Nachschau - Veranstaltung am 28.03.2017

 
 

Vortrag und Diskussion

zum Thema

Die US-Außenpolitik unter Präsident Trump
und die transatlantischen Beziehungen

 
Referent:

Marco Fey

Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
 

am Dienstag, 28. März 2017, 19.30 Uhr
im Forum Wolf Graf von Baudissin
des Zentrums Innere Führung der Bundeswehr
Von-Witzleben-Straße 17, 56076 Koblenz

 

Zur Veranstaltung:

Unmittelbar nach dem überraschenden Wahlsieg von Donald Trump begann eine präzedenzlose Kaffeesatzleserei. Noch nie wusste man so schlecht einzuschätzen, wie die Außenpolitik eines neugewählten Präsidenten aussehen wird. Welche Änderungen sind im Vergleich zu Obama zu erwarten? Was bedeuten die Mantras aus dem Wahlkampf „Peace through Stregth“ und „America First“? Wird Trump seine Ankündigungen aus dem Wahlkampf umsetzen? Wird der Jahrzehnte währende, überparteiliche Konsens einer durch liberalen Internationalismus geprägten Außenpolitik gesprengt? Was bedeutet Trump für Deutschland und Europa? Wird das transatlantische Verhältnis noch einmal so auf die Zerreißprobe gestellt wie zuletzt im Jahr 2003 rund um den Irakkrieg? Gelingt es Trump, die NATO-Verbündeten rückzuversichern, dass die USA nach wie vor kompromisslos zu Artikel 5 stehen? Und welche geopolitischen Folgen, vor allem mit Blick auf Russland und China, könnten sich aus einer neuen US-Außenpolitik ergeben?

Zwei Monate nach der Vereidigung des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten lassen sich diese Fragen mit mehr Seriosität erörtern. Pläne für die ersten einhundert Tage im Amt wurden geschmiedet, programmatische Reden gehalten, und die wichtigsten Posten der Administration vergeben. Im Rahmen des Vortrags wird die außenpolitische Programmatik der neuen Administration vorgestellt und ein Ausblick, insbesondere auch auf die Zukunft der transatlantischen Beziehungen, gewagt.

Zum Referenten:

Marco Fey ist seit 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Kon-fliktforschung (HSFK) im Programmbereich Sicherheits- und Weltordnungspolitik. Er hat Politikwissenschaft, Jura, Geschichte und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main studiert. 2011 war er Visiting Scholar an der Elliott School of International Affairs an der George Washington University in Washington, DC. Seine Forschungsschwerpunkte sind US-Außen- und Sicherheitspolitik, Rüstungskontrolle und sicherheitspolitische Folgen neuer Technologien.

 
Foto: Pressefoto HSFK
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