern vielmehr am Beispiel der DDR die Auswirkungen auf das Leben der Menschen im Alltag. Was sie so wertvoll macht, ist die Darstellung der Realität der DDR an kleinen alltäglichen Szenen: Einsame und alte Menschen, verliebte junge Paare, Rocker, Hooligans und Jugendliche, die sich in der Kirche für Frieden und Umwelt einsetzen.

Der Fotograf Harald Hauswald und der Historiker Stefan Wolle zeigen das Leben in der DDR ungeschminkt.

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vom 26.02.2018

Halbierte Personalstärke, verdoppelte Aufgaben

Oberst Christoph Gambka erklärt bei der Gesellschaft für Sicherheitspolitik die Aufgaben des Zentrums für Verifikationsaufgaben

Von Markus Bienwald

Geilenkirchen. Ein Gast bei der jüngsten Vortragsveranstaltung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP), Sektion Aachen/ Heinsberg, hatte am Freitagabend das große Los gezogen. „Warum gibt es das Zentrum für Verifikationsaufgaben der Bundeswehr ausgerechnet in Geilenkirchen?", fragte er. Referent Oberst i.G. Christoph Gambka durfte die Beantwortung dieser Anmerkung gerne an den ehemaligen Kommandeur, Brigadegeneral a.D. Hans Hübner, weiterreichen, der unter den gut 50 Anwesenden im Barbara-Casino der Selfkantkaserne war.

Eine politische Entscheidung

General Hübner war schon vor der Gründung des ZVBw, dessen Aufgaben und Leistungen an diesem interessanten Abend im Blickpunkt standen, mit der Aufgabe befasst, eine solche Einrichtung zu entwickeln. Vor dem Hintergrund des Auseinanderbrechens des Warschauer Pakts, dem Ende der Sowjetunion und damit der Entwicklung von Streitkräften in neu gewachsenen oder entstehenden Einzelstaaten, sei die Überwachung im Sinne gegenseitigen Vertrauens wichtig gewesen. „Und der Standort Geilenkirchen war einfach eine politische Entscheidung", so General Hübner.

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vom 31.01.2018

Ende des Kommunismus -
Anfang der Demokratie?

Ausstellung zum Thema Kommunismus in den Kaufmännischen Schulen

Die Ausstellung über Entstehung, Entwicklung und Folgen des Kommunismus soll zu einer eigenständigen Urteilsbildung anregen. - Foto: MV

RHEINE. Die russische Revolution unter Lenin vor hundert Jahren ist ein aktueller Anlass, sich auch heute noch mit dem Kommunismus auseinanderzusetzen. Damals begannen Lenin und später Stalin die Welt von Grund auf zu verändern. Mit den Mitteln der Diktatur und brutaler Gewalt versuchten sie, ihre politische Vorstellung weltweit durchzusetzen. Ziel war die Schaffung eines neuen Menschentyps. Millionen von Menschen wurden in den Folgejahren Opfer dieses totalitären Gesellschaftsentwurfs.

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vom 31.01.2018

Zwischen Brexit und Orient

Pläne für 2018 standen im Mittelpunkt der GSP-Versammlung

Dr. Olav Freund, Frauke Mönkeberg und Dieter Brand (v.l.) sind neugierig auf das Programm der Lippstädter Sektion der Gesellschaft für Sicherheitspolitik. Foto: Brode

LIPPSTADT. Wir versuchen, sicherheitsrelevante Themen aufzugreifen, wie sie in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden". Mit diesen Worten brachte Dr. Olav Freund, Lippstädter Sektionsleiter der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP), in der gut besuchten Jahreshauptversammlung im evangelischen Gemeindehaus Lipperbruch das Hauptanliegen der GSP auf den Punkt. Besonders würdigte er die Arbeit des Geschäftsführers Dieter Brand, der für die Programmgestaltung der 85 Mitglieder zählenden Sektion zuständig ist. So seien in diesem Jahr zahlreiche Vorträge geplant, verriet Freund in seinem Rück- und Ausblick. Gleichzeitig versuche die Sektion Veranstaltungen auch heimischen Schulen anzubieten.

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vom 19.01.2018

Nicht weniger, sondern andere Arbeit

Vortrag von Staatssekretär Georg Schütte über digitale Bildung, künstliche Intelligenz und die Arbeitswelten der Zukunft

Von Chiara Pas
Heimspiel: Georg Schütte sprach in seiner alten Schule über die digitalisierte Zukunft. - Foto: Pas

RHEINE. Den einen macht sie große Angst, den anderen eröffnet sie unendliche Möglichkeiten: die Digitalisierung. Wie man mit dieser großen Veränderung im Leben des Menschen umgehen kann und was dies für die Zukunft der Bildung und der Arbeitswelt bedeutet, darüber sprach Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, am vergangenen Mittwoch in der Vortragsreihe der Gesellschaft für Sicherheitspolitik - Sektion Rheine. Er berichtete in der Aula des Gymnasium Dionysianums über seine Arbeit und die Themen Digitale Bildung. künstliche Intelligenz und die Arbeitswelten der Zukunft.

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vom 18.01.2018

Als deutscher Offizier in der Türkei

Helge Lammerschmidt berichtet über seine Erlebnisse und Erfahrungen

Von Herbert Busch

BÜCKEBURG/MINDEN. „Erlebnisse und Erfahrungen als deutscher Offizier in der Türkei“ – das ist das Thema eines Vortrages gewesen, den Helge Lammerschmidt im Mindener Hotel „Lindgart“ vor der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) gehalten hat. Der Oberstleutnant und Kommandeur des in der Weserstadt stationierten Panzerpionierbataillons 130 zog ein durchaus bejahendes Fazit. „Insgesamt habe ich einen sehr positiven Eindruck mitgenommen“, fasste der Referent zusammen.

