Nachschau - Veranstaltung am 25.08.2015

 
 

Sicherheitspolitische Studienfahrt

zur

Fliegerstaffel der Bundespolizei, Fuldatal

und zum

Technikmuseum Kassel

 

Dienstag, 25. August 2015

 

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vom 03.09.2015

Selten befördern sie VIPs

Gesellschaft für Sicherheitspolitik besuchte die Fliegerstaffel der Bundespolizei

Zu Besuch bei der Fliegerstaffel: Mitglieder der Gesellschaft für Sicherheitspolitik besichtigten im Hangar einen Superpuma. - Foto: nh

Frankenberg. Die Gesellschaft für Sicherheitspolitik, Sektion Waldeck-Frankenberg (GSP), hat eine Studienreise zur Fliegerstaffel der Bundespolizei in Fuldatal gemacht, um den Teilnehmern die Gelegenheit zu geben, sich direkt zu informieren und Fragen ungefiltert beantwortet zu bekommen.

Der für Öffentlichkeitsarbeit zuständige Polizeihauptmeister Ingo Turski empfing die 36 Teilnehmer unter Führung des stellvertretenden Sektionsleiters Manfred Weider in der Liegenschaft in Fuldatal. Nach Beobachtung eines Hubschrauberstarts ging es zum Briefing.

Polizeioberrat Thomas Nagler, Leiter der Fliegerstaffel Fuldatal, begrüßte die Gäste und stellte in einem Briefing die Bundespolizei und ausführlich den Bundespolizeiflugdienst vor.

Der Bundespolizei, ehemals Bundesgrenzschutz, gehören heute etwa 40 000 Personen an. 890 Personen, davon 192 Piloten und elf Pilotinnen – zwei in Fuldatal – sind beim Flugdienst. Die Reformen der vergangenen Jahre hat der Flugdienst aus Sicht der Standorte gut überstanden – alle sind geblieben.

Der Flugdienst wurde am 7. Mai 1955 mit dem ersten Staatsluftfahrzeug, einem Hubschrauber, gegründet und besteht heute aus fünf Fliegergruppen, verteilt über die gesamte Bundesrepublik.

Breites Aufgabengebiet

Die Hubschraubertypen sind von der deutsch-französischen Firma Eurokopter. Außer den eigenen blauen Helikoptern fliegen die Bundespolizeipiloten die orangefarbenen Rettungshubschrauber. Das Aufgabengebiet ist breit gefächert, Schwerpunkt ist die Sicherung der Verkehrswege, speziell der Hochgeschwindigkeitstrassen der Bahn. Bei Katastropheneinsätzen werden Brandbekämpfungseinsätze geflogen. Der Transport von VIPs ist selten, wie Nagler ausführte. Internationale Einsätze, wie Piratenbekämpfung in Afrika, werden häufiger und stellen besondere Herausforderungen dar. Wie andere Bereiche auch, leidet die Bundespolizei und ganz besonders der Flugdienst an Nachwuchsmangel. „Wir brauchen nicht nur Menschen, die körperlich und fachlich geeignet sind. Es müssen auch Idealisten sein. Sonst ist unser anspruchsvoller Dienst nicht zu bewältigen.“

Eine besondere Belastung sei die Umstellung von nationalem auf europäisches Flugrecht, da dies bei laufendem Betrieb geschehen muss.

Nach dem Briefing ging es in den Hangar, wo Polizeihauptkommissar Oliver Kaminski den Teilnehmern nicht nur die Hubschraubermuster vorstellte, sondern auch Flugphysik vermittelte und in die Werft führte.

Führung durchs Museum

Anschließend ging es ins Technikmuseum Kassel. In einer ehemaligen Werkshalle der Firma Henschel begrüßten Günter Burggraf und Hans Heinrich Ude die Gruppe. Das Museum wird vom Verein Technik-Museum-Kassel betrieben.

Die Teilnehmer besichtigten Exponate aus den Bereichen Mobilitätstechnik, Luftfahrttechnik, Energietechnik, Elektro-, Mess-, Regeltechnik und Informatik, Konstruktions- und Maschinenbautechnik, Medizintechnik und Wissenstransfer. - (nh/gsk)

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