Nachschau - Veranstaltung am 21.10.2014

 

Vortragsabend

zum Thema

Mitten im Abzug der NATO -

die Lage in Afghanistan aus Sicht
der Gruppierungen der Aufständischen

Referent:

Dr. Hans Krech

Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Forums
für Internationale Sicherheit e.V.
an der FüAkBw in Hamburg
 

am Dienstag, 21. Oktober 2014, 19.30 Uhr
in der „Oase Haus Adelheide“
(Soldatenheim)
Abernettistraße 43, Delmenhorst

 
 
Eigenbericht der Sektion Delmenhorst

„Afghanistan mitten im Abzug der NATO“

Am 21. Oktober fand unser siebter Vortragsabend im Jahr 2014 statt, der sich mit dem Thema „Mitten im Abzug der NATO - die Lage in Afghanistan aus Sicht der Gruppierungen der Aufständischen" befasste.

Mit 61 Vortragsgästen, darunter nur wenigen Uniform tragenden Soldaten, war die Veranstaltung unterdurschnittlich mäßig besucht. Angesichts der Aktualität des Themas hatten wir weit mehr Teilnehmer erwartet. Ob es am zeitgleich angebotenen Fernsehfußball, oder an diversen Prallelveranstaltungen an diesem Abend in Delmenhorst lag - oder ob unser Publikum des wiederholt behandelten Themas "Afghanistan" nach der Entstehung neuer Brennpunkte in näheren Regionen bereits überdrüssig geworden ist (?), vermögen wir leider nicht zu beurteilen. Sogar die Redaktion des Delmenhorster Kreisblatts versagte uns einmal wieder die Entsendung ihres Berichterstatters.

Mit Herrn Dr. Hans Krech hatten wir zum angebotenen Thema erneut einen versierten und rhetorisch begabten Referenten, der das anwesende Publikum mit der Fülle seiner Informationen zu fesseln verstand - wobei er sich in seinem Vortrag aus Zeitgründen exemplarisch nur mit zwei afghanischen Aufständischen-Gruppierungen befasste. Aber dabei konnte er den Anwesenden viele Hintergrundinformationen bieten und auf diese Weise eine hochkarätige, sicherheitspolitische Weiterbildug betreiben. Der Kommentar eines Delmenhorster Realschullehrers nach dem Vortragsende mit den Worten "Der Mann ist einfach brillant !" steht treffend für die uns von Herrn Dr. Krech gebotene Präsentation. Mit einem fast zweistündigen Referat hatte er die Zuhörer kaum überfordert. So warteten diese in der Diskussion auch noch mit einigen Fragen auf, zu denen der Referent wiederum generell ausführliche Antworten geben konnte.

Nach einer bei uns unüblich langen Zeitüberschreitung ließ der GfW-Sektionsleiter gegen 21:50 Uhr dann aber keine weiteren Fragen mehr zu. Die Vortragsgäste spendeten einen kräftigen Applaus für diese abermals gelungene Veranstaltung.

Kay Sachse

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