Lammerschmidt war rund vier Jahre lang beim Nato-Allied Land Command (Alliiertes Landkommando) im Dienst. Die in Izmir an der türkischen Ägäisküste stationierte Einheit übernahm 2012 die Aufgaben der Landkommandos Heidelberg und Madrid. Im früheren Smyrna kümmern sich rund 350 Soldaten (davon 48 deutsche) insbesondere um die Synchronisierung der Führungsstrukturen für Heereseinsätze und Heeresübungen innerhalb des Verteidigungsbündnisses.

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vom 11.12.2017

Wenn Staaten sich allmählich auflösen:
Vortrag zu Sicherheitspolitik

Von Markus Bienwald
Als Spezialist für schwache Staaten war Referent Dr. Kai Hirschmann vom Institut für Krisenprävention zu Gast bei der Gesellschaft für Sicherheitspolitik in Geilenkirchen. - Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. Um die Frage, welche Auswirkungen ein schwächer werdender Staat am Ende haben kann, drehte sich der jüngste Vortragsabend bei der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP), Sektion Aachen/Heinsberg. In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Atlantischen Gesellschaft und der Anton-Heinen-Volkshochschule des Kreises Heinsberg, hatte Sektionsleiter Herbert Wölfel dazu Dr. Kai Hirschmann in das Geilenkirchener Haus Basten eingeladen.

Er ist nicht nur Buchautor, sondern auch stellvertretender Direktor des von ihm mitbegründeten Instituts für Krisenprävention in Essen und ausgewiesener Spezialist im Bereich der Sicherheitspolitik. Gleich zu Beginn nahm er den rund 30 Anwesenden die Illusion, dass Deutschland nicht von dem Problem berührt werde. „Wir sind betroffen, obwohl wir ein stabiler Staat sind“, machte Dr. Hirschmann klar. Vielmehr sei das Phänomen schwächer werdender Staatlichkeit global vorhanden. „Dabei gibt es einen roten Faden“, so Hirschmann in seinem Wort- und Inputreichen Vortrag, der einige tiefgreifende Einblicke in die Hintergründe lokaler wie regionaler und umfassender Politik erlaubte.

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vom 30.11.2017

Ist etwas gepostet, bleibt es im Kopf

Vortrag über „Fakenews“ mit Roland Hindl im Dio

Roland Hindl sprach im „Dio“ über das Thema Fakenews.

-cip- RHEINE. „Hier sind ja mehr Leute als bei Barack Obamas Amtseinführung.“ Mit diesem Satz schaffte Roland Hindl den direkten Einstieg ins Thema: Falschmeldungen, Fakenews und Hoaxes – darum drehte sich der Vortrag, den der Chef vom Dienst der Social Media Redaktion des BR24 am vergangenen Dienstagabend im Gymnasium Dionysianum hielt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Rheiner Sektion der Gesellschaft für Sicherheitspolitik, die regelmäßig Vorträge zu sicherheitspolitischen Themen initiiert. Der Saal war gut gefüllt, das Interesse an dem Thema schien groß. Auch, weil zahlreiche Schüler der EF des Dionysianums, die sich im Unterricht gerade mit dem Umgang mit Medien beschäftigen, dazu kamen.

Zu Beginn stellte Hindl sich und seinem Publikum die Frage, ob die Medien heutzutage noch die Position der vierten Gewalt innehaben. Es sei heute nicht mehr der Fall, dass die Medien noch ihre Rolle als „Gatekeeper“ besitzen: „Wenn etwas früher nicht in der Zeitung stand, dann ist es auch nicht passiert. Mit dem Internet gibt es jetzt so viele verschiedene Kanäle.“

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vom 29.11.2017

Positives Signal für Europa

Gesellschaft für Sicherheitspolitik beschäftigt sich mit den Wahlen in Frankreich

LIPPSTADT. „Frankreich nach den Wahlen“ – so lautete die Überschrift der Vortragsveranstaltung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP), die nun im Hubertushof in Bad Waldliesborn stattfand. Als Referentin begrüßten Sektionsleiter Dr. Olav Freund und Geschäftsführer Dieter Brand Sylvia Schmidt von der Bertelsmann- Stiftung.

Die Europaexpertin, die in Frankreich studiert hat, wies zu Beginn ihres Vortrages darauf hin, dass das Thema eigentlich „Europa nach den Wahlen“ heißen müsse: Vor allem den Wahlen in Frankreich und Deutschland werde entscheidende Bedeutung für die Zukunft der europäischen Integration zugemessen. Mit Blick auf die Wahlen in Frankreich stellte die Referentin zunächst die Ausgangslage dar.

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Vom 30.11.2017

Jahresabschlusstreffen der Gesellschaft für Sicherheitspolitik

Von Herbert Busch

MINDEN/BÜCKEBURG. Ein Rückblick auf die Ereignisse des zu Ende gehenden Jahres und eine Vorschau auf die für 2018 geplanten Veranstaltungen haben im Mittelpunkt des Jahresabschlusstreffens der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) gestanden. Während der in der Mindener Herzog-von-Braunschweig-Kaserne organisierten Zusammenkunft erfuhren die Teilnehmer darüber hinaus, dass das bevorstehende Jahr voraussichtlich beträchtliche Veränderung im Sektionsvorstand mit sich bringen wird.

