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Aktuelles aus dem Landesbereich

Bericht der Sektion Fulda

"Deutschland braucht eine nationale Sicherheitsstrategie!"

Sicherheitspolitisches Update bei der GSP in Fulda

Von Franz A. Trost
Dr. Patrick Keller forderte, Bevölkerung Deutschlands offensiv über strategische Interessen und Ziele aufzuklären - Foto: Gisbert Hluchnik

Vor einer wiederum stattlichen Anzahl politisch interessierter Bürger konnte Michael Trost, Leiter der Fuldaer Sektion der „Gesellschaft für Sicherheitspolitik“, den Koordinator für Außen- und Sicherheitspolitik der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Patrick Keller, im Hotel-Gasthof Jägerhaus in Bronnzell begrüßen.

Die veränderte Sicherheitslage seit den Vorgängen in der Ukraine, den Unruhen und Kampfhandlungen in Nord- und Zentralafrika sowie Nahost und dem Zustrom hunderttausender Zuwanderer nach Europa, sei eine Herausforderung für die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik, stellte der Referent am Beginn seiner Ausführungen zu dem Thema „Sicherheitspolitische Aufgaben der nächsten Bundesregierung“ fest.

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vom 26.01.2017

Trump: Trotz allem auf dem Weg zur Wiederwahl?

Analyse: Politikwissenschaftler zog eine faszinierende Bilanz zur aktuellen US-Präsidentschaft, die vielleicht erfolgreicher ist als vermutet

Von unserem Mitarbeiter Jochen Tarrach
Mit Dr. Thomas Jäger, Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Professor an der Universität Köln, hatte die GSP einen ebenso kompetenten wie lebhaften Redner zu Gast. - Foto: Jochen Tarrach

Bad Neuenahr. Kein Tag ohne neue Nachrichten über Donald Trump. Der amerikanische Präsident bestimmt seit einem Jahr in großem Maße das Nachrichtenaufkommen in der Weltpresse, ob Fake News oder nicht. Und genau diese Mediendominanz hat die Sektion Bad Neuenahr-Ahrweiler der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) gemeinsam mit Prof. Dr. Thomas Jäger von der Uni Köln im Hotel Krupp in Bad Neuenahr zum Thema eines spannenden Vortrages mit anschließender Diskussion gemacht. Fast überfüllt von Zuhörern, darunter auch etliche junge Leute, war der Saal angesichts des Mottos „Ein Jahr Trump – eine erste Bilanz und was wir noch zu erwarten haben“.

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vom 01.02.2018

Veränderungen greifen zu langsam

Wehrbeauftragter hielt Vortrag in Frankenberg

Diskutierten über die Zukunft der Bundeswehr: (von links) Sektionsleiter Meik Kotthoff und Dr. Hans-Peter Bartels, Wehrbeauftragter des Bundestages. - Foto: Weider/nh

FRANKENBERG. Die Trendwende der Bundeswehr bei Personal, Material, Finanzen und in den Köpfen der Menschen muss schneller gehen. Das war die zentrale These von Hans-Peter Barthels. Der Wehrbeauftragte des Bundestages referierte beim ersten Vortrag der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) in diesem Jahr vor vollbesetzten Saal im Burgwaldkasino. Wie ein roter Faden zog sich durch den Vortrag seine Forderung, dass Veränderungen schneller gehen müssen.

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Lesen Sie auch das HNA-Interview mit dem Wehrbeauftragten
vom 20.01.2018

Mehr Besucher und mehr Mitglieder

Fuldaer Sektion der Gesellschaft für Sicherheitspolitik legt positive Bilanz vor

Freuten sich über den großen Zuspruch im vergangenen Jahr (von links): der neue stellvertretende Pressereferent Franz Trost, Sektionsleiter Michael Trost, Schriftführer Ingolf Mann und Stellvertreter Gisbert Hluchnik. Foto: GSP

FULDA. Die Fuldaer Sektion der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) hat eine positive Jahresbilanz gezogen. Die Besucherzahlen konnten 2017 im Vergleich zum Vorjahr noch einmal deutlich gesteigert werden, stellte Sektionsleiter Michael Trost beim Mitgliedertreffen im Bronnzeller Hotel „Jägerhaus“ erfreut heraus. Zudem konnte die GSP weitere Mitglieder gewinnen.

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Bericht der Sektion Fulda

GSP diskutiert transatlantische Beziehungen unter Präsident Trump

Von Franz Trost
Prof. Dr. Johannes Varwick spricht über die transatlantischen Beziehungen unter Präsident Trump - Foto: Gisbert Hluchnik

Die Wahl Trumps zum 45. US-Präsidenten hat zu großer Besorgnis bei nahezu der gesamten transatlantischen Expertenriege geführt. Der Abgesang auf die Vereinigten Staaten von Amerika als die führende Gestaltungsmacht in den internationalen Beziehungen ist zwar so alt wie die prägende Rolle der USA selbst. Während jedoch früher dieser Befund regelmäßig von jenen vorgebracht wurde, die den USA mangelnde Gestaltungsfähigkeit bescheinigten, liefert mit der Wahl von Trump die politische Führung des Landes selbst die Argumente für einen abnehmenden Gestaltungswillen in zentralen Fragen der internationalen Politik.

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Bericht der Sektion Frankfurt/M.-Gießen-Marburg

„Wir müssen Demokratie selbst vorleben“

60 Jahre Gesellschaft für Sicherheitspolitik Sektion Gießen

Von Walter-Hubert Schmidt
(von rechts) Dr. Iris Pilling, Generalmajor a.D. Servatius Maeßen, Brigadegeneral Richard Bulheller und Gattin, Frau Hess, Oberstleutnant d.R. H.-Peter Hess - Foto: Walter-Hubert Schmidt

Gießen (wh). Die Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP), Sektion Gießen, wird 60 Jahre alt. Der Sektionsleiter, Oberstleutnant d.R. H.-Peter Hess, lädt aus diesem Anlass zu einem Vortragsabend mit Diskussion ein.

Der Vizepräsident der Gesellschaft, Generalmajor a.D. Servatius Maeßen, erinnerte an Ereignisse der letzen 60 Jahre. Die GSP wurde im Jahre 1952 als Gesellschaft für Wehrkunde in München gegründet. Seit 1957 besteht die Sektion in Gießen – anlass das 60-jährige Bestehen mit einem Vortragsabend in der „Alten Gießerei“ von Heyligenstaedt zu feiern. Maeßen meinte, 60 Jahre sei ein Alter, in dem man Rückschau halten könne. Er setzte große politische Ereignisse zum Vergleich mit der Gießener Sektion. Die Bundesrepublik habe sich für die Aufstellung von Streitkräften entschieden und der Volksaufstand der Ungarn sei im Herbst 1956 blutig niedergeschlagen worden. So seien im Jahre 1957, der Gründung der Sektion Gießen, die ersten Wehrpflichtigen in die Kasernen eingezogen, das Saarland zu der Bundesrepublik beigetreten und die Gleichberechtigung von Mann und Frau gesetzlich verankert worden. Maeßen erinnerte, dass die CDU/CSU die Bundestagswahl mit 50,2 Prozent gewonnen habe. Auch der Untergang des Segelschulschiffes „Pamir“ habe sich in diesem Jahr ereignet. Die Gründung des Soldatenhilfswerkes sei in diesem Jahre gewesen, nachdem elf Soldaten den Tod in der Iller gefunden hatten. Viele weitere Ereignisse habe die Sektion begleitet, beleuchtet, kommentiert und diskutiert. Darunter der Mauerbau in Berlin, Kuba-Krise, Prager-Frühling, den Harmel-Bericht mit dem folgenden Strategiewechsel der NATO. Weiterhin zählte Maeßen weiter auf: von der Schaffung der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, über den NATO-Doppelbeschluss, die Wiedervereinigung, die Auslandseinsätze der Bundeswehr, die Terrorbekämpfung, den Arabischen Frühling bis hin zur Aussetzung der Wehrpflicht.

