Nachschau - Veranstaltung am 17.11.2016

 
 
 

Vortrag und Diskussion

zum Thema

Sechs Monate im Einsatz als Berater
im afghanischen Generalstab

 
Referent:

Oberst i.G. Dr. Michael A. Tegtmeier

Bundesministerium der Verteidigung, Berlin
 

am Donnerstag, 17. November 2016, 19.30 Uhr
im Haus an der Eder
Waberner Straße 7, 34560 Fritzlar

 

Zum Referenten:

Oberst i. G. Dr. Michael A. Tegtmeier, Jahrgang 1961, ist in der Abteilung Strategie und Einsatz im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin eingesetzt. Als Referatsleiter ist er u. a. zuständig für Hilfeleistungen der Bundeswehr, Infrastruktur in den Einsatzgebieten sowie juristische Erstberatung zu Einsatzfragen. Darüber hinaus ist er Experte im Themenbereich der Posttraumatischen Belastungsstörungen, worin er auch seine Dissertation ge- schrieben und zahlreiche Bücher und Artikel veröffentlicht hat. Neben Generalstabsausbildungen in Deutschland und Belgien hat Dr. Tegtmeier Truppenverwendungen als Bataillonskommandeur, Chef des Stabes auf Brigade- und Divisionsebene sowie Verwendungen im Bundesverteidigungsministerium, u. a. als Referent, Büroleiter und Referatsleiter absolviert. Mehrere Auslandseinsätze in Bosnien und Herzegowina, Kosovo und Afghanistan runden seine bisherige, über 36 Jahre währende Dienstzeit ab. Er ist Präsident des Traditionsverbandes Fritzlarer Grenadiere e.V.

Zur Veranstaltung:

Terrorgefahr, Krieg in Syrien und in der Ostukraine sowie die Flüchtlingskrise haben das Thema Auslandseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan mehr und mehr in den Hintergrund gerückt. Dennoch, fast 1.000 deutsche Soldaten leisten dort derzeit ihren Dienst und beraten die afghanischen Streitkräfte. Oberst i. G. Dr. Tegtmeier ist erst im Juli dieses Jahres von seinem sechsmonatigen Einsatz als Berater des Chefs des Stabes des afghanischen Generalstabes in Kabul zurückgekehrt. In seinem Vortrag wird er über die Geschichte des Landes, aktuelle Herausforderungen, den Alltag als Berater und das Leben im Camp berichten und einen Ausblick auch die weitere Entwicklung wagen.

Diese Inhalte werden im einleitenden Vortrag angesprochen. Anschließend gibt es die Möglichkeit zu Kommentierung und Nachfragen.

 
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