Nachschau - Veranstaltung am 06.11.2015

 
 

Informationsbesuch
bei der US-Armee

 
 

am Freitag, den 06. November 2015
auf dem NATO-Truppenübungsplatz Grafenwöhr

 

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Bericht der Sektion Ostwürttemberg

Auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr

Sektion Ostwürttemberg zu Besuch bei NATO-Streitkräften

Von Gerhard Ziegelbauer

Die Gesellschaft für Sicherheitspolitik Ostwürttemberg unter der Leitung von Sektionsleiter Gerhard Ziegelbauer veranstaltete kürzlich eine Fahrt zur US-Armee in die Kasernen Vilseck und Grafenwöhr in der Oberpfalz. Dort wurde die Reisegruppeempfangen durch den US-Pressesprecher Franz Zeilmann.

Der Tag begann mit einer Führung durch das Areal der US Streitkräfte. Neu erstellte Unterkünfte für die US-Soldaten und Häuser in einer Wohnsiedlung, wo die Familien während der Zeit in Deutschland untergebracht sind, Krankenhaus, ein großes Sportzentrum und ein Shopping-Center vermiitelten einen Eindruck vom American Way of Live in Deutschland. Über 22.000 Amerikaner leben in den Kasernen und in der Umgebung und sind damit für die Region ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Anschließend ging es auf das Übungsgelände.

Die Sektion beim Gebirgsaufklärungsbataillon 230 aus Füssen - Foto: GSP

Dort galt der erste Besuch dem Gebirgsaufklärungsbataillon 230 aus Füssen. Es bot sich die Gelegenheit, die Ausbildung mit dem Aufklärungsfahrzeug Fennek im Gelände über Monitor zu verfolgen. Der Einsatz von Aufklärungsdrohnen wurde beobachtet und ein Bataillonsgefechtstand besichtigt.

Nebenbei konnte man noch das Absetzten von US-Fallschirmjägern aus einer Transportmaschine vom Typ Hercules verfolgen.

Nächster Besichtigungspunkt waren die britischen Streitkräfte. Dort erlebte die Reisegruppe ein Artillerie-Regiment beim scharfen Schuss mit ihren Panzerhaubitzen. Man konnte den Einschlag der Granaten im Zielgebiet verfolgen.

Gedankenaustausch mit den Männern des 2nd Stryker Cavalry Regiments - Foto: GSP

Weiter ging es zum 2nd Stryker Cavalry Regiment. Die 1836 gegründete Einheit ist die älteste noch kämpfende Truppe der US-Army und war ursprünglich für den Kampf gegen Indianer gegründet worden. Es wurden Kampffahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände des Regiments besichtigt. Mit den anwesenden Soldaten fand ein reger Gedankenaustausch statt. Die US-Soldaten waren sichtlich erfreut über das große Interesse der Besuchergruppe. Einen Einblick in die lange Tradition des US-Kavallerie-Regiments vermittelte ein Rundgang durch das historische Museum. Dort zeigt eine beeindruckende Bildergalerie, in welchen Kriegen die Soldaten seit ihrer Gründung überall kämpften.

Nach einem Zwischenstopp in Amberg ging es mit vielen Eindrücken wieder Richtung Heimat.

 
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