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vom 25.11.2017

Pokerspiel um Macht und Einfluss

GSP sieht kaum Lösungsmöglichkeiten für den Nahen Osten

Von unserem Mitarbeiter Jochen Tarrach
Mit Dr. Kinan Jaeger (r.) hatte GSP-Sektionsleiter Josef Schmidhofer (l.) einen kompetenten Referenten engagiert. Allerdings konnte auch dieser keine schnelle Lösung für das Nahostproblem aufzeigen. - Foto: Jochen Tarrach

Bad Neuenahr „Steht der Nahe Osten vor dem Abgrund? Versuch einer Analyse und Aufzeigen von Lösungsansätzen.“ Das war die Frage, mit der sich die Mitglieder und Gäste der Sektion Bad Neuenahr-Ahrweiler der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) bei ihrem jüngsten Treffen im Hotel Krupp in Bad Neuenahr beschäftigten. Wieder waren es mehr als 50 Bürger, die sich von den spannenden Vortrags- und Diskussionsangeboten der GSP angesprochen fühlten. Um es gleich vorweg zu sagen: Der Versuch einer Analyse und das Aufzeigen von Lösungsansätzen misslang gründlich. Und das, obwohl auf Einladung von Sektionsleiter Josef Schmidhofer mit Dr. Kinan Jäger von der Uni Bonn, der selbst in Damaskus geboren ist und drei syrische Halbbrüder hat, ein profilierter Experte zur Diskussion zur Verfügung stand. Es genügte schon eine einzige bildliche Darstellung der verschiedenen Interessenlagen, die im Nahen Osten aufeinander treffen, um dort kaum jemals eine Friedenschance am Horizont schimmern zu sehen. Syrische Regierung, syrische Rebellen, Terrormiliz IS, kurdische Miliz, von der Türkei unterstützte Rebellen, Interessen des Irak und Saudi Arabiens, Israel, Palästinenser, Sunniten, Schiiten und natürlich die Interessen der Großmächte Russland und USA. All diese Gruppen stehen hier auf engstem Raum in Syrien und dem Irak weitgehend in Stellvertreterkriegen gegeneinander. „Alles nur ein Poker um Macht und Einfluss“ so Kinan Jäger. Das alles ist kaum zu entwirren und so machte sich selbst nach dem spannenden Vortrag des Referenten Ratlosigkeit breit und Lösungsansätze wurden keine erkannt. Die Europäische Union (EU) schaut bisher weitgehend untätig zu, obwohl dort spätestens seit der Flüchtlingskrise bekannt ist, dass nur großzügige wirtschaftliche Hilfe, so etwas wie ein Marschall-Plan für den Nahen Osten, auf längere Sicht Frieden bringen kann. Das bedeute: Entwicklungshilfe aufstocken und Arbeitsplätze schaffen. Europa müsse aufpassen, dass es nicht der Dumme sei, denn Russland und die USA handelten über die Köpfe der Europäer hinweg. Neu ins Spiel mit globalem Denken kämen auch immer mehr die Chinesen als wartender Riese im Hintergrund. Und die Interessen der drei Staaten ließen sich mit einem kurzen Wort beschreiben: Öl. Der Schlüssel für einen Frieden auf lange Sicht liege in der Wirtschaft: So etwas wie Demokratie funktioniere nur dort, wo Stabilität herrsche und die Menschen satt sein. Der Referent bezeichnete den Krieg im Nahen Osten als den kompliziertesten Konflikt den wir derzeit auf der Welt kennen. Für uns in Europa käme als Problem noch die Flüchtlingswelle aus Afrika hinzu. Niemand, bis hin nach Bad Neuenahr-Ahrweiler, könne sagen, dass ihn das alles nichts angehe. Europa und besonders Deutschland bedeute für die Menschen Reichtum, der Nahe Osten und Afrika totale Armut. Und das, obwohl doch die reichsten Menschen der Welt in dieser Zone der Welt sitzen auch ebenfalls Muslime sind. Doch da reiche die Solidarität nicht sehr weit. So war es also Ratlosigkeit, welche die Zuhörer an diesem Abend auch nach anschließender Diskussion mit auf den Heimweg nahmen. „Es sieht schlecht aus“, resümierte Dr. Kinan Jaeger.

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Bericht der Sektion Fulda

Kurden: Zwischen allen Fronten

Bundesvorsitzender der Kurdischen Gemeinde Deutschland e.V. sprach bei der GSP in Fulda

Von Michael Trost
Engagierter Vortrag von Ali Ertan Toprak - Foto: Gisbert Hluchnik

Auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik, Sektion Fulda, sprach Ali Ertan Toprak vor 65 interessierten Zuhörern einer öffentlichen Veranstaltung im Hotel „Jägerhaus“ in Fulda-Bronnzell über die Unabhängigkeit der Kurden und ihre aktuelle Situation in Kurdistan und Deutschland.

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Bericht der Sektion Saar

Demokratie auf dem Rückzug

Vortrag über autoritär-populistische Parteien und Staaten

Von Klaus Zeisig

Seit der (zumindest vorübergehenden) Auflösung des Ost-West-Gegensatzes und der Beendigung des Kalten Krieges scheinen die alten zwischenstaatlichen, aber auch vielfach innerstaatlichen Ordnungen aus den Fugen geraten zu sein. Insbesondere in den letzten 10 Jahren hat es eine Vielzahl von Krisen gegeben, deren Verlauf und die Tatsache, dass sie zum Teil immer noch nicht nachhaltig überwunden sind, bei einer zunehmenden Anzahl von Bürgern insbesondere in den „westlichen“ Demokratien Zweifel an der Funktionsfähigkeit des politischen Systems und der staatlichen Ordnung haben aufkommen lassen. Ein zwangsläufig fruchtbares Terrain für Heilsprediger einfacher Lösungen und Volksverdummer.

Mit diesen Umständen befasste sich der Politikwissenschaftler und emeritierte Lehrstuhlinhaber für Internationale Politik an der Hochschule des Bundes für Öffentliche Verwaltung, Professor Dr. Gunther Schmid aus München in seinem Vortrag vor der Gesellschaft für Sicherheitspolitik und der Staatsbürgerlichen Gesellschaft in Saarlouis.

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vom 15. November 2017

Aus der Sicht des Sanitätsdienstes

Auslandseinsätze der Bundeswehr aus der Sicht des Sanitätsdienstes

Von Wolfgang Schuster
vl.: Oberstabsfeldwebel a.D. Lothar Becker, Kameradschaft ehemaliger Soldaten, Oberst a.D. Jürgen Damm, Oberst Edgar Chatupa, Oberleutnant der Reserve Lipardi, Christoph Endter, Hochschulgruppe Sicherheitspolitik, Kassel, Stabsfeldwebel Peter Kreußel, Kameradschaft Ehemaliger Soldaten.

Oberst Edgar Chatupa vom Kommando Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung in Weißenfels informierte im Rahmen einer kürzlich stattgefundenen Veranstaltung der Kameradschaft ehemaliger Soldaten im Bundeswehrverband Bad Arolsen und der Gesellschaft für Sicherheitspolitik Wolfhagen / Hofgeismar über die Sanitätsdienstliche Unterstützung der Bundeswehr – Auslandeinsätze.

In seinem Vortrag berichtete der Oberst über den Sanitätsdienst bei aktuellen Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Er machte deutlich, dass bei allen Einsätzen von Heer, Luftwaffe, Marine sanitätsdienstmäßig der aktuell beste deutsche Versorgungsstandard sichergestellt wird. Am Beispiel des Einsatzes der Bundeswehr in Mali verdeutlichte er, wie die deutschen Soldaten unter extremen klimatischen Verhältnissen ihre schwierigen Aufgaben in feindlicher Umgebung erfüllen.

