Sektion Mecklenburg

Sektion Mecklenburg

Dienstag, 18.02.2025 - 18:00

America first – Europe alone? Die transatlantischen Beziehungen in der Ära Trump II und darüber hinaus

Eine Kooperationsveranstaltung der GSP-Sektion Mecklenburg, des Landeskommandos Mecklenburg-Vorpommern, der Konrad Adenauer Stiftung, der Deutschen Atlantischen Gesellschaft, des Deutschen Bundeswehrverbandes und dem Reservistenverband der Bundeswehr

Die erneute Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten markiert nach den Worten der früheren deutschenBotschafterin in Washington, Dr. Emily Haber, das Ende des gesellschaftlichen Konsenses in den USA zu den Themen Wirtschaft, internationaler Handelsaustausch und zum Verhältnis von Sicherheit, Abschreckung und Kooperation – und zwar mit globaler Wirkung. Die dahinterliegenden Entwicklungen in der amerikanischen Gesellschaft dauern schon seit geraumer Zeit an. Sie sprechen dafür, dass es sich nicht lediglich um eine Erscheinung der politischen Konjunktur handelt. Die Konsequenzen für Europa könnten drastisch sein. Mindestens die Rhetorik des erneut gewählten Präsidenten und seiner Umgebung zeigt das an. Betroffen ist zunächst die Wirtschaft. Und erneut ist fraglich, wie die europäische Sicherheit und der Bestand der freiheitlichen Ordnung gewährleistet werden können. Die Frage nach der Zukunft der NATO ist nach Russlands Vollinvasion der Ukraine und seinem hybriden Krieg gegen den geschmähten „kollektiven Westen“ noch bedeutsamer als in der ersten Amtszeit Trumps. Das strategische Zusammenwirken autokratisch geführter Atommächte bedeutet für beide Seiten des Atlantiks eine nie dagewesene Herausforderung, die eigentlich Kooperation erfordert. Wie werden die USA sich entscheiden? Was müssen wir selbst tun?
Vortrag und Diskussion
Ein kahler weißer Mann in einem blauen Anzug und Krawatte blickt ernst in die Kamera, grünes Laub im Hintergrund.
Referent: Dr. Andrew B. Denison , Direktor von Transatlantic Networks, geb. 1962

Dr. Andrew B. Denison ist Direktor von Transatlantic Networks, eines Zentrums für politische Bildung und Beratung mit Sitz in Königswinter. Er wirkt seit 1998 regelmäßig als Kommentator und Experte in Funk und Fernsehen mit und ist immer wieder Gast in Sendungen wie Presseclub, Internationaler Frühschoppen, Phoenix Runde etc.

Dr. Denison promovierte an der Nitze School of Advanced International Studies der Johns Hopkins Universität in Washington D.C., seinen Magister machte er an der Universität Hamburg und seinen “Bachelor of Arts” an der University of Wyoming. Von 1980 bis 1986 diente Denison als Pionier in einer Reserveeinheit der Wyoming Army National Guard.

  • 1999 – Heute  Direktor von Transatlantic Networks.
    Transatlantic Networks ist ein Zentrum für politische Bildung und Beratung. Die Forschung des Zentrums konzentriert sich auf die Möglichkeiten und Grenzen einer Globalisierung der atlantischen Partnerschaft
  • Seit über 20 Jahren wirkt Dr. Denison regelmäßig als Kommentator und Experte in Funk und Fernsehen mit und ist Gast in Talkshows.
  • 1996 – 1999 Dozent und Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bonn.
  • 1988 – 1996 The Johns Hopkins University – Paul H. Nitze School of Advanced International Studies
    Doctor of Philosophy (Ph.D.) European Studies
  • 1985 – 1988 Universität Hamburg
    Magister Politische Wissenschaft und Regierung
  • 1980 – 1985 University of Wyoming
    Bachelor of Arts (BA) Internationale /globale Studien
  • Dr. Denison spricht fließend Deutsch, gilt als einflussreicher Networker in Deutschland und ist in Laramie im US-Bundesstaat Wyoming aufgewachsen.
Ort: IHK zu Schwerin - Graf-Schack-Allee 12 , 19053 Schwerin
Organisator: Herr Frank Porsch , Sektionsleiter porsch-sn@gsp-sipo.de
Fritz Reuter Straße 25, 19053 Schwerin  01732322700