Einladung

 
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

gemeinsam mit dem Verband der Reservisten der Bundeswehr möchte ich Sie herzlich einladen zu unserer nächsten Veranstaltung.

Vortrag und Diskussion

zum Thema

"Kulturkampf in der Türkei"

Konsequenzen der autoritären Wende der AKP-Regierung
für die deutsche und europäische Politik

 
Referentin:

Frau Dr. Sabine Mannitz

Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
 

am Dienstag, 28. Februar 2017, 19.30 Uhr
im Forum Wolf Graf von Baudissin
des Zentrums Innere Führung der Bundeswehr
Von-Witzleben-Straße 17, 56076 Koblenz

 

Zur Veranstaltung:

Als Tayyip Erdoğan 2002 mit seiner im Jahr zuvor gegründeten Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung AKP einen Erdrutschsieg errang, weckte er vielfach Misstrauen, die säkulare Türkei politisch islamisieren zu wollen. Dieser Verdacht gründete sich auf die Herkunftsgeschichte seiner Partei wie auf seine persönliche: Seine politische Karriere begann der Absolvent einer religiösen Oberschule bei der islamistischen Nationalen Heilspartei MSP und setzte sie in deren Nachfolgeparteien, der Wohlfahrtspartei RP und der Tugendpartei FP fort; beide wurden als anti-laizistisch verboten. Obwohl schon der damalige Premier Erdoğan kein Hehl daraus machte, dass seine Vorstellungen zur Gestaltung des öffentlichen Lebens sich an einer islamischen Moral orientieren, machte er in den ersten beiden Legislaturperioden vor allem als Reformer von sich reden. Außenpolitisch suchte er Ausgleich mit den Nachbarn und trieb die rechtliche Angleichung an EU-Standards voran; innenpolitisch bewegte er sich wie keiner seiner Vorgänger auf die Kurden zu, um den Jahrzehnte anhaltenden Konflikt beizulegen. Wirtschaftlich setzte die AKP die Reformpläne der Vorgängerregierung zur Bewältigung der schweren Wirtschaftskrise zügig um und verhalf so den „Anatolian Tigers“ zu einem Boom. Die AKP wurde das politische Sammelbecken einer wirtschaftlich aufstrebenden religiös konservativen Bevölkerung. Westliche Beobachter hofften indes, dass die Türkei islamische Werte und eine weiter gehende Demokratisierung modellhaft zusammenbringen könnte. Von diesen Hoffnungen ist nichts geblieben. Sowohl innenpolitische Krisen – zuletzt der Putschversuch vom Sommer 2016 – als auch die Entwicklungen im Irak und in Syrien haben eine politische Wende zum Autoritarismus bewirkt, deren Ende noch nicht absehbar ist. Islamische Identität und nationale Einheit werden beschworen, während Rechtsstaatlichkeit demontiert wird. Welche Konsequenzen hat diese Neuausrichtung der Türkei für deutsche und europäische Politik?

Zur Referentin:

Sabine Mannitz, Dr. phil., ist Programmbereichsleiterin und Mitglied des Vorstandes im Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung. Sie beschäftigt sich mit Sicherheitssektor-Reformprozessen unter anderem in der Türkei, mit Fragen menschlicher Sicherheit und den lokalen Wirkungen globaler Auseinandersetzungen über handlungsleitende Normen in diesem Bereich.

Einladung zum Ausdrucken

 
 
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Ich würde mich freuen, Sie zu unserer Veranstaltung begrüßen zu können. Der Eintritt ist wie immer kostenfrei. Gäste sind herzlich willkommen.

Die Kommandeure und Dienststellenleiter der Bundeswehr und Polizei, die Präsidenten/innen der Hochschulen und die Direktoren/innen unserer Koblenzer Schulen werden gebeten in ihrem Bereich auf unsere Veranstaltung hinzuweisen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Hans-G. Fröhling
Sektionsleiter

Foto: Pressefoto HSFK
 
 

Einladung

 
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

gemeinsam mit dem Verband der Reservisten der Bundeswehr möchte ich Sie herzlich einladen zu unserer nächsten Veranstaltung.