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Bericht der Sektion Waldeck-Frankenberg

Mitgliederversammlung der GSP

Von Manfred Weider
v.l.: Sektionsleiter Meik Kotthoff, Jubilare Annelore Lerch (20 J), Norbert Polzer (20 J), Manfred Weider (30 J), Peter Gottmann (20 J), Bärbel Stübner (20 J), Mahmoud Mohtadi (30 J), Friedhelm Pfuhl (20 J). Es fehlen: Peter Uffelmann (30 J), Karlheinz Heinrichs (20 J), Sabine Debus (15J), Dieter Eidmann (15 J), Wolf Hoppe (15 J) - Foto: Weider

FRANKENBERG. Sektionsleiter Meik Kotthoff begrüßte zur diesjährigen Mitgliederversammlung (MGV) der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V., Sektion Waldeck-Frankenberg (GSP) am Donnerstag, 26. Oktober 29 Mitglieder im Burgwald-Kasino.

Er eröffnete mit seinem Bericht des Sektionsleiters die Tagesordnung. Seit der letzten MGV hat die GSP 18 Veranstaltungen durchgeführt: 12 Vorträge, einen Firmenbesuch, eine Tagesfahrt und eine mehrtägige Studienreise nach Prag. Die leicht angestiegenen Besucherzahlen bestätigten, dass die Auswahl der Themen und Referenten der Aktualität entsprachen.

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Bericht der Sektion Saar

Frankreich, die Achse Bonn-Paris und das andere Europa

Aktuelle Podiumsdiskussion im Saarbrücker Schloss

Von Klaus Zeisig

Der Festsaal des Saarbrücker Schlosses war praktisch bis zum letzten Platz gefüllt, als die Teilnehmer der in Kooperation zwischen der Konrad-Adenauer-Stiftung Saarland und der GSP-Saar durchgeführten Podiumsdiskussion unter der Moderation der Radio- und Fernsehjournalistin Lisa Huth vom Saarländischen Rundfunk auf dem Podium Platz nahmen. Mit seiner Wahl zum Präsidenten hat Emmanuel Macron die über Jahrzehnte gewohnte Parteienlandschaft Frankreichs durcheinander gewirbelt. Neben der Lage in unserem Nachbarland sollten die Folgen für Frankreich selbst und für Europa im Rahmen dieser Podiumsdiskussion beleuchtet werden. Dazu hatten die Veranstalter mit dem französischen Assemblée National – Mitglied Dr. Christoph Arend, dem saarländischen Finanz- und Europaminister Stephan Toscani und dem Leiter des Pariser Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Nino Galetti, sachkompetente Diskussionsteilnehmer gewinnen können.

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Bericht der Sektion Bad Neuenahr-Ahrweiler

Deutschland „cyberverteidigungsfähig“ machen

Vortrag über Anstrengungen der Bundeswehr zur Cyber-Abwehr

Von Klaus Kretzschmar
Oberst i. G. Jürgen Schick (links), Oberst a. D. Josef Schmidhofer (rechts) - Foto: Brigitte Schmidhofer

Bad Neuenahr. Angriff aus dem Internet „World Wide War“ Die Bundeswehr rüstet für den Cyberkrieg war das Thema eines Vortrages von Oberst i. G. Jürgen Schick im „Hotel Krupp“ vor Mitgliedern der Sektion Bad Neuenahr-Ahrweiler der Gesellschaft für Sicherheitspolitik(GSP). Interessanterweise waren der Einladung auch eine Reihe von Gästen gefolgt, darunter einige Jugendliche, die sonst nicht unbedingt diese Vortragsabende besuchen.

Der Referent ist im jüngsten Organisationsbereich der Bundeswehr „Cyber-und Informationsraum“ (CIR) tätig und machte in seinen Ausführungen deutlich, welch große Bedeutung ein angemessener Schutz vor weltweiten Cyber-Angriffen für das Funktionieren einer zuverlässigen Landesverteidigung besitzt. Cyber durchdringt alle Bereiche des Lebens. Durch eine immer stärkere Vernetzung der Kommunikationssysteme, kann sich kein Bereich solchen Bedrohungen entziehen. Was hilft, ist nur ein effektives, ständig zu modernisierendes und auf allen Ebenen anzuwendendes Schutzsystem.

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Bericht der Sektion Fulda

Exkursion in die Westpfalz und nach Lothringen

Informative sicherheitspolitische Jahresfahrt 2017

Von Michael Trost
Die Reisegruppe vor der C 130 J Super Hercules auf der Ramstein Air Base - Foto: Gisbert Hluchnik

Auch bei dieser sorgfältig organisierten Exkursion war das Interesse bei Mitgliedern und Gästen der Sektion Fulda sehr groß und demzufolge der Reisebus mit den von der US Air Force maximal erlaubten 41 Teilnehmern voll ausgebucht.

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vom 26.09.2017

Brexit, Trump und AfD, die Reihe setzt sich fort

Politische Auswirkungen allein des Brexit werden in Europa groß sein

Von unserem Mitarbeiter Jochen Tarrach
Auf wenig Verständnis stieß innerhalb der GSP-Veranstaltung die Haltung des britischen Außenministers Boris Johnsohn (Bildmitte). Am 16. Februar 2017 war Johnson Übernachtungsgast in Bad Neuenahr. - Foto: Jochen Tarrach

Bad Neuenahr. Trump Präsident in den USA, Großbritanniens Exit aus der Europäischen Union (EU), die AfD im Deutschen Bundestag. Alles Befürchtungen, die vor den jeweiligen Wahlen kaum jemand glauben wollte. Trotzdem sind sie wahr geworden und die Weltgemeinschaft hat nun mit den Auswirkungen zu kämpfen. Ursache dafür ist nach Ansicht von Politikwissenschaftler Dustin Dehéz in allen drei Ländern das Wahlverhalten einer von der Demokratie weitgehend abgehängten Wählerschaft, die ohne Hilfe des Staates nicht selbständig ihren Weg finden konnte und am allgemeinen Erfolg nur geringen Anteil hat. „Alle haben gedacht, dass am Ende die Vernunft siegt, aber es war nicht so“, so Dehéz. Besonders weitreichende Auswirkungen für die Europäische Union und auch für Deutschland hat der Brexit der Briten. „Splendid Isolation?“, wörtlich übersetzt die „wunderbare Isolation“, das bedeutet die Nutzung der geografischen Insellage des Vereinigten Königreichs zur Aufrechterhaltung des Gleichgewichtes in Europa. Was im 19. und 20. Jahrhundert durchaus seine Berechtigung hatte, ist im 21. Jahrhundert im Zeichen weltweiter Vernetzung eine Utopie geworden.

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Bericht der Sektion Saar

Die US-Außenpolitik unter Präsident Trump

Eine Zwischenbilanz nach acht Monaten im Amt

Von Klaus Zeisig
Präsident Donald J. Trump bei der 72. UN-Vollversammlung - Quelle: Shealah Craighead, Official White House Photo, Gemeinfrei

Nach nunmehr 8 Monaten im Amt sind die Grundzüge der Außenpolitik des US-Präsidenten Trump immer noch nicht klar und durchgängig erkennbar. Viele seiner im Wahlkampf angekündigten Ziele hat er bisher entweder noch gar nicht angepackt oder konnte sie (noch) nicht realisieren. Dieser Eindruck des Wirrwarrs wird noch verstärkt durch Trumps scheinbar unbezähmbaren Drang, sich ständig im Internet zu allem Möglichen zu äußern und apodiktisch seine Meinung als die allein seligmachende zu verkaufen. Der rüde und oftmals auch beleidigende Tonfall seiner getwitterten und auch in offiziellen Reden wie unlängst vor der UNO gemachten Aussagen verwirrt nicht nur die bisherigen Partner der USA, sondern provoziert geradezu ein entsprechend harsche Reaktion der politischen Kontrahenten.

Zeit und Anlass genug, mal die Grundzüge und bestimmenden Merkmale seines Wirkens als Präsident zu durchleuchten. Diesem schwierigen Unterfangen unterzog sich Professor Dr. Thomas Jäger, Politikwissenschaftler am Lehrstuhl für Internationale Politik und Außenpolitik an der Universität zu Köln, in einem Vortrag vor der GSP-Sektion Saar.

