Nachschau - Veranstaltung vom 08. - 13.07.2017

 
 
 

Sicherheitspolitische Studienfahrt
nach Prag

 
 

vom Sa, 08. Juli bis Do, 13. Juli 2017

 
 

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Bericht der Sektion Waldeck-Frankenberg

Deutsche Botschaft in Prag

Sektion Waldeck-Frankenberg auf sicherheitspolitischer Studienfahrt

Von Manfred Weider
Die Gruppe vor dem militärhistorischen Museum in Prag - Foto: Manfred Weider

Frankenberg/Prag. Die als Lehrerweiterbildung anerkannte sicherheitspolitische Studienfahrt 2017 der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. (GSP) hatte die Tschechische Republik (CZ) zum Ziel. Unter Führung des stellvertretenden Sektionsleiters Manfred Weider reisten 30 Teilnehmer mit Küster-Reisen in die Goldene Stadt Prag.

Am Samstag, dem Anreisetag, begann das Programm mit dem Besuch des Konzentrationslagers Theresienstadt.

Für den Sonntag hatte Küster-Reisen eine ganztägige Stadtführung gebucht. Eine sehr gut ausgesuchte Strecke durch Prag machte Lust auf ein Wiederkommen, denn ein Tag ist zu kurz, um Prag kennenzulernen, war am Abend die Meinung der Gruppe.

Am Montag war die GSP Gast des tschechischen Verteidigungsministeriums. Briefings über die allgemeine sicherheitspolitische Lage der CZ und der tschechischen Streitkräfte standen auf dem Programm. Nach dem Mittagessen im Ministerium wurde das militärhistorische Museum besucht.

Der Dienstagmorgen galt der allgemeinen politischen Weiterbildung. Eine Führung durch das Senatsgebäude mit Vortrag gaben Einblicke in die Struktur und Arbeitsweise des Staates.

Gespannt warteten die Teilnehmer auf den Nachmittag. Jüngste Geschichte zum Anfassen war versprochen: der Besuch der deutschen Botschaft. Da bekam der ein oder anderen Gänsehaut als die Gruppe vom Park der Botschaft aus auf den Balkon blickte, von dem Außenminister Genscher am 30. September 1989 tausenden DDR-Bürgern zu rief: „Wir sind heute zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute ….. Ihre Ausreise möglich geworden ist“.

Die Rüstungsfirma AERO Vodochody AEROSPACE a.s. nahe Prag wurde am Mittwoch besucht. Briefing über den in Deutschland wenig bekannten, sehr erfolgreichen Flugzeugbauer und ein ausgedehnter Gang durch die Produktionshallen vermittelten den Teilnehmer einen guten Eindruck eines modernen Rüstungsbetriebes.

Eine entspannte Rückreise mit einer ausgedehnten Pause in Erfurt schloss das Programm ab.

 
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