Nachschau - Veranstaltung am 26.01.2016

 
 

Vortrag und Diskussion

zum Thema

Schutzverantwortung und Syrienkrise –
Welche Zukunft hat die Responsibility to Protect

Referent:

Gregor Hofmann

Leibnitz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
 

am Dienstag, 26. Januar 2016, 19.30 Uhr
im Forum Wolf Graf von Baudissin,
Zentrum Innere Führung der Bundeswehr
Pfaffendorfer-Höhe
Von-Witzleben-Straße 17, Koblenz

 

Zur Veranstaltung:

Mit der einstimmigen Aufnahme der Responsibility to Protect (R2P) in das Abschlussdokument des Weltgipfels der Vereinten Nationen im Jahr 2005 bekannten sich alle Staaten dazu ihre Bevölkerung vor Massenverbrechen, wie Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu schützen sowie durch den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen aktiv zu werden, wenn ein Staat in seiner Schutzverantwortung versagt oder unwillig ist. Doch welchen Status hat dieses Bekenntnis nach nunmehr 10 Jahren? In Syrien entfaltet sich seit Jahren die größte humanitäre Krise weltweit. Aus einem Aufstand gegen das autoritäre Regime ist ein regionaler Stellvertreterkrieg geworden, der den Nährboden für die Entstehung des sogenannten Islamischen Staates bereitet hat. Was kann und sollte angesichts dieser Eskalation aus einer Schutzverantwortungsperspektive noch getan werden, um dem Leid in Syrien ein Ende zu setzen? Welche Auswirkungen haben die Entwicklungen in Syrien und Irak auf die aktuelle Weltordnungspolitik? Hat die R2P trotz Syrien eine Zukunft? Diese Fragen beleuchtet Gregor Hofmann in seinem Vortrag.

Zum Referenten:

Gregor P. Hofmann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Programmbereich „Sicherheits- und Weltordnungspolitik von Staaten“ beim Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der Entwicklung internationaler Normen und der Umsetzung der internationalen Schutzverantwortung durch die Vereinten Nationen.

 
Foto: Pressebild HFSK
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