Nachschau - Veranstaltung am 26.01.2016

 
 

Vortragsabend

zum Thema

Neue Herausforderungen an die NATO
exemplarisch am Joint Warfare Centre (JWC)

Referent:

Generalmajor Reinhard Wolski

Commander Joint Warfare Centre (JWC), Stavanger/ Norwegen
 

am Dienstag, 26. Januar 2016, 19.00 Uhr
im Int. Hubschrauberausbildungszentrum
Schäfer-Kaserne, Bückeburg-Achum

 

Zur Veranstaltung:

Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt übten sechs Wochen lang bis Anfang November 36.000 Soldaten und Zivilisten aus mehr als 30 Nationen oft gleichzeitig an mehreren Schauplätzen in Portugal, Spanien und Italien. Diese multinationale Übung, „Trident Juncture“ genannt, war seit 2002 die größte ihrer Art und hatte das Ziel, Führungsstrukturen und Ausbildungsstand der multinationalen Kräfte des westlichen Verteidigungsbündnisses - festgemacht an der sogenannten NATO Response Force (NRF) - zu überprüfen. Die derzeitige sicherheitspolitische Lage in Europa lässt nämlich die These nicht mehr zu, dass Abschreckung durch militärische Macht obsolet und an ihre Stelle der asymmetrische Krieg außerhalb des Kontinents und die Terrorismusbekämpfung ausschließlich getreten seien.

Angesichts der militärischen Provokationen Russlands muss die NATO auf die neue Bedrohungslage reagieren. Vor allem die Staaten Mittel- und Osteuropas drängen auf eine dauerhafte Stationierung größerer Verbände, um wieder glaubwürdige Abschreckung zu demonstrieren. Dies zu erproben, war der Sinn dieser Übung. Übrigens nahmen auch ca. 160 Pioniere aus Minden mit ihrem amphibischen Brückengerät im portugiesischen Tancos daran teil, ein highlight, wie Beobachter berichten.

Über diese neuen Herausforderungen an die NATO wird Herr Generalmajor Dipl.-Ing. (univ.) Reinhard Wolski, zur Zeit Commander Joint Warfare Centre (JW) in Stavanger/Norwegen, berichten.

Generalmajor Wolski führte von 2009 bis 2013 die damalige Heeresfliegerwaffenschule (heute: IHAZ). Nicht nur in dieser Funktion, sondern auch als General der Heeresfliegertruppe und als begnadeter Musiker hat er sich über die Grenzen der Region einen Namen gemacht.

 
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