Nachschau - Veranstaltung am 21.03.2017

 
 
 

Vortrag und Diskussion

zum Thema

Sub-Sahara Afrika -

Probleme und Konfliktstrukturen

 
Referent:

Dr. Axel Krohn

Fachgebietsleiter für internationale Beziehungen und Sicherheitspolitik
an der Führungsakademie der Bundeswehr
 

am Dienstag, 21. März 2017, 19:30 Uhr
im Kulturzentrum PFL, Vortragssaal
Peterstr. 6, 26211 Oldenburg

 

Zur Veranstaltung:

Die Diskussion über die Flüchtlingsströme nach Mitteleuropa dominiert seit 2 Jahren die innen- politische Diskussion in Deutschland. Der Schwerpunkt der Betrachtung lag und liegt dabei primär auf den syrischen Kriegsflüchtlingen. Übersehen wird oftmals aber die mittel- und langfristig bedeutsamere Fluchtbewegung aus den Staaten Nordafrikas und den Sub-Sahara-Staaten. Armut und Hunger in den afrikanischen Staaten südlich der Sahara werden künftig zu steigenden Flüchtlingsströmen Richtung Europa führen.

Wir wollen uns in unserer nächsten Veranstaltung mit den Hintergründen dieser Entwicklung beschäftigen. Zum Gesamtverständnis ist es erforderlich zu wissen, dass zunächst ein sehr hohes Bevölkerungswachstum Armut und Hunger nach sich zieht. Dies ist aber nicht die zentrale Trieb- kraft der afrikanischen Migration. Ursächlich sind vielmehr alte und neue Strukturprobleme so wie Krisen und das Kriegsgeschehen in der Region.

Unser Referent, Herr Dr. Axel Krohn, weilt derzeit wieder einmal in der Region (Ghana, Nigeria). Authentisch und brandaktuell vermag er uns somit - unmittelbar nach Rückkehr - die aktuelle Lage und die weniger bekannten Hintergründe der 'afrikanische Perspektivlosigkeit' zu schildern.

Zum Referenten:

Dr. Axel Krohn, ist seit 2010 Fachgebietsleiter für Internationale Beziehungen und Sicherheitspolitik an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg.

Nach Studium an der Uni Hamburg und verschiedenen Forschungsaufenthalten in Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland folgte 1988 seine Promotion zum Thema „Nukleares Disengagement in Nordeuropa“ an der Uni Hamburg.

Von 1988 bis 1991 wirkte unser Referent als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI) und anschließend an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel. Bereits seit 2003 arbeitet er als Dozent für Konfliktforschung mit den Schwerpunkten UN, Krisenmanagement und Afrika. Außerdem war er als „Deutscher „Senior Advisor“ am Sekretariat des Ostseerates in Stockholm, der Vertretung der Außenminister der Ostseeanrainerstaaten tätig.

 
Foto: asz
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