Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine dauert nun schon über zwei Jahre. Wir haben uns im Rahmen von Vorträgen intensiv damit auseinandergesetzt und die Hintergründe des Krieges, die angewandten Strategien und Taktiken, die Unterstützungsleistungen des Westens und die möglichen Folgen des Krieges für die Ukraine und den Westen diskutiert.
Die Leiden der ukrainischen Bevölkerung sind gewaltig, genauso wie der Wille des ukrainischen Volkes, alles daranzusetzen, dass die Auseinandersetzung erfolgreich beendet werden kann. Zu den Zahlen der verwundeten und toten Soldaten gibt es unverändert keine verlässlichen Angaben. Sicher ist jedoch, die Verluste werden hoch sein. Bei vielen Verwundeten ist schnelle Hilfe gefragt.
Wie ist die Versorgung der Verwundeten organisiert, welche Hilfeleistungen werden durch den dortigen und durch unseren Sanitätsdienst geleistet? Welche Lehren können wir ziehen aus dem, was die ukrainische Bevölkerung und die Streitkräfte durchleiden müssen?
Zu all diesen Fragen wird uns Herr Oberstarzt Dr. Kai Schmidt vortragen. Er ist als Unterabteilungsleiter Führung und Einsatz beim Kommando Sanitätsdienst in Koblenz auch für die Führung des Lagezentrums Sanität zuständig. Er sitzt damit quasi an der Schnittstelle des deutschen und des ukrainischen Sanitätsdienstes. Seine Erkenntnisse sind für uns besonders interessant und sie werden bestimmt Impulse geben, auf was wir uns in einem möglichen künftigen Kriegsbild einstellen müssen.