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Bericht der Sektion Bad Neuenahr – Ahrweiler

Splendid Isolation?

GSP-Vortrag über die BREXIT- Folgen für Großbritannien

Von Klaus Kretzschmar
Politikwissenschaftler Dustin Dehéz (links), Sektionsleiter Josef Schmidhofer (rechts) - Foto: Brigitte Schmidhofer

Bad Neuenahr. Der BREXIT vor dem Realitäts-Check oder „Splendid Isolation?“ war das Thema eines Vortrages von Politikwissenschaftler Dustin Dehéz vor den Mitgliedern der Sektion Bad Neuenahr-Ahrweiler der Gesellschaft für Sicherheitspolitik und interessierten Gästen.

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Bericht der Sektion Rhein-Main

Flugbereitschaft des BMVg

Ein etwas anderes "Luftfahrtunternehmen"

Die Besuchergruppe bei der Flugbereitschaft in Köln-Wahn - Foto: Ulrich Meuter
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vom 16.09.2017

„Müssen besser gerüstet sein“

Der Wehrbeauftragte Hans-Peter Bartels kritisiert Defizite bei Ausrüstung und Personal

Von Ullrich Riedler
Der Wehrbeauftragte Dr. Hans-Peter Bartels bei seinen Ausführungen im Eppo's. - Foto: Valentino Lipardi

KASSEL. Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hans-Peter Bartels, hat vor einer Überlastung der Bundeswehr gewarnt. Nach 25 Jahren des Schrumpfens brauche sie jetzt in puncto Ausrüstung und Personal einen Mentalitätswechsel und den „schnellen Trend nach oben“, forderte er bei einer Veranstaltung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik, Sektion Kassel.

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vom 02.09.2017

Buseck

Mehr Verantwortung für Europa

WAHLKAMPF: CDU-Bundestagskandidat Helge Braun referiert über Sicherheitspolitik / Engere Zusammenarbeit mit Nachbarstaaten

BUSECK - (atm). Dass das Thema „Innere Sicherheit“ seit der Flüchtlingskrise viele Menschen umtreibt und deshalb zu den wichtigsten Themen im Bundestagswahlkampf zählen sollte, steht außer Frage. Nach der Wahrnehmung des CDU-Bundestagskandidaten Helge Braun kommt das Thema aber zu kurz. Der Wahlkampf werde von „einigen Mainstreamthemen dominiert“, zu denen die Sicherheitspolitik nicht zähle. Aus diesem Grund hat er vermutlich auch die Einladung des Sektionsleiters der Gesellschaft für Sicherheitspolitik, Peter Hess, zum „sicherheitspolitischen Frühstück“ am Freitagmorgen im Kulturzentrum Buseck angenommen, wo er sich im kleinen Kreis über sicherheitspolitische Themen austauschte.

Bei Lachs-, Salami- und Käsebrötchen beleuchtete Braun zum Einstieg das Verhältnis Deutschlands zur USA: Nicht nur der amerikanische Präsident Donald Trump habe bereits im Wahlkampf angekündigt, dass die USA in Zukunft keine militärische Vorreiterrolle in der Welt spielen würden, sondern auch seine Kontrahentin Hillary Clinton. „Deshalb ist es von extremer Bedeutung, dass wir das Konzept der vernetzten Sicherheit in Europa voranbringen“, so Braun. Das heiße auch, dass die Bundeswehr in Zukunft nicht mehr in allen Bereichen bestens ausgerüstet und ausgebildet sein muss. „Wir müssen uns auf unsere Partner verlassen können.“

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vom 28.08.2017

Was wird aus dem Atlantischen Bündnis?

Politik: Tagung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik in Bad Neuenahr zur Politik von Präsident Trump

Von unserem Mitarbeiter Jochen Tarrach
Tagung der GSP (von links): Sarah Wagner, Bildungsreferentin der Atlantischen Akademie, Josef Schmidhofer, Vorsitzender der GSP Bad Neuenahr-Ahrweiler, Bürgermeister Guido Orthen sowie Dr. David Sirakov, Direktor der Atlantischen Akademie RLP in Kaiserslautern. - Foto: Tarrach

Bad Neuenahr. „Atlantischer Sommer“, so hieß die Veranstaltung der Sektion Bad Neuenahr-Ahrweiler der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP), die am Samstag zum 20. Mal im Hotel Krupp in Bad Neuenahr durchgeführt wurde. Doch müsste es angesichts des Verhältnisses zu den USA derzeit nicht besser „Atlantischer Winter“ heißen?

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Bericht der Sektion Fulda

Das Ende des IS-Kalifats in Mossul

Authentischer Vortrag des FAZ-Autors Marco Seliger

Von Franz Trost
  • Begrüßung durch Sektionsleiter Michael Trost: Freude über das große Interesse - Foto: Gisbert Hluchnik

  • FAZ-Autor Marco Seliger erzielt volle Aufmerksamkeit seiner Zuhörer - Foto: Gisbert Hluchnik

  • Konzentrierte Aufmerksamkeit - Foto: Gisbert Hluchnik

  • Anschauliche Darstellung aller Fakten - Foto: Gisbert Hluchnik

  • Lebhafte Diskussion - Foto: Gisbert Hluchnik

  • v.l. Michael Brand MdB, SL Michael Trost, Oberst Jürgen Steinberger, Leiter GefSimZH Wildflecken - Foto: Gisbert Hluchnik

  • Mit herzlichem Dank an Marco Seliger - Foto: Gisbert Hluchnik

Über die Terrororganisation IS und deren Vertreibung aus dem nordirakischen Mossul referierte der Chefredakteur von „loyal – Das Magazin für Sicherheitspolitik“ Marco Seliger. Auf Einladung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik, Sektion Fulda, sprach er vor 65 interessierten Zuhörern im Hotel „Jägerhaus“ in Bronnzell, wobei er sich auf persönliche Eindrücke vor Ort, zuletzt im März dieses Jahres, stützen konnte.

Bei der Begrüßung des Referenten erwähnte Sektionsleiter Michael Trost, dass Seliger als Experte für Verteidigungspolitik auch für die renommierte Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibe und Autor des Buches „Sterben für Kabul“ sei.

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vom 11.08.2017

Gerüstet für Verteidigung des Landes?

Erstes Aufeinandertreffen der Bundestagskandidaten in Wolfhagen – Diskussion um Bedeutung der Bundeswehr

VON ANTJE THON
Diskutierten in Wolfhagen über die Bundeswehr und Sicherheitspolitik: Esther Dilcher (SPD, von links), Jürgen Frömmrich (Die Grünen) Regina Preysing (Die Linke), Jochen Rube (FDP), Moderator Rudolf Schmelzer (vorn), Valentino Lipardi (Gesellschaft für Sicherheitspolitik), Thomas Viesehon (CDU), Oberst a.D. Jürgen Damm (Kameradschaft ehemaliger Soldaten im Deutschen Bundeswehrverband Bad Arolsen-Wolfhagen, Engin Eroglu (Vertreter von Vera Gleuel - Freie Wähler) und Jan Ralf Nolte (AfD). - Foto: Thon
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Bericht der Sektion Waldeck-Frankenberg

Deutsche Botschaft in Prag

Sektion Waldeck-Frankenberg auf sicherheitspolitischer Studienfahrt

Von Manfred Weider
Die Gruppe vor dem militärhistorischen Museum in Prag - Foto: Manfred Weider

Frankenberg/Prag. Die als Lehrerweiterbildung anerkannte sicherheitspolitische Studienfahrt 2017 der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. (GSP) hatte die Tschechische Republik (CZ) zum Ziel. Unter Führung des stellvertretenden Sektionsleiters Manfred Weider reisten 30 Teilnehmer mit Küster-Reisen in die Goldene Stadt Prag.

