Nachschau - Veranstaltung am 13.02.2017

 
 
 
 

Vortrag und Diskussion

zum Thema

Die OSZE nach der deutschen Präsidentschaft

Magere Bilanz oder hoffnungsvoller Neustart?

 
Referent:

Rolf Clement

Journalist
 

am Montag, 13. Februar 2017, 19:30 Uhr
in der Kirchfeldkaserne
(ehem. General-Fahnert-Kaserne),
ehem. Heim der Soldatengemeinschaft
An der Trift 15, 76149 Karlsruhe

 

Zur Veranstaltung:

Als die weltweit größte regionale Sicherheitsorganisation setzt sich die OSZE mit ihren 57 Teilnehmerstaaten dafür ein, dass Menschen in Frieden, Demokratie und Stabilität leben können.
Nach einem Jahr des deutschen Vorsitzes in der Organisation hat Außenminister Frank-Walter Steinmeier zum Jahreswechsel diese Aufgabe an seinen österreichischen Kollegen übergeben.

Wer erwartet hatte, dass in den brennenden Konflikten in der Ostukraine und der Krim eine Annäherung erzielt und Misstrauen abgebaut werden könnte, wurde enttäuscht. Dies manifestierte sich auch darin, dass sich die Teilnehmer der Schlusskonferenz in Hamburg nicht auf ein gemeinsames Kommuniqué einigen konnten.

Dennoch ist die OSZE gegenwärtig die einzige Plattform, auf der Gespräche der Konfliktparteien zustande gebracht werden können. Auch lassen die erzielten Fortschritte in der Konfliktlösung zwischen der Moldau und dem abtrünnigen Gebiet Transnistrien die Hoffnung zu, dass Österreich mit seinen relativ guten Beziehungen zu Russland auch eine Annäherung der Akteure in den anderen Szenarien zustande bringen kann.

Insoweit könnte das Jahr des deutschen Vorsitzes doch noch zu einem hoffnungsvollen Auftakt in den Ost-West-Beziehungen werden. Diese und andere Fragen diskutieren wir gerne im Anschluss an seinen Vortrag mit dem Journalisten und Sicherheitsexperten im Deutschlandfunk Rolf Clement.

Hierzu darf ich Sie sowie Ihre Angehörigen und Freunde auch namens der Deutschen Atlantischen Gesellschaft sowie unserer übrigen Kooperationspartner herzlich einladen.

 
Foto: YouTube
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