Sektion Bremen

Sektion Bremen

Dienstag, 26.08.2025 - 18:00

Wehrpflicht, Rüstung, Verteidigungsfähigkeit

Herausforderungen für Politik und Gesellschaft

Wieviele und welche Soldaten braucht Deutschland um eine glaubhaft Vertei-digungsfähigkeit im Rahmen des NATO-Bündnisses herzustellen? In der Bundeswehr dienen zur Zeit gut 170.000 Zeit- und Berufssoldaten sowie knapp 12.000 Freiwillig Wehrdienstleistende. Der Verteidigungs-minister sieht einen Mehrbedarf von 50.000 bis 60.000 Soldatinnen, also ein knappes Drittel mehr Personal als bisher. Wie dieses Personal gewonnen werden soll, darüber gehen die Meinungen in der Politik wie in der Gesellschaft auseinander. Freiwilligkeit soll das vorherrschende Prinzip bei Verpflich-tungen sein - doch was, wenn die erforder-lichen Zahlen nicht erreicht werden? Eine Reaktivierung der „alten Wehrpflicht“ haben die Koalitionspartner nicht vor-gesehen. Gleichwohl will der Verteidigungs-minister in seinem Gesetzentwurf einen verpflichtenden Wehrdienst einführen, sollte der Bedarf nicht durch Freiwillige gedeckt werden können.
Würden die Zahlen erreicht werden, ist zu fragen, welche Anforderungen ein modernes Kriegsbild an Ausbildung, Ausrüstung und Bewaffnung stellt und ob die deutsche/ internationale Rüstungsindustrie die erfor-derlichen Standards erfüllen und die benötigten Mengen bereitstellen kann. All das wird ohne eine umfassende Neuausrichtung der Bundeswehr nicht gelingen.
Welche Schritte in der Politik unternommen und wie diese wirtschaftlich und gesellschaftlichen einordnet werden, wird uns der Abgeordnete Röwekamp erklären, der zu Zeit auch der Vorsitzende des Verteidigungsausschuss des deutschen Bundestages ist.
Vortrag und Diskussion

Referent: Thomas Röwekamp , MdB u. Vorsitzender. des Verteidigungsausschusses

Geboren 1966  in Bremerhaven, studierte Thomas Röwekamp nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann und der Ableistung des Grundwehrdienstes Rechtswissenschaften an der Universität Bremen. Mittlerweile ist er Fachanwalt für Steuer-, Versicherungs- und Erbrecht sowie Notar. 

Seit 1987 war er Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Bremerhaven, wurde dann 1991 Mitglied der Bremischen Bürgerschaft. Von 2003 bis 2007 war Röwekamp Senator für Inneres und Sport sowie zusätzlich von 2005 bis 2007 Bremer Bürgermeister. Von 2008 bis 2011 war er weiterhin Landesvorsitzender der CDU Bremen. 

Seit 2021 ist Thomas Röwekamp Mitglied des deutschen Bundestags. Hier ist er als Mitglied des Verteidigungsausschusses und Obmann des Untersuchungsausschusses zum Afghanistan-Abzug ein profilierter Verteidigungspolitiker.

Seit Beginn der Invasion Russlands in der Ukraine wurde die Unterstützung des osteuropäischen Staates zum Schwerpunktthema in Röwekamps politischer Arbeit. Doch auch unabhängig vom russisch-ukrainischen Konflikt setzt er sich für eine angemessene materielle und personelle Ausstattung der Bundeswehr und ihrer Rolle in der NATO ein.

Nach der Bundestagswahl 2025 übernahm Thomas Röwekamp sein Amt von Marcus Faber (FDP), der auf Frau Agnes Strack Zimmermann (FPD) folgte.

 

Ort: Haus der Wissenschaft - Sandstraße 4/5 , 28195 Bremen
Organisator: Oberstleutnant a.D. Dipl. Päd. Rüdiger Krause , Sektionsleiter bremen@gsp-sipo.de
Breslauer Straße 3a, 28876 Oyten  04207 / 688038

GESELLSCHAFT FÜR SICHERHEITSPOLITIK E.V.

Vereinsregister-Nr. 5684
beim Amtsgericht Bonn

KONTAKT

Hauptstadtbüro:   
Ulrich-von-Hassell-Haus, Lennéstraße 11, 10785 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 20648549
praesident©gsp-sipo.de

Geschäftsstelle Bonn:  
Wenzelgasse 42, 53111 Bonn
Tel.: +49 (0) 228 - 652556
Fax: +49 (0) 228 - 658093
geschaeftsstelle©gsp-sipo.de

GEMEINNÜTZIGKEIT

Die GSP e.V. ist  als gemeinnützig und spendenfähig anerkannt worden.
Finanzamt Bonn-Innenstadt
Steuer-Nr.:205/5764/0498, 17.10.2024

 

©  Gesellschaft für Sicherheitpolitik e.V.