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Bericht der Sektion Saar

Wenn die Bedrohung das Leben bestimmt

Vortrag über Estland als unmittelbarer Nachbar Russlands

Von Klaus Zeisig

Als Oberst der Reserve war der Vizepräsident der GSP, Dr. Heinz Neubauer, bereits einige Male im Auftrag des BMVg nach Estland entsandt, um dort bei Fragestellungen des Host Nation Support und der logistischen Infrastruktur die estnischen Streitkräfte zu beraten.

Das seit 1991 wieder unabhängige Estland grenzt im Osten mit einer Grenzlänge von ca. 295 km direkt an Russland. Das Land ist mittlerweile Mitglied der UNO, der EU, der NATO, der OSZE, der OECD und der Eurozone.

Von den gut 1,3 Mio. Einwohnern ist mit ca. 25 % (= ca. 325.000) ein signifikanter Teil russisch-stämmig, ein Umstand, der angesichts der Vorgänge um die Krim nicht außer Acht gelassen werden sollte. Durch die völkerrechtswidrige Annexion der Krim und seine fortlaufende Unterstützung der Separatisten in der Ost-Ukraine hat Russland die Grundlagen der europäischen Friedensordnung, die da lauten: Respektierung bestehender Grenzen und keine gewaltsame Veränderung, insgesamt in Frage gestellt.

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Bericht der Sektion Bad Neuenahr – Ahrweiler

Besuch im Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr

Von Klaus Kretzschmar
Gruppenbild der Reisegruppe aus Bad Neuenahr-Ahrweiler. - Foto: Klaus Kretzschmar

Mayen. Die Gesellschaft für Sicherheitspolitik, Sektion Bad Neuenahr-Ahrweiler, und die Kameradschaft Ehemaliger, Reservisten und Hinterbliebener im Deutschen Bundeswehrverband besuchten gemeinsam das Zentrum für Operative Kommunikation der Bundeswehr (ZOpKomBw). Ziel war es, Auftrag, Organisation, Arbeitsweise und Ausrüstung dieser speziellen Dienststelle kennen zu lernen. Begrüßt wurden die Gäste durch den Abteilungsleiter Einsatz, Oberst Rohde. Er informierte in seinem anschließenden Vortrag über die wesentlichen Aspekte der Arbeit des ZOpKomBw.

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vom 27.06.2017

Die Rolle des Terrors im Kommunismus

Ausstellung im Bonifatiushaus

Kommunismus-Experte Bernd Faulenbach (Mitte) war zu Gast bei Marco Bonacker (rechts) vom Bonifatiushaus und Michael Trost von der Gesellschaft für Sicherheitspolitik, Sektion Fulda. Foto: Gisbert Hluchnik

FULDA. Die Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ wurde jetzt mit einem Akademieabend und einem renommierten Gast im Bonifatiushaus Fulda eröffnet.

Die in Kooperation mit der Sektion Fulda der Gesellschaft für Sicherheitspolitik und derem Leiter Michael Trost organisierte Ausstellung, die von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Historischen Museum herausgegeben wird, stellt in über 20 Informationstafeln Aufstieg und Fall des Kommunismus dar.

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vom 19.05.2017

Ehemaliger Militärattaché in Bad Neuenahr

Gesellschaft: Bad Neuenahrer Sektion für Sicherheitspolitik hatte Türkei-Experten eingeladen

Von unserem Mitarbeiter Jochen Tarrach
Türkeikenner Quaden (rechts), Oberst a. D., hat Geschichte und politische Wissenschaften studiert und war lange Jahre als Militärattaché in der Türkei tätig. - Foto: Jochen Tarrach

Bad Neuenahr. Wer die Türkei verstehen will, muss in deren Geschichte zurückblicken und dort nach Gründen für ihre aktuelle Politik suchen. Das war eine der Thesen, die der Referent Heinrich Quaden im Hotel Krupp innerhalb des Vortrags- und Diskussionsabends der Sektion Bad Neuenahr-Ahrweiler der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) aufstellte.

Türkeikenner Quaden, Oberst a. D. der Bundeswehr, hat Geschichte und politische Wissenschaften studiert und war lange Jahre als Militärattaché in der Türkei tätig. Kaum aktueller hätte das von Sektionsleiter Josef Schmidhofer gewählte Thema „Die Türkei nach dem Referendum“ sein können. Denn die diplomatischen Spannungen zwischen Deutschland und der Türkei als Brücke zwischen Orient und Okzident könnten kaum größer sein.

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Bericht der Sektion Kassel

Trump ist dem "Impeachment" früher näher, als je ein Präsident zuvor

Von BERTHOLD THEUS und VALENTINO LIPARDI
v.l.: Sektionsleiter Berthold Theus, Standortältester Fregattenkapitän Steffen Stoll, Referent Dr. Andrew B. Denison, Generalmajor a. D. Gertmann Sude. - Foto: GSP

Mit einem Blick auf die ersten 100 Tage der Trump-Administration hieß Sektionsleiter Berthold Theus den Direktor von Transatlantic Networks und USA-Experten Dr. Andrew Blair Denison in der documenta-Stadt willkommen. Neben dem Ehrengast begrüßte Theus den neuen Leiter Karrierecenter und Standortältesten Fregattenkapitan Steffen Stoll, Generalmajor a. D. Gertmann Sude und IHK-Präsidiumsmitglied Detlef Kümper. Für die Ehemaligen am Standort waren Oberst d. R. Gerd Reinecker (Kam 2. PzGrenDiv), OStFw a. D. Helmut Frömberg (Blaue aus Zwehren) und StFw a. D. Helmut Buttlar (Kreisgruppe Kurhessen VdRBw) der Einladung gefolgt.

Mit einem humoristisch-gelungenen Einstieg und einem Loblied auf Wyoming eröffnete der US-Politikwissenschaftler seinen kurzweiligen Vortrag zur Lage in Washington, um im Anschluss in nicht mal 20 Minuten die Entwicklungen der Wahl Trumps, sowie das politische System, die Parteienlandschaft und die gesellschaftlichen Zusammenhänge sach- und fachkundig, schlicht genial zu erläutern.

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vom 29.04.2017

Trends innerhalb der Bundeswehr zeigen nach oben

Das Leben von der Substanz der Streitkräfte ist durch mehr Finanzmittel vorbei

Von Jochen Tarrach
Luftwaffen-Brigadegeneral Wolfgang Gäbelein aus dem Verteidigungsministerium (r.) war der erste Gast des neuen GSP-Vorsitzenden Josef Schmidhofer (l.). - Foto: Jochen Tarrach

Bad Neuenahr. Brigadegeneral Wolfgang Gäbelein, Unterabteilungsleiter „Führung der Streitkräfte II“ (FüSK II) innerhalb des Verteidigungsministeriums war am Montag zu Gast eines Vortragsabends der Sektion Bad Neuenahr-Ahrweiler der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) im Hotel Krupp in Bad Neuenahr. „Trendwenden in der Bundeswehr“, so das Thema des Abends. Unter der Leitung des neuen Vorsitzenden Josef Schmidhofer entwickelte sich ein informativer Abend, der bei den zahlreichen Zuhörern allerdings auch viele Zweifel weckte.

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Bericht der Sektion Saar

Eine geteilte Nation in einer verwirrten und instabilen Welt

Überlegungen zu den ersten Monaten der Trump-Administration

Von Klaus Zeisig

Zum Thema „Ein Präsident vor dem Aus? Realpolitik zwischen Zweifel, Hoffen und Zittern“ trug der Diplompolitologe Wolfgang Stützer aus Nürnberg in Saarlouis vor.

Selten lagen weltweit die „Fachleute“ und politischen Auguren bei ihren Aussagen über die Siegchancen eines der Kandidaten der Republikanischen Partei für die Präsidentschaftswahlen der USA bis hin zum Wahltag im November 2016 so daneben wie bei Donald Trump.

