Sektion Lippstadt

Sektion Lippstadt

Mittwoch, 18.11.2026 - 19:00

Klick für Klick zum Extremismus?! Wenn Teenager zu Terroristen werden

Vortrags- und Gesprächsveranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Sicherheitspolitik, Sektion Lippstadt sowie mit der Volkshochschule Lippstadt

Warum radikalisieren sich junge Menschen? Welche Rolle spielen soziale Medien, digitale Echokammern, Verschwörungstheorien und gesellschaftliche Ausgrenzung? Und wie können Eltern, Schulen, Politik und Zivilgesellschaft verhindern, dass Jugendliche den Weg in den Extremismus einschlagen?
Diesen Fragen widmet sich eine hochaktuelle Diskussionsveranstaltung mit dem Politikwissenschaftler, Extremismus- und Terrorismusforscher Prof. Dr. Florian Hartleb und der Social-Media Expertin Marlen Hutzenlaub. Als renommierter Experte beschäftigt sich Hartleb seit vielen Jahren mit den Ursachen von Radikalisierung, Terrorismus und politischem Extremismus; Hutzenlaub beobachtet die Entwicklungen in der Internet-Kommunikation.
Ausgangspunkt des Abends sind die Erkenntnisse aus seinen aktuellen Veröffentlichungen, insbesondere dem Buch „Teenager-Terroristen. Wie unsere Kinder radikalisiert werden – und wie wir sie schützen können“. Darin analysiert Hartleb, warum immer häufiger sehr junge Menschen für extremistisches Gedankengut empfänglich werden und welche Mechanismen hinter diesem Prozess stehen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Jugendliche im digitalen Zeitalter beeinflusst, verführt und langfristig an extremistische Ideologien gebunden werden. Im Fokus stehen die Bedeutung von Social-Media-Plattformen, Gaming-Communities und digitalen Netzwerken, in denen Radikalisierungsprozesse oft unbemerkt stattfinden.
Zudem diskutieren wir, welche Rolle Einsamkeit, persönliche Krisen, Identitätssuche und der Wunsch nach Zugehörigkeit zu einer Radikalisierung führen. Warum üben einfache Weltbilder und radikale Botschaften auf manche junge Menschen eine besondere Anziehungskraft aus?
Wie können wir Jugendliche schützen? Welche Warnsignale sollten Eltern, Lehrkräfte und Verantwortliche in Vereinen und Verbänden kennen? Wie können Jugendliche frühzeitig gestärkt werden, um extremistischen Ansprachen zu widerstehen? Und welche Verantwortung tragen Politik, Sicherheitsbehörden, Medien und digitale Plattformen?

19:00 Uhr:

Begrüßung und Einführung

Mariella Bousabarah, Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V., Sektion Lippstadt

Nadine Zittlau, Leiterin Volkshochschule Lippstadt – Anröchte – Erwitte – Rüthen – Warstein

Impulse und Diskussion

Prof. Dr. Florian Hartleb, Professur für internationale Beziehungen, Modul Universität in Wien - Politikwissenschaftler, Extremismus- und Terrorismusforscher sowie Buchautor und Gutachter

Marlen Hutzenlaub, Social Media-Expertin

Im Anschluss:   

Diskussion mit dem Publikum

Moderation:  Dr. Andreas Schulze, Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., Leiter des Regionalbüros Westfalen

Ort: Vortragsaal der VHS Lippstadt - Barthstraße 2 , 59557 Lippstadt

Raum E 36

Organisator: Mariella Bousabarah , Sektionsleiterin m.bousabarah@gsp-sipo.de
0176 393 282 73


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder und Freunde der GSP-Sektion Lippstadt,

hiermit lade ich Sie recht herzlich zu unserer Kooperations-Veranstaltung am 18.11.2026 ein, um über gesellschaftlichen Zusammenhalt, Demokratiebildung und den Schutz junger Menschen zu sprechen!

Gäste sind herzlich willkommen.

Herzliche Grüße

Mariella Bousabarah
Sektionsleiterin Lippstadt