Einladung

 
 
 
 

Sehr geehrte Damen und Herren,
verehrte Mitglieder und Freunde der GSP,

ich lade Sie herzlich ein zu nachfolgender Veranstaltung der GSP-Sektion Münster in Kooperation mit der Deutschen Atlantischen Gesellschaft.

Vortrag und Diskussion

zum Thema

Der Armenocid –
Hintergründe und Fakten

 
Referent:

Brigadegeneral a.D. Eckhard Lisec

Buchautor,
Mitglied der Clausewitz-Gesellschaft
 

am Dienstag, 26. September 2017, 19:00 Uhr
in der Rüstkammer
des Rathauses Münster
Prinzipalmarkt 10, 48143 Münster

 

Zur Veranstaltung:

Der Völkermord an den Armeniern war einer der ersten systematischen Genozide des 20. Jahrhunderts. Er geschah während des Ersten Weltkrieges unter Verantwortung der jungtürkischen, vom Komitee für Einheit und Fortschritt gebildeten Regierung des Osmanischen Reichs. Bei Massakern und Todesmärschen, die im Wesentlichen in den Jahren 1915 und 1916 stattfanden, kamen je nach Schätzung zwischen 300.000 und mehr als 1,5 Millionen Menschen zu Tode. Die Schätzungen zur Zahl der Armenier, die während der Verfolgungen in den beiden vorangegangenen Jahrzehnten getötet wurden, variieren zwischen 80.000 und 300.000.

Die Ereignisse, die von den Armeniern selbst mit dem Begriff Aghet („Katastrophe“) bezeichnet werden, sind durch umfangreiches dokumentarisches Material aus unterschiedlichen Quellen belegt. Weltweit erkennen die weitaus meisten Historiker diesen Völkermord daher als Tatsache an. Die Armenier sehen in ihm ein ungesühntes Unrecht und fordern seit Jahrzehnten ein angemessenes Gedenken auch in der Türkei. Dagegen bestreiten die offizielle türkische Geschichtsschreibung und die Regierung der aus dem Osmanischen Reich hervorgegangenen Republik Türkei, dass es sich um einen Völkermord gehandelt habe. Sie bezeichnen die Deportationen als „kriegsbedingte Sicherheitsmaßnahmen“, die notwendig geworden seien, da die Armenier das Osmanische Reich verraten, seine damaligen Kriegsgegner unterstützt und ihrerseits Massaker an Muslimen begangen hätten. Die Todesfälle führen sie auf ungünstige Umstände und lediglich vereinzelte Übergriffe zurück. Der Streit um die Anerkennung des Genozids als historische Tatsache belastet bis heute die Beziehungen zwischen der Türkei einerseits und Armenien sowie zahlreichen westlichen Staaten andererseits.

Quelle: Wikipedia

Im Anschluss an den Vortrag mit Diskussion wird es einen kleinen Stehempfang geben.

Einladung zum Ausdrucken

 

So traurig dieses Thema ist, so sehr freue ich mich, möglichst viele von Ihnen an diesem Abend begrüßen zu dürfen und ich bitte jeden einzelnen, in Familien-, Bekannten- und Freundeskreis ordentlich die Werbetrommel zu rühren. Der Eintritt ist frei.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Axel Kistner
Sektionsleiter

 
Foto: GSP

 

 

 

 

Veranstaltungen 2017

Datum Referent Veranstaltung
     
     
     
Datum Mitteilung
   
   
   
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