Es widersprach einfach jeglicher Vernunft und Erfahrung, dass ein Kandidat mit solch rüden Umgangsformen, sexistischen Äußerungen gegenüber Frauen weit unterhalb der Gürtellinie, Verunglimpfung und Beleidigung politischer Kontrahenten, Andersfarbiger und Andersgläubiger, wiederholt nachgewiesenen Lügen und Falschaussagen, stark ausgeprägten cholerischen und narzisstischen Verhaltensweisen und ohne jegliche parteipolitisch Vernetzung oder politische Erfahrung, dass solch ein Bewerber in einer der ältesten Demokratien der Neuzeit zum Präsidenten des mächtigsten Staates der Welt gewählt werden könnte.

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vom 29.04.2017

Manöver mit Cyber-Attacken

Schlachtfeld Internet: General Heinrich-Wilhelm Steiner über neue Strategien

Von Armin Haß
Die Bundeswehr im Cyber-Raum: Generalmajor Heinrich-Wilhelm Steiner (zweiter von rechts) sprach über das sicherheitspolitische Thema vor der Kameradschaft Ehemaliger im Bundeswehrverband. Rechts dessen Vorsitzender Oberst a. D. Jürgen Damm. Links Oberstleutnant d. R. Berthold Theus von der Gesellschaft für Sicherheitspolitik, neben ihm General a. D. Gertmann Sude, früherer Kompaniechef von Steiner. - Foto: Armin Haß

Bad Arolsen. Einblick in das Rüsten der Bundeswehr für einen Einsatz auf dem „Schlachtfeld Internet“ gab der Kommandeur des Führungsunterstützungskommandos, Generalmajor Heinrich-Wilhelm Steiner, in Bad Arolsen.

Vor der Kameradschaft Ehemaliger im Bundeswehrverband und der Gesellschaft für Sicherheitspolitik informierte er über den im April von Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen angestoßenen Aufbau eines Verteidigungssystems für den Cyber-Raum.

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Bericht der Sektion Frankfurt/M. - Gießen

Der Koran – Botschaft der Liebe, Botschaft des Hasses

Hamed Abdel-Samad plädierte in Buseck für einen menschlichen Islam

Von Walter-Hubert Schmidt
(von links) Oberstleutnant d.R. H.-Peter Hess, Hamed Abdel-Samad und Oberstabsfeldwebel a.D. Jürgen Gemmer – Foto: Walter-Hubert Schmidt

Gießen. Unter großem Sicherheitsaufwand stand das 29. Busecker Forum für Sicherheitspolitik. Hamed Abdel-Samad, der deutsch-ägyptische Politikwissenschaftler und Islamkritiker war zu einem Vortrag zum Thema: „Der Koran – Botschaft der Liebe, Botschaft des Hasses“. Abdel-Samad steht unter Polizeischutz, weil er in Vergangenheit Morddrohungen – u.a. wegen seines Auftritts bei der AfD – erhalten hat.

Knapp 200 Besucher wollten Abdel-Samads Thesen zum Islam hören. So viele Gäste wie nie zuvor bei den Busecker Foren. Mehrfach ging der Islamkritiker auf Probleme ein – betonte aber auch, die bei weitem nicht alle Muslime betreffen würden: „Der Großteil ist friedlich und friedliebend, aber es reicht schon eine kleine Minderheit, die radikal ist, die so indoktriniert ist, die so verbissen und verbittert ist, um diese Gesellschaft zu destabilisieren“. Integration von denen, die für Erdogan gestimmt hätten, sei gescheitert. Integration bedeute nicht nur gut Deutsch zu sprechen und einen guten Job zu haben, sondern sich bewusst als Teil dieses Landes verstehe, hinter dem diesem Land und seiner Demokratie, hinter diesem Grundgesetz stehe und nicht nur von den Vorzügen dieses Land profitiere – aber seine Identität wo anders verorte und sogar im Gegensatz zur hiesigen Identität dieses Landes verstehe, so der Referent. Es seien nicht nur die Jungen, sondern die Krawattenislamisten, die gut Deutsch sprächen, gute Jobs hätten, die hier geboren seien und an deutschen Universitäten umsonst studiert hätten.

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vom 30.04.2017

Sicherheit Europas:

Jaeger berichtete über neue Herausforderungen

Erinnerungsfoto an der Ursulinenschle (v.l.): Reinhold Hocke, Sektionsleiter, Jutta Ramisch (Oberstudiendirektorin und Schulleiterin), Dr. Kinan Jaeger (Referent), Christian Henze (Gymnasiallehrer Ursulinenschule, Fritzlar). - Foto: nh

Fritzlar. Die GSP e.V. Sektion Fritzlar – Schwalm-Eder konnte sich am 26. und 27. April 2017 mit drei Vortragsveranstaltungen zum Thema „Neue Herausforderungen für die Sicherheit Europas in der südlichen Nachbarschaft (Schwerpunkt Mittelmeerraum)“ über bemerkenswerte Erfolge freuen. Referent Dr. Kinan Jaeger sprach am 26. abends im gut gefüllten Saal vor Mitgliedern und Gästen im Fritzlarer Haus an der Eder. Am nächsten Morgen diskutierte er zunächst mit Abiturienten und Oberstufen-Schülern der Alten Landesschule Korbach. Anschließend gestaltete er mit einem ähnlichen Personenkreis an der Ursulinenschule in Fritzlar ein spannendes Forum zu diesem Thema.

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vom 21.04.2017

„Das wohl mächtigste Buch der Welt“

Publizist Hamed Abdel-Samad sprach im Bonifatiushaus über den Koran

Von unserem Redaktionsmitglied
BJÖRN GAUGES
Hamed Abdel-Samad trifft einen Nerv: Viele Besucher ließen sich seine Bücher signieren. - Foto: Björn Gauges

FULDA.Einen solchen Zuspruch hat das Bonifatiushaus selten erlebt. Ein solches Maß an Sicherheitsvorkehrungen wohl noch nie. Der deutsch-ägyptische Islamwissenschaftler und Publizist Hamed Abdel- Samad (45) war am Mittwochabend zu Gast, um über den Koran und seine Wirkung zu sprechen. Seine brisanten Thesen führten bereits zu mehreren Mordaufrufen islamischer Fanatiker, in Fulda trug er sie dennoch vor: sachlich, unaufgeregt und ausgleichend.

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Bericht der Sektion Saar

Türkei, NATO und EU. Eine Beziehung in der Krise

Vortrag über die Macht am Bosporus zwischen Orient und Oxident

Von Klaus Zeisig

Saarlouis. Der Publizist und Oberst a.D. Heinrich Quaden aus Bonn war Referent der April-Veranstaltung der GSP-Sektion Saar. „Die Türkei zwischen Orient und Okzident – Bündnispartner und Frontstaat“ betitelte er seine geostrategische und gesellschaftspolitische Analyse über die Regionalmacht am Bosposrus. Quaden wurde nach dem Studium der Geschichte und Politikwissenschaft Berufsoffizier, nach Generalstabsausbildung und mehreren Verwendungen war er von 1995-98 deutscher Verteidigungsattaché in Ankara und hat seitdem und insbesondere nach seiner Pensionierung 2004 seine Kenntnisse über die Türkei und den Nahen Osten durch ständige Studienreisen aktuell gehalten und erweitert.

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Bericht der Sektion Frankfurt/M.-Gießen

„Terror in Europa“

Forum Zivil-militärische Zusammenarbeit in Hofheim

Von Walter-Hubert Schmidt
von links: Michael Cyriax ( Landrat des Main-Taunus Kreises), Oberfeldarzt Dr. med. Sebastian Hentsch (Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz), Oberst Olaf von Roeder (Kommandeur Landeskommando Hessen), Oberst Pati (Kommandeur SanRgt 2), Oberfeldarzt d.R. Dr. med. Ulrich Jürgens (BeanSanStOffz und VerbStOffz ZMZ VKDo San LKdo/LReg Hessen) - Foto: Walter-Hubert Schmidt

Hofheim. Die Terroranschläge von Paris und Berlin, Nizza und Brüssel mit Hunderten von Toten und nahezu 1.000 Schwerstverletzten und Invalidisierten zeugen von Gewalt- und Mordszenarien in den christlich geprägten Kernländern des alten Europa wie wir es seit Endes des II. Weltkrieges nicht mehr kennen. Mit einem etablierten Alarmierungs- und Rettungsszenario wie bisher kann diesen terroristischen Herausforderungen nicht mehr ausreichend begegnet werden.