„Für mich deutet alles darauf hin, dass ich diesen Abend heute zum letzten Mal leite und gestalte“, kündigte Klaus Suchland seine in Aussicht stehende Demission als Sektionsleiter an. Dessen Stellvertreter Ulrich Wilke, der ebenfalls auf eine weitere Amtszeit verzichten möchte, sprach von einer „erheblichen Neuordnung“, als er auf die im kommenden Oktober turnusmäßig anstehende Mitgliederversammlung aufmerksam machte.

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Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement

Sektionsleiter Klaus Suchland wurde GSP-Ehrenmedaille verliehen

GSP-Ehrenmedaille für Sektionsleiter Klaus Suchland. – Foto: Wilke

Im Rahmen der 7. Schaumburger Plattform im Bückeburger Hubschraubermuseum erhielt Sektionsleiter Klaus Suchland aus den Händen des Landesvorsitzenden Nordrhein-Westfalen, Gerhard Kemmler die Ehrenmedaille der Präsidentin der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. verliehen.

Suchland, der in 2006 mit dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse ausgezeichnet wurde, erhielt die GSP-Ehrenmedaille für sein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement, mit dem er seine Sektion Minden der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. zu einer der mitgliederstärksten und leistungsfähigsten Sektionen weiter entwickelt hat. "Mit dem Veranstaltungsformat „Schaumburger Plattform“ hat er ein überregionales sicherheitspolitisches Forum geschaffen, bei dem sicherheitspolitische Fragestellungen aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln betrachtet und engagiert diskutiert werden", würdigte Kemmler die Verdienste Suchlands in seiner Laudatio.

vom 08.11.2017

„Die Menschen verhalten sich anders“

7. Schaumburger Plattform: Vortrag über Lokaljournalismus

Von Michael Werk

BÜCKEBURG. Der digitale Wandel und die damit einhergehenden Veränderungen in der Medienlandschaft stellen auch alteingesessene Lokalzeitungen vor große Herausforderungen. Das berichtete die Journalistin Marieluise Denecke bei der von der Sektion Minden der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) im Hubschraubermuseum ausgerichteten „Schaumburger Plattform“. Die Vortrags- und Diskussionsveranstaltung stand diesmal unter dem Motto „Medien und Sicherheit“. Denecke, Redakteurin Print/ Online bei dieser Zeitung, referierte über das Thema „Lokaljournalismus“.

„Der ökonomische Druck ist wahnsinnig groß und die Menschen verhalten sich anders“, erklärte sie. So müsse der Zeitungsjournalismus heute etwa mit den vielen Online-Medien, sozialen Netzwerken wie Facebook und Instant-Messaging-Diensten wie Whatsapp um die Aufmerksamkeit der Leser konkurrieren – und dies vor dem Hintergrund sinkender Abonnentenzahlen und steigender Produktionskosten.

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vom 06.11.2017

Rolle der Medien im Fokus

„7. Schaumburger Plattform“ der Gesellschaft für Sicherheitspolitik

Von Michael Werk
Interessiert lauschten die Besucher den Impulsvorträgen der Referenten. – Foto: WK

BÜCKEBURG. „Medien und Sicherheit ist das Thema der „7. Schaumburger Plattform“ gewesen, zu der die Sektion Minden der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) in das Hubschraubermuseum Bückeburg eingeladen hat.

„Ziel ist zu hinterfragen, ob wir noch Vertrauen in die Berichterstattung der Medien setzen dürfen und ob wir noch Sicherheit darin haben, dass das zutrifft, was uns zur Kenntnis gebracht wird“, erklärte Klaus Suchland, der Leiter der Sektion. Denn es sei unbestritten, dass die Medien Einfluss auf die politische Willensbildung ausüben und dass selbst in gefestigten Demokratien – siehe aktuell die USA – mit absichtlich verfassten Falschmeldungen Stimmung gemacht wird.

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vom 29.10.2017

Sicherheitspolitik vertieft

Wolfgang Hellmich berichtete vor Gesellschaft für Sicherheitspolitik

Sektionsleiter Dr. Olav Freund, Referent Wolfgang Hellmich, MdB, und Geschäftsführer Dieter Brand. Foto: Gerd Maduch

Lippstadt. Sicherheitspolitik nach der Wahl lautete das Thema der Vortragsveranstaltung, zu welcher die Sektion Lippstadt der Gesellschaft für Sicherheitspolitik den scheidenden Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses und frisch in den Bundestag wiedergewählten heimischen SPD-Abgeordneten Wolfgang Hellmich begrüßen konnte.

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Bericht der Sektion Aachen-Heinsberg

Ein fast schon intimer Blick auf die Befindlichkeiten in der Türkei

Von Markus Bienwald
Oberst a. D. Heinrich Quaden referierte auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) im Geilenkirchener Haus Basten zur aktuellen und historischen Lage der Türkei. - Foto: Markus Bienwald

Geilenkirchen. „Es gibt Befindlichkeiten, die man zur Kenntnis nehmen muss“, das stellte Oberst a.D. Heinrich Quaden bei seinem Vortrag über die Türkei am Donnerstagabend im Haus Basten fest. Auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) und in Zusammenarbeit mit der Anton-Heinen-Volkshochschule des Kreises Heinsberg und der Deutsch-Atlantischen-Gesellschaft sprach der ausgewiesene Türkei-Kenner über die Situation im Land.

