Nachschau - Veranstaltung am 15.01.2016

 
 
 

Sektionsmitgliederversammlung

 

u.a. mit einer Präsentation zur Jahresfahrt 2015
nach Wilhelmshaven

 

am Freitag, 15. Januar 2016, 18.30 Uhr
im Hotel „Jägerhaus“, Wintergarten
Bronnzeller Str. 8, 36043 Fulda-Bronnzell

 

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vom 10.02.2016

Gesellschaft für Sicherheitspolitik

Erfolgreichstes Jahr in der 33-jährigen Vereinsgeschichte

Die erfolgreiche Bilanz der jährlichen Mitgliederversammlung der Fuldaer Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. (GSP) setzt sich kontinuierlich fort. Im Rückblick auf 2015 wird sie sogar noch getoppt, freute sich Sektionsleiter Michael Trost auf dem aktuellen Mitgliedertreffen im Bronnzeller Jägerhaus. Denn nicht nur die Zahl der Mitglieder ist erneut gestiegen. Auch der neue Veranstaltungsort hat sich schnell etabliert und die Besucherzahlen bei den regelmäßigen Informationsveranstaltungen spürbar nach oben schnellen lassen. Damit war das zurückliegende Jahr das erfolgreichste in der Vereinsgeschichte.

Neuwahlen

Neben Rückblick und Ausblick standen für die GSP Fulda Vorstandsneuwahlen im Mittelpunkt der Versammlung. Sektionsleiter Michael Trost und Stellvertreter Sebastian Süss wurden ebenso in ihren Ämtern bestätigt wie Pressesprecher Michael Schwab und sein Stellvertreter Hartmut Kullmann. Schriftführer Ingolf Mann steht künftig Gisbert Hluchnik als Stellvertreter zur Seite, nachdem Ralf Schwarz nicht mehr kandidierte. Optimistisch startet das „neue-alte“ Vorstandsteam in das neue Veranstaltungsjahr. Schließlich hat es allen Grund: Neun Mitglieder hat die GSP 2015 hinzugewinnen können, was aus Sicht des Vorsitzenden für das „anhaltend hohe Interesse der Öffentlichkeit an sicherheitspolitischen Themen spricht.“ Insgesamt zählt die Fuldaer Sektion 124 Mitglieder und gehört damit nicht nur zu den kontinuierlich wachsenden, sondern auch mitgliederstärksten Gruppen innerhalb des Landesbereich IV mit Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland.

Europäische Krise

Im Hinblick auf die aktuelle, alles beherrschende Flüchtlingskrise, die Trost als eine „europäische Krise“ bezeichnete, mahnte der Sektionsleiter zur „Besonnenheit im Denken und Handeln, einfache Lösungen wie sie zur Zeit von vielen gefordert würden, führten in die Sackgasse.“ Nur mit gesamteuropäisch tragfähigen Entscheidungen und wirksamen Maßnahmen in den Flüchtlings-Herkunftsländern, sei die humanitäre Herausforderung in den Griff zu bekommen. Mit einem speziell zu diesem Thema vorgesehenen Diskussionsabend wolle man sich im Mai intensiv beschäftigen.

Rückblick

Fast 700 Interessierte nahmen an den Vortragsveranstaltungen im zurückliegenden Jahr sowie weitere 51 GSP-Mitglieder und Gäste an einer Informationsfahrt teil. Referenten waren unter anderem Bundestagsabgeordneter Michael Brand (CDU) zum Thema „Deutschlands gewachsene Verantwortung in der Welt“, die Islamwissenschaftlerin Dr. Katarzyna A. Meyer-Hubbert mit ihrem Beitrag „ Zwischen Islam und Islamismus – von einem (un)bekannten Phänomen zu einer realen Gefahr?“ sowie Minister a.D. Rainer Eppelmann, der über „Der Weg von der SED-Diktatur hin zur Demokratie“ berichtete. Die Jahresfahrt hatte die GSP-Mitglieder zur Einsatzflottille 2 der Bundesmarine nach Wilhelmshaven geführt, mit Besichtigung an Bord der Fregatte AUGSBURG und Führung im Deutschen Marinemuseum. Als ausgesprochen erfreulich bewertete Trost das deutlich angestiegene Presse-Echo auf die sicherheitspolitischen Veranstaltungen der GSP.

Künftige Themen

Für das erste Halbjahr 2016 sind insgesamt drei Vortrags- und Diskussionsabende sowie ein Tagesausflug Ende Mai zum Ausbildungszentrum Infanterie in Hammelburg geplant. Höhepunkt im 2. Halbjahr dürfte zweifellos die siebentägige-Tour vom 21.08. – 27.08.2016 nach Krakau, Lemberg in der Westukraine und die Kulturhauptstadt 2016, Breslau, sein. Vorgesehen sind ferner Vorträge mit: Dr. Markus Kaim, Forschungsgruppenleiter Sicherheitspolitik, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin; Julian Lehmann, Global Public Policy Institute (GPPI), Berlin, Thema „ Flucht in die Krise – Ein Rückblick auf die „EU Flüchtlingskrise“ 2015“ und Militärhistoriker Oberst a.D. Dr. Karl-Heinz Frieser, Breisach, „Mansteins Gegenschlag nach Stalingrad. Die „brillanteste“ Operation des Krieges?“

„Wir haben noch weitere sicherheitspolitische Themen für Interessierte vorbereitet und hoffen auf ebenso große Resonanz wie in der zurückliegenden Zeit. Denn nur, wer sich intensiver informiert, kann bei den teils dramatischen und komplizierten Themen unserer Zeit wirklich mitreden“, sagte Trost, der auch den Internet-Auftritt des Verbands zur Information empfahl.

 
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