Nachschau - Veranstaltung am 18.10.2017

 
 
 
 

Vortrag und Gespräch

zum Thema

Sicherheits- und Verteidigungspolitik
im Digitalen Zeitalter

 
mit
 
 

Hans-Wilhelm Dünn

Generalsekretär des Cybersicherheitsrats Deutschland
 

Generalmajor Michael Vetter

Erster Stellv. Inspekteur Cyber- und Informationsraum
und Chef des Stabes des Kommandos Cyber- und Informationsraum, Bonn
 

Begrüßung

 

Daniel Braun

Politisches Bildungsforum Thüringen der Konrad-Adenauer-Stiftung
 

Christian Fromm

Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V.
Landesgeschäftsführer Thüringen
 

Michael Kurt Bahr

Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V.,.
Sektionsleiter Erfurt
 
 

Moderation

 

Christian Herrgott MdL

Beauftragter der CDU-Landtagsfraktion für die Bundeswehr,
Reservist und ehem. Bundeswehr-Offizier
 
 

am Mittwoch, 18. Oktober 2017, 18:00 Uhr
im Kulturforum Haus Dacheröden
Anger 37, Erfurt

 

Zur Veranstaltung:

Die Digitalisierung ist ein Transformationsprozess, der alle gesellschaftlichen Bereiche berührt. Teil dieser rasanten Entwicklungen sind Unternehmen, der Staat und Versorgungsinfrastrukturen, die ihre Arbeitsabläufe digitalisieren.

Die Effizienzgewinne und Entwicklungsmöglichkeiten in nahezu allen Segmenten unserer Gesellschaft sind enorm, doch müssen diese mit dem Bewusstsein für effektiven Schutz, Sensibilität für sicherheitsrelevante Prozesse und digitaler Innovation auch im Sicherheitsbereich einhergehen.

Die Bedrohungen als auch verursachten Schäden durch Cyberattacken wachsen exponentiell. Die Meldungen, dass große Unternehmen als auch Institutionen wie der Bundestag Opfer von Hackerattacken geworden sind, zeigen den Grad der Bedrohung auf. Dazu kommt der Aspekt, dass Konflikte zwischen Staaten zunehmend auch digital ausgetragen werden, welche mit Desinformationskampagnen oder bei militärischer Eskalation sogenannte kritische Infrastrukturen zum Ziel haben können, um etwa Gesundheits-, Energie- und Wasserversorgung zu unterbrechen oder gar den Betrieb von Kernkraftwerken zu sabotieren.

Auf diese möglichen Szenarien hat Deutschland mit der Schaffung des Kommandos Cyber- und Informationsraum bei der Bundeswehr reagiert, welches neben Heer, Luftwaffe und Marine als Teilstreitkraft für die Dimension Cyber- und Informationsraum verantwortlich ist und am 5. April 2017 offiziell in Dienst gestellt wurde.

Darüber hinaus wurde das 2015 verabschiedete IT-Sicherheitsgesetz in diesem Jahr überarbeitet und die Definition der sogenannten „kritischen Infrastrukturen“ ergänzt, um den sich erweiterten Bedrohungslagen aus bereits stattgefundenen weltweiten Cyberattacken Rechnung zu tragen. In diesem Zusammenhang wurden auch die Strukturen und Mittel des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) verstärkt.

 
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