LB V (BW)

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Dienstag, 09.06.2026 - 18:00

ONLINE: Israel und Iran, zwei Erzfeinde im Schlagabtausch!

Die Feindschaft zwischen Israel und dem Iran dauert nun schon seit 1979 an, auch wenn es zwischenzeitlich immer wieder Annäherungen gegeben hatte.
Seit dem 28.02.26 ist der Konflikt nun eskaliert. Israel hat auf Grund der nuklearen Aufrüstung des Irans den Staat angegriffen und beruft sich dabei auf das Recht eines Präventivangriffes bei direkter Bedrohung, sowie es das Völkerrecht vorsieht, allerdings sehen das viele Völkerrechtler sowie die Dienste der USA etwas differenzierter. Der israelische Angriff wird tatkräftig von den USA unterstützt. Beide Staaten verfolgen aber scheinbar nicht dieselben Ziele.
US-Präsident Trump wollte ursprünglich einen Regime- Change im Iran, von diesem Ziel hatte er sich mittelfristig jedoch wieder verabschiedet, ob es ihm nur noch um Energie geht ist fraglich. Der israelische Premierminister Netanjahu verfolgt zwei Ziele: 1. den Iran so nachhaltig zu treffen, dass eine nukleare Aufrüstung des Irans auf Jahre nicht mehr möglich sein wird und 2. will er einen Regime Change herbeiführen. Im Gegensatz zu den USA, ist Israel die Entwicklung an den Energiebörsen egal.
Israel führt nun einen Mehrfrontenkrieg und läuft dabei Gefahr einerseits seine eigenen Kräfte zu überdehnen und andererseits den Schutz der eigenen Bevölkerung nicht mehr zu 100 % gewährleisten zu können.
Vortrag (Präsenz) + Videokonferenz
Referent Matthias Hofmann
Referent: Matthias Hofmann , Jahrgang 1969, MA; Diplom Medienpraktiker Historiker & Orientalist, Medienwissenschaftler

Studierte Geschichte und Orientalistik in Stuttgart und Tübingen (M.A.) sowie Medienwissenschaft in Tübingen (Diplom). 

Seit 2003 in der Erwachsenenbildung tätig referiert er zu geschichtlichen wie politischen Themenfeldern.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Politik des Nahen und Mittlerern Ostens. Dieses Interesse entwickelte sich während des Studiums, insbesondere durch die intensive Auseinandersetzung mit dem Aufeinandertreffen von Orient und Okzident. Dabei stand stets die Frage im Mittelpunkt, wie sich die Geschichte weiterentwickelt hat und inwieweit Gesellschaften aus historischen Erfahrungen gelernt haben. 

Nach Abschluss der Studien war er als Reservist der Bundeswehr tätig und als interkultureller Einsatzberater für Afghanistan eingeplant. In dieser Funktion absolvierte er zwei jeweils sechsmonatige Aufenthalte vor Ort, unter anderem in Kabul und Fayzabad.  Im Anschluss erfolgte der Einsatz in der Abteilung Analyse MENA (Middle East, North Africa). 

In diesem Zusammenhang rückte zunehmend auch die Politik der Großmächte USA, Volksrepublik China und Russland in den Fokus, da eine fundierte Analyse der Region ohne Kenntnisse über die Interessen dieser Akteure nicht möglich ist. Diese Tätigkeit führte zu einer deutlichen Erweiterung des analytischen Horizonts.  

Zu den regelmäßigen Auftraggebern zählen unter anderem die Bundeswehr, die Frankenwarte (Würzburg), die Franken-Akademie (Schney), die Georgvon-Vollmar-Stiftung (Kochel am See), das Haus Neuland (Bielefeld) oder die Europa-Akademie (Waren an der Müritz). 

Organisator: (GSP) Jochen Griesinger , Vorsitzender GSP Landesbereich V - Baden-Württemberg j.griesinger@gsp-sipo.de
Auf dem Haigst 22, 70597 Stuttgart  0711 605555


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder und Freunde der Gesellschaft für Sicherheitspolitik,

hiermit lade ich Sie recht herzlich zu unserem Online-Sicherheitspoliîschen Dialog am 09. Juni 2026 ein.,

Anmeldung Über den Teams - Teilnahmelink: forms.office.com/e/82k54CKWmu   
Zeitplan und weitere Einzelheiten zur Veranstaltung finden Sie in der beigefügten Einladung.

Mit freundlichen Grüßen

Oberstlt d.R. Jochen Griesinger 
Sektionsleiter GSP Stuttgart  und Leiter GSP-Landesbereich V (Baden-Württemberg)