Nachschau - Veranstaltung am 24.11.2016

 
 
 

Vortrag und Diskussion

zum Thema

Hybride Kriegsführung

 
Referent:

Torben Schütz M.A.

Projektassistent
Stiftung für Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin
 

am Donnerstag, 24. November 2016, 19.30 Uhr
im Hotel „Jägerhaus“, Wintergarten
Bronnzeller Str. 8, 36043 Fulda-Bronnzell

 
Foto: SWP
 

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Bericht der Sektion Fulda

Hybride Kriegsführung

Von der Nato momentan als große Bedrohung empfunden

Von Michael Trost
Gut besuchte Veranstaltung im "Jägerhaus" - Foto: Michael Trost
Torben Schütz bei seinem Vortrag - Foto: Michael Trost

„Kleine grüne Männchen“, Soldaten ohne Hoheitsabzeichen, waren 2014 das sichtbarste Zeichen der Krise in der Ukraine, die zum anhaltenden Krieg im Osten des Landes und zur Annexion der Halbinsel Krim durch Russland führte. Gleichzeitig stehen sie für eine vermeintlich neue Art der Kriegsführung die „hybrid“ genannt wird und von der NATO momentan als große Bedrohung empfunden wird. Auch das aktuelle Weißbuch der Bundesregierung zur Sicherheitspolitik Deutschlands, erschienen im Sommer dieses Jahres, widmet sich dem Thema ausführlich. Mit eben dieser „hybriden Kriegsführung“ beschäftigte sich ein Vortrags- und Diskussionsabend im Hotel “Jägerhaus” in Fulda-Bronnzell, organisiert von der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. in Fulda. Unter der Fragestellung „Hybride Kriegsführung – eine neue Herausforderung?“ trug Herr Torben Schütz, Politikberater für deutsche und europäische Außen- und Sicherheitspolitik vom „Berlin Office for Defence Information“, vor. Nach einem einstündigen Vortrag, in dem Herr Schütz die Herkunft des Begriffes, die hybride Kriegsführung Russlands in der Ukraine und ein mögliches Szenario für eine russische Intervention im Baltikum beschrieb, folgte eine rege Diskussion mit und unter den Zuhörern.

Neue sicherheitspolitische Lage in Europa

Das zentrale Fazit des Abends ist, dass hybride Kriegsführung zwar nicht ganz so neu ist, wie sie im Moment gehandelt wird, aber nichtsdestotrotz eine Auseinandersetzung mit dem Thema und eine staatliche Reaktion erfordert, um nicht die Sicherheit Deutschlands und Europas leichtfertig auf Spiel zu setzen. Die neue sicherheitspolitische Lage in der sich Europa seit der Ukrainekrise 2014 befindet, wird, zusammen mit dem Wunsch der Bundesregierung international mehr Verantwortung zu übernehmen, auch in Zukunft Anlass für interessante Vorträge und Diskussionen bieten.

Für mehr Informationen zu dieser und zukünftigen Veranstaltungen besuchen Sie: http://www.gsp-sipo.de/lb4/fulda.htm

 
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