Nachschau - Veranstaltung am 28.05.2015

 
 

Vortrag und Diskussion

zum Thema

Sicherheitspolitische Herausforderungen
in der Neutralität

am Beispiel der Schweizer Eidgenossenschaft

Referent:

Oberst (CH) Gerhard Läuchli

Mitglied der Geschäftsstellenleitung bei Priora AG Entwicklungen
Stab Operative Schulung im Armeestab
 

am Donnerstag, 28. Mai 2015, 19:30 Uhr
General-Fahnert-Kaserne
ehem. Heim der Soldatengemeinschaft
An der Trift 15, 76149 Karlsruhe

Zur Veranstaltung:

Sind neutrale Staaten sicherer als Staaten innerhalb eines Bündnisses? Dieser und anderen Fragen wollen wir im Rahmen unserer nächsten Veranstaltung am Beispiel der Schweiz nachgehen.

Die Schweiz ist seit dem Wiener Kongress von 1815 neutralisiert. Diese Neutralität findet auch heute in der Schweiz ungebrochene Zustimmung der Bürger. In Meinungsumfragen erreicht sie derzeit Rekordwerte.

Nach einer Studie des ‚Center for Security Studies’ an der ETH Zürich aus dem Jahr 2014 fühlen sich die Schweizer und Schweizerinnen sicher und blicken optimistisch in die Zukunft. Die Bevölkerung sieht sich nur in geringem Maße bedroht. Das Vertrauen in Wirtschaft und Armee ist gegenüber 2013 signifikant gestiegen.

Der Lagebericht „Sicherheit Schweiz 2015“, herausgegeben vom Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, kommt allerdings zu einer anderen und weniger erfreulichen Beurteilung.

Danach habe sich u.a. die von gewaltbereiten Terroristen ausgehende Gefahr weiter verschärft. Die Herausforderungen für die sicherheitspolitischen Organe seien noch einmal komplexer geworden.

Dies gelte für die Nachrichtendienste ebenso wie für die Polizei-, Straf- und Grenzbehörden sowie für den Bevölkerungsschutz. Die bisher stabil langen Vorwarnzeiten für die Armee verkürzten sich tendenziell.

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