Vortrag und Diskussion

zum Thema

Die US-Außenpolitik unter Präsident Trump
und die transatlantischen Beziehungen

 
Referent:

Marco Fey

Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
 

am Dienstag, 28. März 2017, 19.30 Uhr
im Forum Wolf Graf von Baudissin
des Zentrums Innere Führung der Bundeswehr
Von-Witzleben-Straße 17, 56076 Koblenz

 

Zur Veranstaltung:

Unmittelbar nach dem überraschenden Wahlsieg von Donald Trump begann eine präzedenzlose Kaffeesatzleserei. Noch nie wusste man so schlecht einzuschätzen, wie die Außenpolitik eines neugewählten Präsidenten aussehen wird. Welche Änderungen sind im Vergleich zu Obama zu erwarten? Was bedeuten die Mantras aus dem Wahlkampf „Peace through Stregth“ und „America First“? Wird Trump seine Ankündigungen aus dem Wahlkampf umsetzen? Wird der Jahrzehnte währende, überparteiliche Konsens einer durch liberalen Internationalismus geprägten Außenpolitik gesprengt? Was bedeutet Trump für Deutschland und Europa? Wird das transatlantische Verhältnis noch einmal so auf die Zerreißprobe gestellt wie zuletzt im Jahr 2003 rund um den Irakkrieg? Gelingt es Trump, die NATO-Verbündeten rückzuversichern, dass die USA nach wie vor kompromisslos zu Artikel 5 stehen? Und welche geopolitischen Folgen, vor allem mit Blick auf Russland und China, könnten sich aus einer neuen US-Außenpolitik ergeben?

Zwei Monate nach der Vereidigung des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten lassen sich diese Fragen mit mehr Seriosität erörtern. Pläne für die ersten einhundert Tage im Amt wurden geschmiedet, programmatische Reden gehalten, und die wichtigsten Posten der Administration vergeben. Im Rahmen des Vortrags wird die außenpolitische Programmatik der neuen Administration vorgestellt und ein Ausblick, insbesondere auch auf die Zukunft der transatlantischen Beziehungen, gewagt.

Zum Referenten:

Marco Fey ist seit 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Kon-fliktforschung (HSFK) im Programmbereich Sicherheits- und Weltordnungspolitik. Er hat Politikwissenschaft, Jura, Geschichte und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main studiert. 2011 war er Visiting Scholar an der Elliott School of International Affairs an der George Washington University in Washington, DC. Seine Forschungsschwerpunkte sind US-Außen- und Sicherheitspolitik, Rüstungskontrolle und sicherheitspolitische Folgen neuer Technologien.

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Ich würde mich freuen, Sie zu unserer Veranstaltung begrüßen zu können. Der Eintritt ist wie immer kostenfrei. Gäste sind herzlich willkommen.

Die Kommandeure und Dienststellenleiter der Bundeswehr und Polizei, die Präsidenten/innen der Hochschulen und die Direktoren/innen unserer Koblenzer Schulen werden gebeten in ihrem Bereich auf unsere Veranstaltung hinzuweisen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Hans-G. Fröhling
Sektionsleiter

 
Foto: Pressefoto HSFK
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Veranstaltungen 2014

DATUM REFERENT VERANSTALTUNG
25.11.2014 Oberst d.R. Dipl.Ing. Dietrich Läpke, Bundeskriminalamt Wiesbaden Vortrag "Die 18 deutschen Polizeien, Strukturen und Herausforderungen - militärisch-ziviler Know How-Transfer am Beispiel Forschung und Entwicklung"

