Nachschau - Veranstaltung am 09.02.2017

 
 
 

Vortrag und Diskussion

zum Thema

Zivilmilitärische Zusammenarbeit
in Nordrhein-Westfalen

 
Referent:

Brigadegeneral Dipl.-Ing. Peter Gorgels

Kommandeur Landeskommando
Nordrhein - Westfalen
 

am Donnerstag, 09. Februar 2017, 19.00 Uhr
im Im Hotel Holiday Inn
Lindenstr. 52, 32423 Minden

 

Zur Veranstaltung:

Die aktuelle sicherheitspolitische Lage in Deutschland wirft in zahlreichen Diskussionen und Auswertungen die Frage nach dem Einsatz der Bundeswehr in Deutschiand bei der Verteidigung gegen terroristische und hybride Bedrohungen auf. Im Weißbuch 2016 Teil II Abschnitt 5 wird diese Möglichkeit als eine der Aufgaben der Bundeswehr explizit aufgeführt. Damit gewinnt die zivilmilitärische Zusammenarbeit (ZMZ) eine stärkere Bedeutung als zuvor, obgleich sie seit Bestehen der Bundeswehr täglich in unterschiedlichen Facetten und Zeiträumen unspektakulär stattfindet. Ich erinnere an die Unterstützungsleistungen bei Naturkatastrophen und schweren Unglücksfällen wie das Elbehochwasser 2013, den ICE-Unfall 1998 bei Eschede und die Waldbrandkatstrophe 1975 bei Celle. Auch in der Flüchtlingshilfe hat die Bundeswehr seit 2015 in allen Bundesländern unterstützt. So bleibt es nicht aus, dass jetzt vor dem aktuellen Hintergrund die ZMZ wieder in den Fokus gerät und sich Fragen nach Sachstand, Struktur, Aufgaben und Ausrüstung stellen muss. Die Beantwortung übernimmt für das Bundesland Nordrhein-Westfalen der Kommandeur des Landeskommando Nordrhein-Westfalen. Er wird u.a. auch die verfassungsrechtlichen Grundlagen und Grenzen für den Einsatz der Bundeswehr im Innern erläutern.

 
Foto: Bundeswehr
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