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vom 06.10.2017

Lethargie-Effekt schadete Merkel

Wahlforscher Mayer lieferte eine aufschlussreiche Analyse der Bundestagswahl ab

Von Newsdesk
Der Berliner Wahlforscher Florens Mayer vom Meinungsforschungsinstitut Dimap analysierte im Gymnasium Dionysianum die Ergebnisse der jüngsten Bundestagswahl. - Foto: Sebastian Kröger

Rheine. Florens Mayer, Leiter des Berliner Büros des Meinungsforschungsinstitutes dimap, hat neulich auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik und des Gymnasium Dionysianum vor etwa 170 Zuhörern, darunter waren auch rund 60 Schüler einen Vortrag in der Aula gehalten. Er analysierte die Bundestagswahl und die Faktoren, die zu ihrem Wahlergebnis geführt haben.

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vom 18.09.2017

In den USA ticken die Uhren eben etwas anders

Von: ran

Eschweiler. Seit dem 20. Januar 2017 regiert Donald Trump als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika das nach wie vor mächtigste Land der Erde. Doch acht Monate nach seiner Amtseinführung herrscht nahezu weltweit Ratlosigkeit über die politischen Ziele des ehemaligen Unternehmers.

Die ständigen Personalwechsel im Weißen Haus sowie scheinbar oder tatsächlich willkürliche Stimmungs- und vielleicht auch Gesinnungsveränderungen des Staatsoberhauptes irritieren sowohl die Regierungschefs als auch die Bevölkerungen aller Kontinente. Diese Unsicherheit ist innerhalb der Bundesrepublik besonders stark zu bemerken, galten die Vereinigten Staaten doch seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs zumindest in Westdeutschland und in weiten Teilen Europas als Schutzmacht.

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Bericht der Marienschule Lippstadt

Vortrag zur Geschichte der Zukunft

Von Dietmar Lange
Referent Erik Händeler (Mitte) mit Schülerinnen und Schülern der Marienschule eingerahmt von OStR Dietmar Lange (re.) und GSP-Sektionsgeschäftsführer Dieter Brand - Foto: Marienschule
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vom 22.09.2017

Der Polizist hat immer die Oberhand

GSP-Vortrag über gemeinsame Übung von Polizei und Bundeswehr

Von Herbert Busch

MINDEN/BÜCKEBURG. Die im März dieses Jahres veranstaltete Übung „Gemeinsame Terrorismusabwehr Exercise“ (GETEX) ist Hauptgegenstand der jüngsten Zusammenkunft der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) gewesen. Während der nicht unumstrittenen Übung spielten Polizei und Bundeswehr durch, wie die Sicherheitskräfte auf einen groß angelegten Terror-Angriff mit mehreren Schauplätzen in der gesamten Bundesrepublik reagieren würden.

„Bei der Übung ging es auch darum, herauszufinden, in welchen Bereichen die Polizei entlastet werden kann und bestimmte Aufgaben von der Bundeswehr übernommen werden können, um den Polizisten die Erledigung ihrer originären Arbeit zu ermöglichen“, führte Frank Baumgard aus. Unterstützungen seien etwa in den Bereichen Pionier- und Sanitätswesen sowie ABC- und Kampfmittelabwehr denkbar, erklärte der Experte vom Kommando der Streitkräfte in Bonn. Auch bei der Überwachung und Sicherung des Luftraumes, bei der allgemeinen Aufklärung und Sicherung sowie bei Evakuierungen könnten Soldaten zum Einsatz kommen.

„In den örtlichen Situationen ist allerdings der Polizist immer derjenige, der die Oberhand hat, der letztendlich die Verantwortung trägt und den Einsatz führt“, betonte der frühere Kommandeur des seinerzeit in Minden stationierten Schweren Pionierbataillons 130. „Wir sind immer nur in der unterstützenden Rolle.“

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vom 16.09.2017

„Wirtschaft ist kulturell“

Zukunftsforscher Erik Händeler sieht Mangel an Gesundheit als Motivation für Veränderung

Kooperation für die Zukunft (v.l.): Dr. Olav Freund (Sektionsleiter GSP), Ulrich Lücke (Trägerverein Marienschule), Frauke Mönkeberg (VHS Leitung), Zukunftsforscher Erik Händeler und Dieter Brand (Geschäftsführer GSP). - Foto: Pawliczek

LIPPSTADT. Zwar ohne Glaskugel, dafür aber mit wirtschaftswissenschaftlichen Erkenntnissen blickte Wirtschaftsjournalist und Zukunftsforscher Erik Händeler in seinem Vortrag im Forum der Lippstädter Marienschule auf die „Geschichte der Zukunft“.

der Zukunft“. In der ersten Veranstaltung, die von der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) und der Volkshochschule gemeinsam organisiert worden war, erklärte der Forscher seine Thesen für die Zukunft anhand der sogenannten „Theorie der langen Wellen“, auch Kondratieff- Theorie genannt.

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vom 11.09.2017

Wie „tickt“ Litauen?

Eine Analyse aus litauischer Sicht

Von Newsdesk
Der Verteidigungsattaché der Republik Litauen aus Berlin, Brigadegeneral Vilmanatas Tamosaitis (2.v.l.), gab einen interessanten Einblick in die litauische Gesellschaft und deren Entwicklung von dem Zerfall der Sowjetunion bis zum heutigen Tage. - Foto: Narloch

Der Verteidigungsattache der Republik Litauen aus Berlin, Brigadegeneral Vilmanatas Tamosaitis (2.v.l.), gab einen interessanten Einblick in die litauische Gesellschaft und deren Entwicklung von dem Zerfall der Sowjetunion bis zum heutigen Tage. Auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik gab der Verteidigungsattache der Republik Litauen aus Berlin, Brigadegeneral Vilmanatas Tamosaitis, einen interessanten Einblick in die litauische Gesellschaft und deren Entwicklung von dem Zerfall der Sowjetunion bis zum heutigen Tage.

