Die Gesellschaft der Sicherheitspolitik (GSP) wurde am 5. Januar 1952 in München als Gesellschaft für Wehrkunde (GfW) gegründet. Seither repräsentieren Vorsitzende unterschiedlicher Berufsgruppen die GSP.
In den ersten Jahren waren es Militärs, die das Ehrenamt des Präsidenten ausübten, dann folgten mehr politisch engagierte Personen.
Der Bundestagsordnete Dr. Klaus-Dieter Uehlhoff, der im April 1992 von der Bundesversammlung an die Spitze der Gesellschaft gewählt wurde, führte diese sieben Jahre.
Er wurde am 9. Januar 1936 in Finnentrop im Sauerland geboren. Nach dem Abitur im Jahr 1955 studierte er Rechtswissenschaft, Politische Wissenschaft und Geschichte an den Universitäten Bonn und Köln. Nach dem Abschluss beider juristischer Staatsexamina und der Promotion zum Dr. jur. begann er eine Verwaltungslaufbahn in Rheinland-Pfalz.
1972 wurde er zum Landrat des Kreises Pirmasens direkt gewählt. 1979 aus dieser Funktion als Staatssekretär in das Ministerium des Inneren und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz berufen.1985 wechselte in gleicher Funktion ins Ministerium für Umwelt und Gesundheit.
Mit seiner Wahl 1987 in den Deutschen Bundestag verließ er die Landespolitik und beschäftigte sich mit Bundesthemen, unter anderem im Haushalts- und Verteidigungsausschuss. Als ordentliches Mitglied der Nordatlantischen Versammlung diskutierten Abgeordnete aus Nordamerika und Europa sicherheits- und bündnispolitische Fragen. Er war einer der deutschen Abgeordneten in diesem Gremium.
Seine Kenntnisse, die er als Landrat und Staatssekretär bei den sogenannten Blaulichtorganisationen, wie dem Roten Kreuz oder dem Technischen Hilfswerk, erworben hatte, waren eine gute Grundlage, um Einblicke in die Landes- und Gesamtverteidigung zu vermittel.
Im Jahr 2006 wurde der Jubilar mit dem „Großen Verdienstkreuz“ geehrt. Auf die Frage nach seinem Lebensmotto antwortete er in einem Interview: „Der gerade Weg ist immer der kürzeste.“ Am Freitag, dem 9. Januar 2026 vollendet der Ehrenpräsident in Münster das 90. Lebensjahr.
