Nachschau - Veranstaltung vom 21. - 28.07.2016

 
 
 
 

Sicherheitspolitische Studienfahrt 2016

vom Sa, 23. bis Do, 28. Juli nach Dänemark

 
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Bericht der Sektion Waldeck - Frankenberg

Wie macht es Dänemark?

Jahresreise der Sektion zu Deutschlands nördlichem Nachbarn

Von Manfred Weider
Die Teilnehmer vor der dänischen Fregatte HDMS Peter Willemoes (F362) - Foto: Manfred Weider

FRANKENBERG/KOPENHAGEN. Die Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V., Sektion Waldeck-Frankenberg führte vom 23. bis 28. Juli mit Küster-Reisen ihre diesjährige sicherheitspolitische Studienfahrt nach Dänemark durch. Die Jahresreisen dienen der Vertiefung und Ergänzung der Vortragsveranstaltungen der GSP und öffnen Türen, die sonst nicht durchschritten werden können.

Am Samstag, dem 27. Juli erfolgte für die 39 Teilnehmer unter Leitung des stellvertretenden Sektionsleiters Manfred Weider die Anreise in das Hotel in Glostrup in der Nähe von Kopenhagen.

Am darauf folgenden Sonntag wurde Kopenhagen und die Insel Seeland mit einer geführten Tour entdeckt.

Mit der Besichtigung des Kastellet in Kopenhagen einschließlich einer militärhistorischen Führung stand am Montag Teil 1 des sicherheitspolitischen Programms im Fokus. Am Nachmittag empfing das Mitglied des Folketing, dem dänischen Parlament, Jeppe Jakobsen die Gruppe. Nach dem von ihm geführten Rundgang durch das Parlamentsgebäude stellte er in einem Briefing den dänischen Staat mit seiner politischen Struktur vor und beantwortete die Fragen der Teilnehmer.

Die Reisegruppe vor dem Folketing - Foto: Manfred Weider

Am Dienstag wurde die dänische Marine besucht. Nach der Begrüßung durch den Kommandanten des Marinestützpunktes in Korsør stellte Kapitänleutnant Claus Billenberg Brink in seinem Briefing die Marine vor. Anschließend wurde die Fregatte HDMS Peter Willemoes (F362) besichtigt. Beeindruckend war die Offenheit der Soldaten.

Nach dem Mittagessen bei der Marine bekam die Gruppe durch einen geführten Rundgang und Rundfahrt einen Eindruck der Stadt Korsør.

Henrik Paludan Beckvard, Rechtsberater im Zentrum für Stabilisierungseinsätze der dänischen Heimwehr stellte seine Organisation vor. Hier werden Frauen und Männer, Zivilisten und Soldaten in militärischen und polizeilichen Grundkenntnissen und –fähigkeiten ausgebildet. In ehrenamtlicher Tätigkeit unterstützen sie dann Polizei und das Militär. Die Heimwehr hat keine vergleichbare Einrichtung in Deutschland.

Am Nachmittag konnte Kopenhagen weiter erobert werden.

Auf der staufreien Rückfahrt am Donnerstag waren sich die Teilnehmer in der beginnenden Verarbeitung der Eindrücke einig, dass nur der unmittelbare Kontakt mit den agierenden Personen am Ort ihres Wirkens einen ungefilterten Einblick gibt. Das Verstehen der Dänen und das Verständnis der Dänen wurden sehr gefördert. Sie dankten der GSP, dass diese Möglichkeit der direkten Information ermöglicht wurde, die ein Einzelner so nicht bekommen kann.

 
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