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vom 27.09.2017

Patriotismus hier und dort

Gesellschaft für Sicherheitspolitik setzte sich mit dem Begriff auseinander

Lippstadt. Demokratischer Patriotismus: Was ist das? Dieser Frage ging die Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) nach ihrer Sommerpause gemeinsam mit Referent Jürgen Overhoff nach. Der Professor für historische Bildungsforschung an der Universität Münster hat sich in den vergangenen zwei Jahren intensiv mit dem Thema Patriotismus befasst – und dazu unter anderem auch Artikel in unserer Zeitung veröffentlicht.

Nach einem kurzweiligen Blick in die Geschichte des Patriotismus und der Demokratie zeigte Overhoff auf, dass ein demokratischer Patriotismus keinesfalls mit einer nationalistischen, gegen andere Nationen gerichteten, Gesinnung gleichzusetzen ist. Vielmehr sei darunter ein Gemeinsinn im Sinne eines Eintretens für die demokratischen Grundwerte und die Gemeinschaft der Staatsbürger zu verstehen. Exemplarisch verdeutlichte der Referent dies an der patriotischen Gesellschaft in Hamburg. Diese hatte sich Mitte des 18. Jahrhunderts gegründet, um die Modernisierung des Bildungssystems in dem Stadtstaat zu fördern.

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vom 28.07.2017

Krankheiten als allgemeines Sicherheitsrisiko

Dr. Peter Witte spricht zum Thema „Neue (alte) Krankheiten auf dem Vormarsch“

Von Herbert Busch

MINDEN. Dass auch Krankheiten über sicherheitspolitische Aspekte verfügen, haben ein von Dr. Peter Witte im Mindener Hotel „Lindgart“ vor der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) gehaltener Vortrag und Erläuterungen von GSP-Sektionsleiter Klaus Suchland aufgezeigt. Die unter dem Leitgedanken „Fühlen wir uns zu sicher? – Neue (alte) Krankheiten auf dem Vormarsch“ vermittelten Ausführungen verdeutlichten die vielfältigen Zusammenhänge und Wechselwirkungen der Thematik.

„Es ist unbestritten, wenn auch noch nicht überall wahrgenommen, dass die neuen (alten) Krankheiten in Europa auf dem Vormarsch sind und unser Gefühl uns dennoch in dem Glauben lässt, dass wir davor geschützt wären“, erklärte Suchland. Ursachen für das Wiedererstarken und Neuentstehen gefährlicher Infektionen seien nicht nur gewalttätige Konfrontationen und Flüchtlingsbewegungen mit ihren bekannten Folgen für die betroffenen Menschen, sondern auch Umwelt- und Klimaveränderungen wie Dürren und Überflutungen, schnelles Bevölkerungswachstum, das veränderte Freizeit- und Reiseverhalten, das Vordringen des Menschen in neue geografische und ökologische Gebiete sowie Änderung der Tierhaltung und Tierfütterung, legte der Sektionsleiter dar.

Auffallend seien zudem sogenannte Zoonosen, also Erkrankungen, die vom Tier auf den Menschen und umgekehrt übertragbar sind. Gleichzeitig stellten die Gesundheitsbehörden fest, dass selbst Krankheiten, die längst überwunden schienen, wieder aufflackern und Anlass zur Sorge geben. „Zu einer erfolgreichen Sicherheitspolitik gehören auch das Erkennen und Bekämpfen solcher Krankheiten und das Bestreben, ihre Ausbreitung einzudämmen oder gar zu vermeiden“, betonte Suchland.

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vom 26.06.2017

General trägt sich ins Goldene Buch ein

Am Randes des Benefizkonzertes der „Band of The Brigade of Gurkhas“ hat sich Brigadegeneral Rob Rider, Verteidigungsattaché an der Britischen Botschaft in Berlin, in das Goldene Buch der Stadt eingetragen.

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vom 23.06.2017

Mit Fake News an die Macht

„Trumped - Erfahrungen mit dem neuen US-Präsidenten"
Metzinger: In Regierungsarbeit wenig erfolgreich

Mit gezielten Regelverletzungen und Fake News gelang Donald Trump in den USA an die Macht. Das zeigte der Politikwissenschaftler Udo Metzinger auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik im Dio auf. - Foto: MV

RHEINE. Auf Einladung der Gesllschaft für Sicherheitspolitik sprach der renommierte Politikwissenschaftler Udo Metzinger am vergangenen Mittwoch vor etwa 140 interessierten Bürgern und Oberstufenschülern in der Aula des Gymnasiums Dionysianum zum Thema: "Trumped - unsere Erfahrungen mit dem neuen US-Präsidenten".

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vom 24.05.2017

Kleiner Krieg wehrt größerem Unfrieden

Landesbischof Dr. Karl-Hinrich Manzke über Luthers „Kriegsleute in seligem Stande“

Von Herbert Busch
Die GSP-Vorsitzenden Klaus Suchland (r.) und Ulrich Wilke nehmen Landesbischof Karl-Hinrich Manzke in die Mitte. - Foto: BUS

BÜCKEBURG. Der von Martin Luther anno 1525 publizierten Schrift „Ob Kriegsleute auch in seligem Stande sein können“ ist ein Vortrag gewidmet gewesen, den Dr. Karl-Hinrich Manzke in der Schäfer-Kaserne vor der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) gehalten hat. Der Bischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Schaumburg-Lippe betonte eingangs, keine Kanzelrede halten, sondern einen Beitrag zur Debatte liefern zu wollen.

