Sektion Karlsruhe-Ortenau

Sektion Karlsruhe-Ortenau

Montag, 25.03.2024 - 18:30

Operationsplan Deutschland

-Die neue Konzeption der Landes- und Bündnisverteidigung-

Einige der Lehren aus dem Krieg in der Ukraine und den anderen gegenwärtigen kriegerischen Auseinandersetzungen sind u.a.: Missachtung des Völkerrechts und der Menschenrechte, Angriffe auf die Zivilbevölkerung und auf kritische Infrastruktur.
Neben den Streitkräften und militärischen Einrichtungen ist auch die Zivilgesellschaft bedroht.
Vortrag und Diskussion

Einige der Lehren aus dem Krieg in der Ukraine und den anderen gegenwärtigen kriegerischen Auseinandersetzungen sind u.a.: Missachtung des Völkerrechts und der Menschenrechte, Angriffe auf die Zivilbevölkerung und auf kritische Infrastruktur.
Neben den Streitkräften und militärischen Einrichtungen ist auch die Zivilgesellschaft bedroht.
Diese neue Lage macht deutlich, wie wichtig und dringend es ist, ein Konzept zur Gesamtverteidigung zu erstellen, bestehende Richtlinien anzupassen und die Zuständigkeiten von Bund, Ländern und Kommunen zu koordinieren.
Ausgehend von einer Forderung der NATO, erarbeitet das Territoriale Führungskommando vor diesem Hintergrund den sogenannten „Operationsplan Deutschland (OPLAN DEU)“ als militärischen Teil einer Gesamtverteidigungsstrategie.

Welches sind die Inhalte und Zuständigkeiten im Einzelnen?
Welche Rolle kommt der zivilen Seite zu? Wie soll die Zusammenarbeit gestaltet werden, damit die Gesamtverteidigung unseres Landes sichergestellt wird?
Diese und andere Fragen diskutieren wir gerne mit Ihnen und
Oberst Thomas Köhring, dem Kommandeur des Landeskommandos Baden-Württemberg.

Hierzu darf ich Sie, Ihre Angehörigen und Freunde, auch im Namen unserer Kooperationspartner, sehr herzlich einladen. Diese Einladung dürfen Sie auch gerne weitergeben.

Bitte geben Sie bei der Anmeldung die Namen aller Teilnehmer sowie das Kfz-Kennzeichen, das -fabrikat und die Kfz-Farbe an, weil sonst eine Einfahrt in das Kasernengelände nicht möglich ist.

Ein lächelnder deutscher Militäroffizier mit Brille und grauem Haar in dunkelblauer Uniform. Deutsche Flaggen im Hintergrund.
Referent: Thomas Köhring , Kommandeur Landeskommando Baden-Württemberg
Organisator: Oberverwaltungsrat, OTL d.R. Rudolf Horsch , Sektionsleiter r.horsch@gmx.net
Körnerstraße 7, 76571 Gaggenau  07225 9168320; mobil:01726361136
Zuschauer in einem Saal mit NATO- und EU-Flaggen und grünen Fallschirmen an der Decke. Einige Personen tragen Militäruniformen.

Auf großes Interesse stieß die Veranstaltung der GSP-Sektion Karlsruhe-Ortenau und des Regionalkreises Karlsruhe der DAG zum Thema „Operationsplan Deutschland“ in der Kirchfeldkaserne. Der Kommandeur des Landeskommandos Baden-Württemberg, Oberst Thomas Köhring, stellte heraus, dass mit dieser Konzeption, ausgehend von einer Forderung der NATO, der militärische Teil für die Gesamtverteidigung Deutschlands neu betrachtet wird. Daraus würden sich strukturelle und personelle Folgen für die Bundeswehr in ihrer Führung und Struktur ergeben. Er machte auch deutlich wie dringend es ist, bestehende Richtlinien der Zeitenwende anzupassen und die Zuständigkeiten von Bund, Ländern zu koordinieren und aufzuzeigen, wie die Zusammenarbeit mit Polizei, Katastrophenschutz und Rettungsdiensten im Spannungs- und Verteidigungsfall funktionieren soll.

Zwei Männer, einer in Uniform und einer im Anzug, schütteln sich die Hände vor Bannern der GSP und Deutschen Atlantischen Gesellschaft.

Sektions- und Regionalleiter Rudolf Horsch dankte dem Kommandeur des Landeskommandos im Namen der Kooperationspartner, für seinen aufschlussreichen Vortrag und die Diskussion mit den Teilnehmern der Veranstaltung.

Männer in deutschen Militär- und Feuerwehruniformen im Gespräch, mit Bannern der Deutschen Atlantischen Gesellschaft.

Im Anschluss an den Vortrag von Oberst Köhring schloss sich in zwangloser Runde ein intensiver Meinungsaustausch mit Vertretern der zivilen Organisationsbehörden an.

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