Veranstaltungen 2015

DATUM REFERENT VERANSTALTUNG
27.01.2015 Dr. Niklas Schörnig, Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung Vortrag "Vernetzte Kriegführung und Demokratie: 'silberne Kugel' oder 'Bumerang'?"
24.03.2015 Karl-Heinz Gimmler, geschäftsführender Gesellschafter der Gimmler Unternehmensgruppe Vortrag "Verfassungsrecht und Bundeswehrrüstungs- und Einsatzentscheidungen"
05.05.2015 Oberstleutnant Carsten Lange, Zentrum Innere Führung, Koblenz Vortrag "Islam – Islamismus - Salafismus"
09.06.2015 Dr. theol. Klaus Beckmann, Militärdekan Vortrag "Courage oder Heldenspektakel – Zur Führungskultur unserer Armee im Aufbruch"
15.09.2015 Professor Dr. Leonid Luks, Direktor des Zentralinstituts für Mittel- und Osteuropastudien (ZIMOS) an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt Vortrag "Von der Beendigung des Kalten Krieges bis zur neuen Ost-West-Konfrontation. Zur Entwicklung des Ost-West-Verhältnisses von Gorbatschow bis Putin"
27.10.2015 Dr. Kai Hirschmann, Stv. Direktor des 'IFTUS-Institut für Krisenprävention', Essen, Lehrbeauftragter am 'Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie' der Universität Bonn Vortrag "Der Zerfall von Staaten in der arabischen Welt und der Aufstieg des 'Islamischen Staates'"
24.11.2015 Oberstleutnant i.G. Martin Werneke, Projektgruppe Weißbuch 2016 im Bundesministerium der Verteidigung Vortrag "Zur Erstellung des Weißbuches 2016"

Veranstaltungen 2016

DATUM REFERENT VERANSTALTUNG
26.01.2016 Gregor Hofmann, Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung Vortrag "Schutzverantwortung und Syrienkrise – Welche Zukunft hat die Responsibility to Protect?"
23.02.2016 Generalmajor a.D. Ernst H. Lutz, Publizist, Politik-, Führungs- und Unternehmensberater Vortrag "Die neue sicherheitspolitische Wirklichkeit"
15.03.2016 Dustin Dehéz, Managing Partner bei Manatee Global Advisors Vortrag "Splendid Isolation? Großbritanniens kompliziertes Verhältnis zur EU"
12.04.2016 Dr. Niklas Schörnig, Wiss. Mitarbeiter der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung Vortrag "Fliegende Scharfschützen? Schlussfolgerungen aus der rechtlichen und ethischen Bewertung von Scharfschützen für die aktuelle Drohnendebatte"
31.05.2016 Generalleutnant a.D. Kersten Lahl, ehem. BAKS-Präsident, Vizepräsident der GSP Vortrag "Europa im Krisenmodus: Illusionen einer unfertigen Sicherheitspolitik"
30.08.2016 Jian Badrakhan, Executive Director oft the Schiller Language School & Das Rheinische Studienkolleg, Bonn Vortrag "Situation und Rolle der Kurden im Nahen Osten"
25.10.2016 Oberstleutnant a.D. Dipl. Päd. Jürgen Rose, Publizist Vortrag "NATO weggetreten! Der Mythos von der transatlantischen Interessen- und Wertegemeinschaft"
22.11.2016 Dr. Jörg-Meinhard Rudolph, Sinologe und Dozent am Ostasieninstitut der Hochschule Ludwigshafen am Rhein Vortrag "Realpolitik in Asien – Ursachen und Folgen des Aufstiegs der VR China zur Imperialmacht"

Veranstaltungen 2017

DATUM REFERENT VERANSTALTUNG
20.01.2017 Dr. Asfa-Wossen Asserate, Großneffe des letzten äthiopischen Kaisers Haile Selassie, Unternehmensberater, Bestsellerautor und politischer Analyst Vortrag "Die größten Herausforderungen im 21. Jahrhundert – die afrikanische Flüchtlingsbewegung"
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