„Ein kleiner Krieg wehrt einem größeren Unfrieden“, zitierte Manzke Luther. Die Plage, der man durch Krieg entwachsen soll, müsse indes kleiner sein als der längere Unfrieden. Und: „Man muss das Schwert mit männlichen Augen führen und nicht Angst haben, an der richtigen Stelle Gewalt anzuwenden, um größeren Schaden von dem Land zu wenden.“

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Bericht der Sektion Lippstadt

Politik bis zum nächsten Tweet

Die USA 100 Tage nach der US-Wahl

Von Janine Brand - Europaschule Gymnasium Ostendorf
Vortrag im Forum der Europaschule Ostendorf-Gymnasium mit Vertretern der Gesellschaft für Sicherheitspolitik sowie Schülerinnen und Schülern der Q1 - Foto: Janine Brand

Einen interessanten Einblick in die Situation der USA unter einem neuen Präsidenten Donald Trump bekamen ca. 200 Oberstufenschülerinnen und -schüler der Europaschule Ostendorf-Gymnasium beim Besuch des Jugendoffiziers und sicherheitspolitischen Referenten Hauptmann Alexander Finke, der dank der Vermittlung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) Sektion Lippstadt am Dienstag (23.5.2017) im Forum referierte und Rede und Antwort stand.

Hauptmann Alexander Finke ist in Augustdorf stationiert und seit Januar 2016 als Referent für Sicherheitspolitik für den Bereich Ostwestfalen-Lippe verantwortlich. Er ist dienstlich und privat häufig in den USA unterwegs und konnte so zuletzt während des Präsidentschaftswahlkampfes 2016 vielfältige Gespräche mit Vertretern verschiedener Institutionen und Behörden führen. Studiert hat er Staats- und Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Internationales Recht und Wirtschaftspolitik an der Universität der Bundeswehr in München.

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Bericht der Sektion Lippstadt

Auf den Spuren Konrad Adenauers

Zeitreise der GSP Sektion Lippstadt in die „Bonner Republik“

Von Michael Morkramer
Die Reisegruppe vor der Villa Hammerschmidt, bis 1994 Hauptarbeits- und Wohnsitz des Bundespräsidenten, heute immer noch Zweitsitz des deutschen Staatsoberhauptes. - Foto: Manfred Kapp

Eine Studienfahrt der Konrad Adenauer Stiftung - Regionalbüro Westfalen, in Kooperation mit der Bundeswehr, vertreten durch den Jugendoffizier und sicherheitspolitischen Referenten für Ostwestfalen, Hauptmann Alexander Finke sowie der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) führte Mitglieder und Freunde der Sektion Lippstadt in die „Bonner Republik“.

Genau genommen müsste es heißen „Studienfahrt in die Bundesstadt Bonn“, doch es ging um Konrad Adenauer, der am 19. April 1967 in seinem Haus in Rhöndorf gestorben ist. Für diejenigen, die auf den Spuren der Bonner Republik wandeln, ist der Besuch im Adenauerhaus unerlässlich. Der alte Herr mit dem Pepita-Hütchen prägte von Beginn an die Politik der Bundesrepublik, beginnend mit der Sitzung des Parlamentarischen Rates im Museum König am 1. September 1948. Der Kuppelsaal wurde von den ausgestopften Tieren befreit, damit die Parlamentarier dort den notwendigen Platz fanden. Dass Adenauer zum Präsidenten gewählt wurde, hatten die Engländer verursacht, indem sie ihn in Bonn aus dem Bürgermeistersessel entfernten; er hatte sich ihren Anordnungen widersetzt. So war er frei für die Bundespolitik. Die Lippstädter Sektion der GSP besuchte unter anderem das geschichtsträchtige Museum König mit dem ersten Arbeitszimmer Konrad Adenauers.

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vom 09.05.2017

Flagge zeigen und Mut zur Demokratie beweisen

Hamed Abdel-Samad stellt sein Buch „Ist der Islam noch zu retten?“ vor. Referent steht unter Polizeischutz. Öffnung durch Integration der Kinder.

Von Dettmar Fischer
Herbert Wölfel, Sektionsleiter der Gesellschaft für Sicherheitspolitik Sektion Aachen-Heinsberg, Referent Hamed Abdel-Aamad, Dr. Ulla Louis-Nouvertné, stellvertretende VHS-Leiterin, und Burghard von Reumont, Regionalleiter Aachen-Düren-Heinsberg der Deutschen Atlantischen Gesellschaft, (v.l.nr.) hatten zum Vortrag „Ist der Islam noch zu retten?“ in die Anita-Lichtenstein-Gesamtschule Geilenkirchen eingeladen. Foto: defi

Geilenkirchen. Einen denkwürdigen Abend erlebten die Besucher einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit dem Politikwissenschaftler und Soziologen Hamed Abdel-Samad in der Aula der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule in Geilenkirchen. Die Anton-Heinen- Volkshochschule des Kreises Heinsberg hatte in Kooperation mit der Gesellschaft für Sicherheitspolitik Sektion Aachen- Heinsberg und der Deutschen Atlantischen Gesellschaft des Regionalkreises Aachen eingeladen.

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vom 19.05.2017

„Außenpolitisch schwer einzuschätzen“

GSP-Vortrag: Amerika 100 Tage nach der Wahl

Bad Waldliesborn. Seit etwas mehr als 100 Tagen ist Donald Trump der 45. Präsident der USA. Sein Führungsstil wirkt unüberlegt und nicht nachvollziehbar. Doch ist er wirklich schon gescheitert und ist die Lage so schlimm, wie befürchtet? Zu diesem Thema hat die Sektion Lippstadt der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) Hauptmann Alexander Fink eingeladen. Rund 70 Zuhörer folgten seinen Ausführungen über Trump und die transatlantischen Beziehungen.

