Sektion Bremen
"Nicht verlieren? Nicht gewinnen?“ Europas zaudernde Haltung zum russischen Krieg gegen die Ukraine
Eine Kooperationsveranstaltung der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen, der Europa-Union Bremen e.V. und der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V.
Referent: Dr. Susanne Schattenberg , Direktorin der Forschungsstelle Osteuropa und Professorin für Zeitgeschichte und Kultur Osteuropas an der Universität Bremen
Dr. Susanne Schattenberg ist Direktorin der Forschungsstelle Osteuropa und Professorin für Zeitgeschichte und Kultur Osteuropas an der Universität Bremen. Sie studierte in Hamburg, Leningrad und Konstanz Geschichte und Slawistik, wurde in Frankfurt Oder promoviert und an der Humboldt Universität zu Berlin habilitiert. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die russische Außenpolitikgeschichte, der Stalinismus und die späte Sowjetunion. Zuletzt erschienen von ihr „Leonid Breschnew. Staatsmann und Schauspieler im Schatten Stalins“ (2017) und der Band C.H. Beck Wissen „Geschichte der Sowjetunion“ (2022).
Referent: Brigadegeneral a. D. Reiner Schwalb , Vizepräsident der GSP-Sipo, ehemals langjähriger Verteidigungsattaché an der deutschen Botschaft in Moskau, Frechen
Zum Referenten: Reiner Schwalb wurde am 23. Februar 1954 in Gießen geboren. Nach dem Abitur trat er am 01. April 1973 beim PzGrenBtl 131 in Wetzlar seinen Dienst in der Bundeswehr an. Im Rahmen der Offiziersausbildung studierte er Bauingenieurwesen mit dem Abschluss Dipl.-Ing. (univ.). Später studierte er Politikwissenschaften in Washington, D.C. und schloss mit einem „Master of Science“ ab. Verschiedene nationale und internationale Führungs- und Stabsverwendungen, u. a. Bataillonskommandeur des PzGrenBtl 182 in Bad Segeberg, Austauschoffizier im britischen Verteidigungsministerium, sechs Jahre in NATO-Stäben und stv. Stabsabteilungsleiter Fü S V (Einsatz) im BMVg bereiteten Ihn gut auf seine letzte berufliche Tätigkeit in Russland vor. Von November 2011 bis August 2018 diente er über nahezu sieben Jahre als Verteidigungsattaché an der deutschen Botschaft in Moskau. Zum Ende des September 2018 wurde Brigadegeneral Schwalb in den Ruhestand versetzt.
Ungeachtet seiner Pensionierung gilt das besondere Interesse von Brigadegeneral a. D. Schwalb weiterhin dem NATO-Russland-Verhältnis, der Frage der europäischen Sicherheitsordnung und damit auch dem Umgang mit den Nachwehen der Auflösung der Sowjetunion. Er ist aktiv in diversen Expertengruppen zum Thema Russland, als Vizepräsident der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e. V. (GSP), im Vorstand des Wissenschaftlichen Forums für Internationale Sicherheit e. V. (WIFIS), im Städtepartnerschaftsverein Köln-Wolgograd e. V. sowie im Wir Muttersprachler e. V., einer Online-Unterstützung für nicht-muttersprachliche Deutschlehrer und -lehrerinnen im Ausland.
Reiner Schwalb lebt mit seiner Frau in Frechen, Rhein-Erft-Kreis, westlich von Köln. Sie haben zwei Söhne und zwei Enkel.
Breslauer Straße 3a, 28876 Oyten 04207 / 688038
Sehr geehrte Damen und Herren,
die Bremer Sektion der Gesellschaft für Sicherheitspolitik lädt in Kooperation mit der Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen und der Europa-Union Bremen e.V. zur Podiumsdiskussion zum Thema:
"Nicht verlieren? Nicht gewinnen?“
Europas zaudernde Haltung zum russischen Krieg gegen die Ukraine“
Auf dem Podium diskutieren:
Prof. Dr. Susanne Schattenberg, Leiterin des Osteuropa-Instituts der Universität Bremen und Brigadegeneral a.D. Schwalb, Vizepräsidenten der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP), und ehm. Militärattaché der deutschen Botschaft in Moskau (2011-2018).
Moderation:
Dr. Helga Trüpel, Europa-Union Bremen
Rüdiger Krause, Sektionsleiter der GSP Bremen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Rüdiger Krause