Sektion Rheine

Sektion Rheine

Mittwoch, 17.09.2025 - 19:00

Der Nahe und Mittlere Osten – ein dauerhafter Unruheherd?

Auf die aktuellen Ereignisse der letzten Wochen (ISRAEL, GAZA, IRAN) wird Michael Hellerforth bewusst nicht eingehen. Hellerforth als Kenner dieser Region wird in seinem Vortrag zu den grundsätzlichen geopolitischen, politischen, ethnischen, religiösen und wirtschaftlichen Spannungsfelder dieser Region sprechen.
An verschiedenen Beispielen wird er erläutern, warum der Nahe und Mittlere Osten mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Dauer nicht zur Ruhe kommen wird bzw. kann. Welcher Staat ist dort mit wem - offen oder eher verdeckt - verbündet, verfeindet oder liiert? Wie konkurrieren Staaten dort um die Vorherrschaft in der Region? Wie beeinträchtigen ethnische und religiöse Grenzen ein dauerhaft friedliches Zusammenleben? Wie werden sich diese offenen und verdeckten Konflikte auch auf uns auswirken.
Vortrag und Diskussion
Ein Mann im Anzug und mit Brille spricht an einem Holzpult mit Mikrofon, seine linke Hand ruht auf dem Pult.
Referent: Michael Hellerforth , Soldat im multinationalen Korps in Münster als Planungsoffizier

Michael Hellerforth (*1971) ist Jurist und hat sich auf internationales Wirtschaft- und Völkerrecht spezialisiert. Er hat international agierende Firmen als Anwalt beraten. Zunächst als Reserveoffizier, seit einigen Jahren auch wieder als aktiver Soldat, begleitet und berät er die Bundeswehr im Inland und bei Auslandseinsätzen. Nach verschiedenen Auslandseinsätzen in AFGHANISTAN, MALI und LYBIEN war er bis vor einigen Monaten im IRAK und hat dort den Aufbau von neuen Führungs- und Ausbildungsorganisationen der irakischen Streitkräfte unterstützt. Derzeit ist er als Soldat im multinationalen Korps in Münster als Planungsoffizier eingesetzt. Er spricht Französisch, Arabisch, Spanisch und Italienisch.

Ort: Forum des Gymnasium Dionysianum - Anton-Führer-Straße 2 , 48431 Rheine
Organisator: Herr Josef Verschüer , Sektionsleiter rheine@gsp-sipo.de
Emsstraße 35, 48431 Rheine 


Hier finden Sie einen Bericht der Münsterländischen Volkszeitung vom 22.09.2025 über unsere Veranstaltung.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Josef Verschüer