Um es vorab zu sagen: Donald Trump sei nicht gescheitert. Im Hinblick auf seine im Wahlkampf angekündigte Strategie „Wir wollen das System stören“ sei er sogar erfolgreich, so Hauptmann Finke. Trump sei omnipräsent und täglich in den Medien, während er weiterhin gegen das amerikanische Establishment wettern könne. Dass dies nur auf Widersprüchlichkeiten basiert, sei ihm und seinen Anhängern egal. „Es war von Anfang an klar, dass es keine Mauer zu Mexiko geben würde. Trump hat es jedoch versucht und wurde laut eigener Aussage erneut vom Establishment blockiert“, so Finke. So nähre er seine Wiederwahl und sei auf innenpolitischer Ebene auf einem bisher guten Weg.

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vom 27.04.2017

Südchinesisches Meer im Blick

GSP-Vortrag thematisiert Entwicklungen im asiatisch-pazifischen Raum

VON HERBERT BUSCH

MINDEN. Den jüngsten Entwicklungen im asiatisch-pazifischen Raum hat sich ein von Dr. Enrico Fels vor der Gesellschaft für Sicherheitspolitik gehaltener Vortrag gewidmet. Der wissenschaftliche Mitarbeiter der Universität Bonn sprach im Mindener Hotel „Lindgart“ zum Thema „Brennpunkt Südchinesisches Meer - Sachverhalt und Folgen für Europa“.

„Während Europa durch innereuropäische und vorderasiatische Auseinandersetzungen abgelenkt wird und sich um deren Eindämmung bemüht, vollzieht sich in Südostasien ein globaler Strategiewechsel mit multidimensionalem Territorial- und Ressourcenkonflikt“, erläuterte Sektionsleiter Klaus Suchland. Der Wechsel zwinge die USA dazu, die räumliche Verteilung ihrer Streitkräfte zu überprüfen und Sicherheitskooperationen mit südostasiatischen Staaten zu intensivieren.

„Hier bahnt sich eine macht- und geopolitische Eskalation zwischen den Vereinigten Staaten und China mit weitreichenden Folgen für die maritime Sicherheit und den freien Zugang zu den Weltmeeren an“, zeigte Suchland auf. Die Zuspitzung erkläre auch die Interessenverschiebung US-amerikanischer Sicherheitspolitik und den Druck auf die NATO, sich stärker als bisher in Finanzierung und Ausstattung des Bündnisses einzubringen.

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vom 20.04.2017

„Es geht um Macht“

Politik-Experte referiert über das neue Selbstbewusstsein der Türkei

Diskutierten im Kurort über das neue Selbstbewusstsein der Türkei und über den Ausgang des Türkei-Referendums (v.l.): GSP-Geschäftsführer Dieter Brand, Referent Dr. Ralf Bambach und GSP-Sektionsleiter Dr. Olav Freund. - Foto: Beule

Bad Waldliesborn. „Wenn wir über Politik reden, geht es nicht um Wahrheit, sondern um Macht“, machte Referent Dr. Ralf Bambach gleich zu Beginn seines Vortrags klar.

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vom 08.04.2017

Experte warnt vor Wasserknappheit

Vortrag: Das Thema wird Jörg Barandat von der Bundeswehruni Hamburg zufolge bei der Außen- und Sicherheitspolitik immer wichtiger

v.l. Dr. Karl-Hans Schloßstein, Sektionsleiter Detmold; Referent Jörg Barandat; GSP-Landesvorsitzender NRW, Brigadegeneral a.D. Gerhard Kemmler. - FOTO: GOCKE

Detmold (tog). Wasser ist in unseren Breitengraden eigentlich überall und problemlos zu bekommen. Seine Verfügbarkeit stellt auf den ersten Blick keine besondere Aufgabe dar. Auf den zweiten zeichnet sich aber eine ganz andere Problematik ab, die Jörg Barandat von der Bundswehruniversität Hamburg in den Mittelpunkt seines Vortrags in der Detmolder Stadthalle rückte.

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vom 20.03.2017

Elmar Brok blickt auf die Wahl in Frankreich

Vortrag: Der Europaabgeordnete hofft, dass sich Emmanuel Macron durchsetzt

Detmold (tog). Aus europäischer Sicht ist das folgende Szenario nach Aussagen des bekannten Europa-Abgeordneten Elmar Brok düster: Sollte die Siegerin der Präsidentschaftswahlen in Frankreich Marine Le Pen heißen, droht mit dem Nachbarland eine der tragenden Säulen der EU zu brechen.

Vor gut 100 Gästen in Detmold schilderte der CDU-Europaabgeordnete auf Einladung der Deutsch-Französischen Gesellschaft und der Gesellschaft für Sicherheitspolitik seine Einschätzung der Gesamtlage vor dem Urnengang im April. „In Frankreich gibt es einen großen Glaubwürdigkeitsverlust der Eliten", sagte Brok. Der Eindruck, die Herrschenden seien Teil einer geschlossenen Kaste, sei eine weit verbreitete Annahme. Dazu komme das Problem, dass die Politik eine Reformunfähigkeit an den Tag gelegt habe, die entsprechende Probleme nach sich ziehe. „Das ist ein Nährboden, aus dem die Le Pens weltweit ihr Potenzial schöpfen", mahnte Brok.

