Nachschau - Veranstaltung vom 30.05. - 03.06.2016

 
 

Informationsfahrt

zur

Bundesmarine

 

vom 30. Mai - 03. Juni 2016

 

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Bericht der Sektion Ostwürttemberg

Zu Besuch bei der Marine

Von Gerhard Ziegelbauer
  • Bootsfahrt - Foto: Sven Ertl

  • Bootsfahrt - Foto: Sven Ertl

  • Glaskuppel - Foto: Sven Ertl

  • Die Küstenwache Bremerhaven - Foto: Sven Ertl

  • Russischer Viermaster - Foto: Sven Ertl

  • Seenotrettungsübung - Foto: Sven Ertl

  • Seenotrettungsübung - Foto: Sven Ertl

  • Blick vom Radarturm nach Nordosten - Foto: Sven Ertl

  • Blick vom Radarturm nach Osten - Foto: Sven Ertl

  • Blick vom Radarturm nach Süden - Foto: Sven Ertl

  • Die Reisegruppe in Nordholz - Foto: Sven Ertl

Das Karrierezentrum der Bundeswehr Schwäbisch Gmünd und die Gesellschaft für Sicherheitspolitik Ostwürttemberg besuchten Marineeinheiten der Bundeswehr in Norddeutschland.

Erstes Ziel war die Marineoperationsschule in Bremerhaven in der wir Quartier bezogen.

Begrüßt wurde die Gruppe vom Schulkommandeur Kapitän zur See Eckehart Bödecker.

Die Schule ist der zentrale Ort, an welchem alle Bediener der Waffen-und Sensoranlagen – oder wie wir so Bödecker in unserer Marine auch sagen „Operateure“-ausgebildet werden.

Zusammen mit der Marineschulen Mürwik in Flensburg und der Marineunteroffizierschule in Plön sowie der Ausbildung der Plattform-, Waffen- und Sensorentechniker an der Marinetechnikschule in Parow, bietet die Marine ihren Soldaten eine umfangreiche und zeitgemäße Ausbildung an. Die Marinesoldaten gehen deshalb gut vorbereitet in ihre weltweiten Einsätze an Bord von Booten und Schiffen der Marine.

Ein sehr Informationsreicher Vortrag von Olt z. See Folger vervollständigte den Besuch.

Mit einem Boot ging es dann auf den Fluss die Geeste und in den Hafenbereich von Bremerhaven.

Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch bei den Marineflieger in Nordholz. Mit einem Vortrag über den Verband begann der Tag.

Die 1. Staffel des MFG3 „Graf Zeppelin“ ist mit 8 P-3C „Orion“ Seefernaufklärer und U-Boot-Jäger ausgerüstet. Überwachungs- und Aufklärungsflüge über Wasser und über Land sowie Unterstützung bei SAR-Operationen sind mit das Einsatzspektrum der Orion.

Die 2. Staffel des MFG3 betreibt hauptsächlich Do 228 im Rahmen der „Pollution Control“ über der Nord und Ostsee.

Die 1. Staffel des MFG5 betreibt heute noch eine Flotte von 21 Sea King Mk41 welche hautsächlich für „Search and Rescue“(SAR)-Aufgaben über Nord und Ostsee eingesetzt werden. Als Nachfolgermuster wurde der MH90 „Sea Lion“ gewählt. Die Einführung ist ab 2018 geplant mit einer Stückzahl von 18 MH 90. Einige „Sea King“ werden jedoch noch bis 2022 mein MFG5 in Nordholz fliegen.

Die 3.Staffel des MFG5 hat insgesamt 22 Sea Lynx Mk88A im Bestand. Da die „Sea Lion“ nur als Ersatz für den „Sea King“ vorgesehen ist, wird der „Sea Lynx“ noch viele Jahre in Nordholz beheimatet sein.

Beide Muster des MFG5 Sea King und Sea Lynx sind oder waren auch im Einsatz bei der „Operation Atalanta“ und werden von Fregatten der Deutschen Marine aus eingesetzt.

Die deutsche Verbindungs-und Unterstützungsgruppe ist auf der Haupteinsatzbasis Dijbouti vor Ort.

Weitere Programmpunkte waren der Besuch beim Marineunterstützungskommando in Wilhelmshaven mit Besichtigung der Fregatte Hessen, die nach einem längeren Auslandseinsatz im Hafen lag, sowie den Besuch bei der Jade Hochschule in Elsfleth.

An der Schule sind Studiengänge im Fachbereiche Seefahrt & Logistik Internationales Logistikmanagement, Maritime Management, Nautik, Seeverkehrs- und Hafenwirtschaft möglich die mit dem Abschluss Bachelor oder Master enden.

Das Schifffahrtsmuseum sowie das Deutsche Auswanderhaus in Bremerhaven waren weitere Stationen bevor man am letzten Tag bei sommerlichen Temperaturen Cuxhaven an der Nordsee besuchte.

Sektionsleiter Gerhard Ziegelbauer bedankte sich bei den Organisatoren Kapitänleutnant Marco Esser und Sven Ertl für die Planung der sehr Informationsreichen Fahrt bei der wir Deutsche Marine kennen gelernt haben.

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