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vom 27.03.2017

Gesellschaft für Sicherheitspolitik in der Kreisstadt äußerst aktiv

Josef Schmidhofer übernimmt Sektionsleitung von Gerd-Heinz Haverbusch

Von unserem Mitarbeiter Jochen Tarrach
Mit Gerd-Heinz Haverbusch (r.) und Manfred Wistuba (2.v.r.) sind zwei der ehemaligen GSP-Vorstandsmitglieder verabschiedet worden. Neuer Vorsitzender ist Josef Schmidhofer (2.v.l.), sein Stellvertreter Otto Fior (l.), Schriftführer Klaus Kretzschmar (3.v.l.), Schatzmeisterin Barbara Wehnes (4.v.l.) und Beisitzer Armin Letocha (5.v.l.). - Foto: Jochen Tarrach
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Bericht der Sektion Saar

Sunni vs Shia

Der Krieg in Nahost – Neuauflage eines uralten Konflikts

Von Klaus Zeisig

Saarlouis. Zu den Krisenherden im Nahen und Mittleren Osten, den darin involvierten Akteuren und den historischen Hintergründen dieser Konflikte trug kürzlich der Politik- und Islamwissenschaftler Dr. Michael Rohschürmann aus Gummersbach bei der Gesellschaft für Sicherheitspolitik in Saarlouis vor.

Dr. Rohschürmann hat nach dem Militärdienst (Fregattenkapitän d. Res.) das Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und des Öffentlichen Rechts, danach noch Islamkunde ( worin er promovierte), Islamische Philologie und Ethnologie studiert und hat langjährige Arbeitserfahrung in Afghanistan, Saudi-Arabien und Irak im Erstellen von Hintergrundanalysen und Sicherheitskonzepten.

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Flucht und Migration im Zeichen der Globalisierung

Ein GSP-Beitrag für die Ahrweiler Freiheitswochen

Von Kersten Lahl
  • Begrüßung durch Bad Neuenahrs Bürgermeister Guido Orthen. - Foto: Reiner Wehnes

  • Generalleutnant a.D. Kersten Lahl, Vizepräsident der GSP und ehem. BAKS-Präsident führte in das Thema ein. - Foto: Reiner Wehnes

  • vl. Bürgermeister Guido Orthen, Generalleutnant a.D. Kersten Lahl und Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe . - Foto: Reiner Wehnes

  • Hochkarätiges Panel mit der Präsidentin der Welthungerhilfe, Bärbel Dieckmann, dem Kölner Professor für Internationale Politik Dr. Thomas Jäger und dem Moderator, Generalleutnant a.D. Kersten Lahl. - Foto: Reiner Wehnes

  • 140 Gäste folgten der Einladung zur Podiumsdiskussion. - Foto: Reiner Wehnes

  • Beantwortung von Fragen aus dem Publikum, das in die Diskussion einbezogen wurde. - Foto: Reiner Wehnes

  • Großes Publikumsinteresse im vollbesetzten Rathaussaal. - Foto: Reiner Wehnes

  • Viel Applaus für den scheidenden Sektionsleiter Gerd-Heinz Haverbusch - Foto: Reiner Wehnes

  • Waren erfreut über eine gelungene Veranstaltung: vl. Guido Orthen, Bärbel Dieckmann, Kersten Lahl, GSP-Sektionsleiter Oberst a.D. Gerd-Heinz Haverbusch, GSP-Landesvorsitzender Brigadegeneral a.D. Richard Bulheller, Wolfgang Grambs, Projektleiter der Freiheitswochen. - Foto: Reiner Wehnes

Dem Bürgermeister von Bad Neuenahr-Ahrweiler Guido Orthen war es wieder einmal eine sichtbare Freude, seinen wunderbaren Rathaussaal für einen bestens besuchten sicherheitspolitischen Abend bereitzustellen. Erneut beteiligte sich die GSP mit einem substanziellen Beitrag an den Ahrweiler Freiheitswochen, die nun in ihrem zweiten Jahr offenbar so richtig Fahrt aufnehmen. Die übergreifende Initiative liegt bei den sog. „Freiheitern“, wobei sich in dem Wortspiel die beiden Signale „frei“ und „heiter“ miteinander verbinden. Nun, heiter konnte es an diesem Abend natürlich nicht werden. Dazu war das Thema viel zu ernst: „Flucht und Migration im Zeichen der Globalisierung.“ Aber um Freiheit (und natürlich Sicherheit) ging es sehr wohl in der hochspannenden Diskussionsveranstaltung mit der Präsidentin der Welthungerhilfe, Bärbel Dieckmann, dem Kölner Professor Dr. Thomas Jäger und dem Moderator, Generalleutnant a.D. Kersten Lahl.

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Lesen Sie auch den Beitrag im General-Anzeiger vom 15.03.2017 ...
Lesen Sie auch den Bericht der Rhein-Zeitung vom 16.03.2017 ...
Lesen Sie auch den Bericht in Blick aktuell vom 20.03.2017 ...
Lesen Sie auch den Bericht der Stadtzeitung vom 21.03.2017 ...
Bericht der Sektion Fulda

Trumps Amerika – auf Kosten der Freiheit

USA-Experte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) referiert bei der GSP in Fulda

Von Franz Trost
Rund 250 Zuhörer folgten den spannenden Ausführungen des USA-Experten Dr. Josef Braml. - Foto: Gisbert Hluchnik

Die Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP), Sektion Fulda, lud kürzlich zu einem Vortrag über den "Ausverkauf der amerikanischen Demokratie und den Folgen für Europa" in die Aula des Domgymnasiums. Das aktuelle und viel diskutierte Thema verfolgten rund 250 Zuhörer, aus dem Lehrerkollegium, der Elternschaft und auch zahlreiche Schüler.

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Lesen Sie auch den Bericht auf OSTHESSEN NEWS ...
Lesen Sie auch den Bericht der Fuldaer Zeitung vom 21.03.2017 ...
vom 16.03.2017

GSP besuchte Hoppe

Firmenbesichtigung bei der HOPPE AG in Stadtallendorf. – Foto: nh
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vom 09.03.2017

USA-Experte referierte im Domgymnasium

Vortrag über "Trumps Amerika" – "Das Haus Europa ist unser Schutz"

Dr. Josef Braml referierte im Domgymnasium. - Foto: Erich Gutberlet

Der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika bewegt die Gemüter. Und so kamen am frühen Mittwochabend zahlreiche Zuschauer, darunter viele Oberstufenschüler, in die Aula des Fuldaer Domgymnasiums, um einem Vortrag zum Thema "Trumps Amerika – auf Kosten der Freiheit" zu lauschen. Dieser wurde gehalten von Dr. Josef Braml, dem Autor des gleichlautenden Sachbuchs, der von der "Gesellschaft für Sicherheitspolitik" (GSP) eingeladen worden war. Schulleiter Matthias Höhl begrüßte das Auditorium und zitierte Bundestagspräsident Norbert Lammert, der nach Donald Trumps Wahlsieg dem Hohen Haus seine "nachhaltige Irritation" nicht vorenthalten wollte.

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Bericht der Sektion Waldeck-Frankenberg

Menschenrechte mit einbeziehen

Vortrag bei der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V.

Von Manfred Weider
v.l.: Stv. Sektionsleiter Manfred Weider, Referent Kai Hüwelmeyer – Foto: Manfred Weider

FRANKENBERG. Die Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V., Sektion Waldeck-Frankenberg (GSP) hat am 01. März zu dem Vortrag „Vertrag über den Waffenhandel – seine Ziele und Auswirkungen“ in die Ederberglandhalle eingeladen.

Vor zahlreichem Publikum begrüßte stellvertretender Sektionsleiter Manfred Weider den Referenten Kai Hüwelmeyer von Amnesty International. Er ist dort Mitglied der Themenkoordinationsgruppe Wirtschaft, Rüstung und Menschenrechte mit dem Schwerpunkt Rüstungstransfers.

