Sektion Karlsruhe-Ortenau
Krieg in der Nachbarschaft
Die schwierige Rolle der Türkei als NATO-Mitglied
In wenigen Tagen treffen sich in Ankara die Staats- und Regierungschefs der NATO-Mitglieder zu ihrem 36. Gipfeltreffen. Der Tagungsort an der Schnittstelle von NATO und den Machtblöcken Russlands und Chinas war bewusst gewählt worden. Allerdings war bei Aufstellung der Tagesordnung für das Treffen, der Krieg im Nachbarland zwischen USA, Israel und dem Iran nicht abzusehen.
Dieser hat die Türkei in ein strategisches Dilemma gebracht, denn Präsident Erdogan möchte sein Land aus dem Konflikt heraushalten, seine Außenpolitik zwischen den Machtblöcken fortsetzen und eine Destabilisierung Irans vermeiden, der für die Türkei ein wichtiger Handelspartner und Energielieferant ist.
Dennoch ist die Türkei in den Sog der Auseinandersetzungen geraten. Der Iran hat mehrmals Raketen in Richtung Türkei abgefeuert, die vom Luftabwehrsystem der NATO abgefangen wurden. Die Reaktion der Türkei, war auffällig zurückhaltend.
Die Türkei sieht seine erklärte Aufgabe darin, den Nahen Osten dauerhaft zu stabilisieren und eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung zu gewährleisten.
Wie könnte das friedlich und auf diplomatischem Weg gelingen angesichts einer großen Zahl widerstreitender Kräfte in der Region?
Diese und andere Fragen diskutieren wir gerne mit unserem Gast,
Aret Demirci, Leiter des Türkei-Büros der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Istanbul.
Gerne lade ich Sie mit Ihren Angehörigen und Freunden, auch im Namen der Kooperationspartner, zu dieser Veranstaltung herzlich ein.
Diese Einladung dürfen Sie auch gerne weitergeben.
Bitte geben Sie bei der Anmeldung in der Spalte Bemerkungen die Namen der Sie begleitenden Personen, das Kennzeichen, das Fabrikat und die Farbe des Fahrzeugs an.
Referent: Demirci Aret , Leiter des Türkei-Büros der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Istanbul
Körnerstraße 7, 76571 Gaggenau 072259168321
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