Nachschau - Veranstaltung am 13.06.2017

 
 
 

Tagesfahrt nach Mayen

mit Informationsbesuch

im
 

Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr
(ZOpKomBw)

 

am Dienstag, 13. Juni 2017

 

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Bericht der Sektion Bad Neuenahr – Ahrweiler

Besuch im Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr

Von Klaus Kretzschmar
Gruppenbild der Reisegruppe aus Bad Neuenahr-Ahrweiler. - Foto: Klaus Kretzschmar

Mayen. Die Gesellschaft für Sicherheitspolitik, Sektion Bad Neuenahr-Ahrweiler, und die Kameradschaft Ehemaliger, Reservisten und Hinterbliebener im Deutschen Bundeswehrverband besuchten gemeinsam das Zentrum für Operative Kommunikation der Bundeswehr (ZOpKomBw). Ziel war es, Auftrag, Organisation, Arbeitsweise und Ausrüstung dieser speziellen Dienststelle kennen zu lernen. Begrüßt wurden die Gäste durch den Abteilungsleiter Einsatz, Oberst Rohde. Er informierte in seinem anschließenden Vortrag über die wesentlichen Aspekte der Arbeit des ZOpKomBw.

Dabei wurde deutlich, dass sich die Bundeswehr den globalen Herausforderungen stellen muss. Dazu zählen neue Konfliktformen, wie zerfallene Staaten, hybride Kriegsführung, asymmetrische Bedrohungen und eine wachsende Zahl nichtstaatlicher Akteure in weiten Teilen der Welt. Für ein erfolgreiches militärisches Handeln und als Grundlage für Entscheidungen sowohl auf politischer als auch auf militärischer Ebene sind daher umfassende, fundierte und sachlich richtige „Informationen“ eine unerlässliche Voraussetzung. Dazu stehen Regionalspezialisten, Ethnologen, Psychologen und weiteres Fachpersonal zur Verfügung. Die Mehrzahl verfügt über langjährige Erfahrungen auch aus weltweiten Einsätzen (z. B. im ehemaligen Jugoslawien, in Afghanistan, in den Staaten des Nahen Ostens und auf dem afrikanischen Kontinent). Diese Fähigkeiten und Kompetenzen sind eine wesentliche Grundlage, um die Akzeptanz für die politischen und militärischen Ziele in zukünftigen Einsatzgebieten zu unterstützen und zu fördern.

Das wohl bekannteste Beispiel für die Arbeit des ZOpKomBw ist „Radio Andernach“. Seit mittlerweile 40 Jahren stellt dieser Soldatensender die Verbindung zwischen den Soldaten im Einsatz und den Angehörigen in der Heimat her. In dieser Zeit wurden die Angebote ständig erweitert. Besonders beliebt sind dabei Grüße und Informationen aus den Feldlagern im Einsatz. Für die kontinuierliche Vervollkommnung der Angebote steht auch das Bundeswehr-TV (BwTV), das gemeinsam mit dem Rundfunk die Truppenbetreuung um eine neue Dimension erweitert. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Truppenküche, ging es am Nachmittag zum praktischen Teil des Besuches. An verschiedenen Stationen, wurde die moderne Technik zum „Anfassen“ vorgeführt, die es den Angehörigen des ZOpKomBw erst ermöglicht, ihren Auftrag effizient zu erfüllen. Die meisten Arbeitsplätze sind in klimatisierten Kabinen untergebracht und verfügen über modernste technische Ausstattungen, die sich hinter ähnlichen zivilen Einrichtungen nicht verstecken müssen. Es waren aber auch Lautsprecheranlagen auf geschützten Fahrzeugen zu sehen, die einen Einsatz im Bereich von Kampfhandlungen ermöglichen.

links Oberst Richard Rohde (Abteilungsleiter Einsatz) ; rechts Oberst a.D. Otto Fior (Stellvertretender Sektionsleiter) bei der Verabschiedung. - Foto: Klaus Kretzschmar

Dieser praktische Anteil des Tuppenbesuchs zeigte auf beeindruckende Weise, dass die Bundeswehr über modernste Mittel zur operativen Kommunikation verfügt. In Verbindung mit dem hervorragend ausgebildeten und motivierten Personal kann damit auch unter Bedingungen einer globalisierten und digitalisierten Welt ein angemessener Beitrag zum Schutz der Bürger und der deutschen Interessen geleistet werden.

 
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