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vom 16.02.2017

Vortrag: Donald Trump, der maximal Unplanbare

Topthema GSP fragte, wie es mit der Politik in den USA weitergehen soll

Von unserem Mitarbeiter Jochen Tarrach
Über den US-Präsidenten Donald Trump sprach Dr. David Sirakov, Direktor der Atlantischen Akademie Rheinland-Pfalz (links). Gerd-Heinz Haverbusch leitete seine letzte Vortragsveranstaltung; nach 13 Jahren gibt er am 27. März sein Amt als Vorsitzender der GSP-Sektion ab. - Foto: Jochen Tarrach

Bad Neuenahr. Ursachen und Folgen der jüngsten US-Präsidentschafts- und Kongresswahlen standen im Mittelpunkt einer Veranstaltung der 110 Mitglieder starken Sektion Bad Neuenahr-Ahrweiler der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP). „Wie soll es mit Präsident Trump weitergehen?“, lautete die Frage. Der Saal im Hotel Krupp war überfüllt, als Dr. David Sirakov, Direktor der Atlantischen Akademie Rheinland-Pfalz und Experte für Politikwissenschaft und Öffentliches Recht, über neue Erfahrungen und Erkenntnisse berichtete.

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Bericht der Sektion Frankfurt/M. – Gießen

„Sicherheitspolitik geht alle an“

Wirtschaftsrat informiert sich über Sicherheitspolitik

Von Walter-Hubert Schmidt
Sektionsleiter Hans-Peter Hess begrüßt die Mitglieder des Wirtschaftsrates Hessen in den Räumen der MARSH GmbH, Frankfurt/M. - Foto: Walter-Hubert Schmidt

Frankfurt/Main. Dass Sicherheitspolitische Themen nicht alleine betrachtet werden können, davon konnten sich die Teilnehmer des Vortrages, den der Wirtschaftsrat organisiert hatte, überzeugen. Brigadegeneral Eckart Klink und Professor Dr. Andreas Dittmann zeigten in ihren Vorträgen Abhängigkeiten auf.

Brigadegeneral Klink, Kommandeur des Landeskommandos Hessen, meinte gleich zu Beginn, dass Sicherheitspolitik alle angehe. Junge Menschen würden sich weniger dafür interessieren, obwohl es um ihre Zukunft gehe. Ein heute 45-jähriger Stabsoffizier habe in seiner gesamten Dienstzeit bisher in der Organisation nur den Weg nach unten erlebt, d.h. einen permanenten Abbau der Streitkräfte und Fähigkeiten. Die Bundeswehr sei mit mehreren Tausend Soldaten in 17 Operationen und Missionen auf drei Kontingenten unterwegs. Es sei Zeit, sich Gedanken über die Streitkräfte zu machen.

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vom 16.02.2017

Großes Interesse an Veranstaltungen

Fuldaer Gesellschaft für Sicherheitspolitik zog Bilanz

FULDA. Die Bilanz für 2016 ist positiv: Großes Interesse an sicherheitspolitischer Information und Diskussion sowie beständig hohe Mitgliederzahlen hat die Fuldaer Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) bei ihrer jüngsten Mitgliederversammlung festgestellt.

Als Hauptgrund für das anhaltende Interesse nannte Sektionsleiter Michael Trost neben der Auswahl aktuell interessierender, kontrovers in der Gesellschaft diskutierter Themen und besonders geeigneter Referenten auch die erfolgreiche Kooperation mit dem DRK-Kreisverband Fulda bei einer Ausstellung und den neuen Veranstaltungsort.

Sechs Mitglieder hat die GSP 2016 hinzugewinnen können, was aus Sicht des Vorsitzenden für das „anhaltend hohe Interesse der Öffentlichkeit an sicherheitspolitischen Themen spricht“. Die Fuldaer Sektion habe so mit 124 Mitgliedern ihren hohen Stand halten können und gehöre nach wie vor zu den mitgliederstärksten Gruppen innerhalb des Landesbereichs IV mit Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland.

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vom 04.02.2017

Dittmann: Eritrea als Schurken- und Sklavenhalter-Staat

Vortrag bei der Gesellschaft für Sicherheitspolitik

Von Lothar Rühl
Sektionsleiter Hartmut Großkreuz mit dem Referenten Prof. Dr. Andreas Dittmann von der Justus-Liebig-Universität. - Foto: Rühl

Wetzlar (lr). „Eritrea ein Schurken- und ein Sklavenhalter-Staat“. Auf diese kurze Formel brachte der Gießener Wissenschaftler Prof. Dr. Andreas Dittmann von der Justus-Liebig-Universität seine Einschätzung der politischen Lage. Der Professor für Anthropogeographie am Institut für Geographie berichtete vor der Gesellschaft für Sicherheitspolitik, Sektion Wetzlar/Lahn-Dill, über seine jüngste Reise in das ostafrikanische Land.

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Bericht der Sektion Saar

Zwischen Aufruhr, Aufbruch und Aufstieg

Erkenntnisreicher Vortrag über die vielen Seiten Afrikas

Von Klaus Zeisig

Dustin Dehéz, Managing Partner der Manatee Global Advisors GmbH, einem weltweit agierenden Strategie- und Politikberatungsunternehmen war jüngst Gast der Sektion Saar. Der studierter Historiker und Publizist aus Frankfurt, der den überwiegenden Teil des Jahres in Accra/Ghana lebt, trug facettenreich und authentisch vor interessiertem Publikum zu den vielen Seiten Afrikas vor.

Gleich zu Beginn wies Dehéz einschränkend darauf hin, dass es auch trotz seiner häufigen innerkontinentalen Reisen angesichts der Größe des afrikanischen Kontinents mit seinen 54 Staaten „den“ Afrika – Experten schlechthin nicht geben könne.

Durch klare Gliederung in die Bereiche Politische Herausforderungen, Wirtschaftlicher Aufbruch, Neue Mächte in Afrika und Sicherheitspolitische Herausforderungen gewann der Zuhörer einen guten Überblick über die derzeitige Situation und sich abzeichnende Herausforderungen.

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Bericht der Sektion Fritzlar - Schwalm-Eder

GSP: Dr. Volker Bauersachs referierte über
Bundeswehr-Standort Fritzlar

Von Reinhold Hocke
Oberst a.D. Hans-Joachim Feih (Ehren-Sektionsleiter der GSP e.V. Sektion Fritzlar – Schwalm-Eder), Georg Albert (Ehrenvorstandsmitglied der GSP e.V. Sektion Fritzlar – Schwalm-Eder) und Sektionsleiter Reinhold Hocke (v.l.). - Foto: Rosemarie Hocke

Fritzlar. Der Regimentskommandeur des Kampfhubschrauber Regiments 36, Oberst Dr. Volker Bauersachs, erläuterte vor der Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Sicherheitspolitik in Fritzlar die Entwicklung seines Spezialverbandes. Mit Zahlen und Hintergrundinformationen zeichnete der Referent ein eindrucksvolles Bild der Herausforderungen der Aufstellung des Regiments in Fritzlar, das in der Bundeswehr einmalig ist. Lediglich die französischen, die spanischen und die australischen Streitkräfte setzen den Kampfhubschrauber „Tiger“ ein. Bauersachs sprach über den befristeten Einsatz einiger Tiger des Fritzlarer Regiments in Mali, der kürzlich vom Bundestag gebilligt wurde.

In seinem Dank an den Regimentskommandeur unterstrich Gastgeber und Sektionsleiter Oberstleutnant a.D. Reinhold Hocke die Bedeutung von Vorträgen dieser Art. Es sei Aufgabe der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V., die tiefgreifenden Veränderungen des internationalen Sicherheitsumfeldes in einer sich zunehmend globalisierenden Welt zu verdeutlichen. Dabei habe sie den ganzheitlichen Ansatz einer vernetzten Sicherheitspolitik zu berücksichtigen.

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