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vom 01.03.2017

„Hat Europa eine Zukunft?“

Von Dietmar Lange
Schüler des privaten Lippstädter Gymnasiums Marienschule mit Dietmar Lange, GSP-Sektionsleiter Dr. Olav Freund und Prof. Dr. Johannes Varwick (von rechts). - Foto: Ibing-Heinemann

„... oder befindet es sich in einer Sackgasse“ lautete die eröffnende Fragestellung des Vizepräsidenten der Gesellschaft für Sicherheitspolitik Dr. Johannes Varwick, der vor unseren Schülerinnen und Schülern der Einführungsphase und der Q1 über sicherheitspolitische Fragestellungen, gerade in Bezug auf Europa, referierte.

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vom 18.02.2017

Handlungsfähigkeit stärken

Polit-Experte referiert im Marienschul-Forum zur Rolle der Nato

Prof. Dr. Johannes Varwick (2. v.l.) referierte auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik in der Aula der Marienschule zur Rolle der Nato in der europäischen Sicherheitspolitik. - Foto: S. Brand

LIPPERBRUCH. Auf Einladung der Sektion Lippstadt der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) referierte Prof. Dr. Johannes Varwick nun in der Marienschule zur Rolle der Nato in der europäischen Sicherheitspolitik. Prof. Varwick ist Inhaber des Lehrstuhls für internationale Beziehungen und europäische Politik an der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg und damit ein Experte für europäische Fragen. Gleichzeitig ist er auch stellvertretender Präsident der Gesellschaft für Sicherheitspolitik auf Bundesebene.

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Lesen Sie auch den Beitrag in "Lippstadt am Sonntag" vom 05.03.2017...
Lesen Sie auch den Patriot-Beitrag der Schülerveranstaltung vom 11.04.2017...
vom 02.02.2017

Im Dialog bleiben, aber Stärke zeigen

NATO-Russland-Konflikt Thema bei der Gesellschaft für Sicherheitspolitik

VON MICHAEL WERK

ACHUM. Das seit der russischen Annexion der Krim (Ukraine) im Jahr 2014 arg zerrüttete Verhältnis zwischen der NATO und Russland ist das Thema eines öffentlichen Vortrags gewesen, zu dem die Sektion Minden der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) in die Achumer Schäfer- Kaserne eingeladen hat. Dabei ging es insbesondere um die Frage, wie der Westen mit der von Präsident Vladimir Putin geführten, aggressiv auftretenden Großmacht umgehen soll und wie sich eine Entspannung der von russischen Provokationen aufgeheizten Situation erreichen lässt.

Zur Verdeutlichung erklärte der an diesem Abend als Referent fungierende CDU-Bundestagsabgeordnete Wilfried Lorenz, dass Russland an der NATO-Grenze immer wieder nicht angemeldete Militärübungen und Truppenverlegungen mit einem „hohen Aufgebot an Personal und Material" durchführt. Bis zu 40.000 Soldaten würden bei diesen Großmanövern mitunter eingesetzt, was eine einschüchternde Wirkung auf Polen und das Baltikum habe.

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Bericht der Sektion Lippe - Detmold

Neujahrsempfang und sicherheitspolitische Information

Vortrag: Ausblicke auf künftige US-amerikanische Außen- und Sicherheitspolitik

Von Karl-Hans Schloßstein
Beim Empfang: Sektionsleiter Dr. Karl-Hans Schloßstein; Stellv. Landrätin Kerstin Vieregge; Dr. Josef Braml, DGAP; Brigadegeneral a.D. Gerd Kemmler, Landesvorsitzender GSP NRW (von links). - Foto: privat
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vom 18.01.2017

Hintergrundwissen zu aktuellen Themen vermittelt

Bürgermeister empfing Vorstand der Gesellschaft für Sicherheitspolitik

RHEINE. TIIP, CETA, Klimaschutz, Wasserwirtschaft, Osteuropa - mit Vorträgen zu aktuellen Themen konnte die Gesellschaft für Sicherheitspolitik, Sektion Rheine, im vergangenen Jahr viele Bürger erreichen. Insgesamt blickt die Sektion Rheine auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück. Die Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) ist ein eingetragener Verein, der bundesweit ausschließlich gemeinnützige Ziele verfolgt. Sie sieht sich als überparteilich, unkonfessionell und unabhängig. Die neue gewählte Sektionsleitung, Josef Verschüer, Oliver Meer und AJfred Franz, informierte jetzt Bürgermeister Peter Lüttmann über die Aktivitäten des vergangenen Jahres und die Pläne für 2017.

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vom 05.01.2017

Von der Zukunft Europas bis zur US-Wahl

LIPPSTADT. Mit einem Ausblick auf das Halbjahresprogramm startet die Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) der Sektion Lippstadt am Freitag, 13. Januar, in das Jahr 2017. Sektionsleiter Dr. Olav Freund stellt ab 19 Uhr im evangelischen Gemeindehaus, Richthofenstraße, in Lipperbruch das Programm vor.

Los geht es damit am Dienstag, 14. Februar: Ein Vortrag rückt die Rolle der Nato in der europäischen Sicherheitspolitik in den Mittelpunkt. Bereits am Mittwoch, 15. Februar, ist eine Veranstaltung für Schüler und Lehrer geplant: Prof. Dr. Johannes Varwick von der Uni Halle geht auf die Frage ein: „Wie steht es um die Zukunft der europäischen Gemeinschaft?“

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Bericht der Sektion Lippe - Detmold

„Detmolder Schlossgespräche zur Sicherheitspolitik“

Vielversprechende Auftaktveranstaltung

vlnr.: Stephan Prinz zur Lippe; Gerd Kemmler; Kersten Lahl; Winfried Nachtwei; Karl-Hans Schloßstein. - Foto: GSP
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Veranstaltungskalender
 

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