Nachschau - Veranstaltung am 23.03.2017

 
 
 
 

Vortrag und Diskussion

zum Thema

Ist die Innere Sicherheit in Gefahr
und unsere Polizei überfordert?

 
Referent:

Rainer Wendt

Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG)
 

am Mittwoch, 22. März 2017, 20.00 Uhr
in der Schäfer-Kaserne
Achumer Straße 1, 31675 Bückeburg-Achum

 

Zur Veranstaltung:

Eines der Hauptthemen im kommenden Bundestagswahlkampf wird die Sicherheit, das Grundbedürfnis eines jeden Bürgers, sein. Die Trennung zwischen Innerer und Äußerer Sicherheit hat dabei nur überwiegend akademischen Charakter. Terroristische und hybride Bedrohungen, die organisierte Kriminalität, die Attacken im Cyber-Bereich kennen keine Grenzen und fordern alle Sicherheitsorgane auf allen Ebenen heraus. Aggressivität gegenüber der Polizei und ihre Missachtung nehmen zu, die Sicherung von Wahlkundgebungen wie sie gerade im Wahlkampf zu erwarten sind, konkurriert mit dem Schutz von Sport- und Großveranstaltungen wie der „G20- Gipfel" usw. Die Kriminalität scheint zuzunehmen. Kleinkriminalität z.B. Einbrüche und eine erhöhte Gewaltbereitschaft machen Angst. Den vertrauten „Schutzmann" gibt es wohl nicht mehr. Der einzelne Bürger stellt sich deshalb berechtigt die Frage „Wer schützt eigentlich mich?" Sind unsere Sicherheitsorgane überfordert? Immer häufiger beklagt sich die Polizei über zu wenig Personal, über Millionen an Überstunden, die z.B. die Bundespolizei vor sich „herschiebt", über Behinderungen ihrer Arbeit bis zu körperlichen Attacken.

Die Polizistin Tania Kambouri beschreibt in ihrem Buch „Deutschland im Blaulicht - Notruf einer Polizistin" ihre Erfahrungen bei Einsätzen im Ruhrgebiet und spricht von der Gefahr „rechtsfreier Zonen".

Wir wollen dieses bedrückende Thema aus der Sicht eines· Vertreters der Polizeigewerkschaft vertiefen, auch auf die Gefahr hin, dass überwiegend die Betroffenheit der Polizei dabei im Fokus steht.

 
Foto: DPolG
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