Sektion Wuppertal

Sektion Wuppertal

Mittwoch, 15.05.2024 - 19:00

Von Ost nach West zu Zeiten des Kalten Krieges

Gemeinsame Vortragsveranstaltung des Offizierverein Wuppertal, der Gesellschaft Concordia sowie der Sektion Wuppertal der Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.V. mit einen Essen

Seit 1990 ist Deutschland wiedervereinigt. Während in der Öffentlichkeit kaum ein anderes Thema so leidenschaftlich diskutiert wird wie über das Verhältnis von Ost- und Westdeutschland, scheint das Interesse an historischen Fakten abzunehmen.
Besonders die „Gewaltgeschichte des SED-Sozialismus“, die ihren Höhepunkt im Verhindern der Flucht ihrer Staatsbürger über die Grenzen fand, „ist immer noch nicht vernünftig aufgearbeitet.“ „Auch heute wird die SED-Diktatur vielfach im milden Licht betrachtet“. (FAZ v. 11.10.2023)
Folgerichtig ist auch das Projekt „Nachforschungen zu den Ostsee-Flüchtlingen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung auf halber Strecke mangels Finanzierung eingestellt worden.
Mehr als 100.000 Bürger der ehemaligen DDR versuchten zwischen 1961 und 1989 über die innerdeutsche Grenze oder die Berliner Mauer zu fliehen. Weit mehr als 600 verloren dabei ihr Leben. Besonders risikoreich war die Flucht über die Ostsee.
Ein Leben hinter Stacheldraht und Mauer wollten die beiden Greifswalder Medizinstudenten Horst Michael Schulz und Bertram Kaden nicht führen, einzig die Flucht über die Ostsee schien eine Chance zu bieten. Nach gründlicher Vorbereitung und intensiven Training wagten sie 1979 mit einem kleinen motorisierten Schlauchboot von Rügen aus die Flucht nach Schweden. Dabei gerieten sie in einen heftigen Sturm und mußten umkehren. Der Fluchtversuch blieb unentdeckt. Im Juli 1980 wurde der zweite Versuch zu dritt mit zwei Booten gestartet. Nach dramatischen Ereignissen wurde einer der Flüchtlinge von einer schwedischen Segelyacht, Bertram Kaden und Horst-Michael Schulz vor Bornholm von einem dänischen Küstenwachboot aufgenommen.
Der Vortrag schildert detailliert die Ereignisse der Flucht, und zeigt die Hintergründe aus dem Alltag der DDR auf, die Prof. Dr. Kaden als jungen Studenten in Greifswald zur Flucht bewegten.
Vortrag und Diskussion
Referent: Herr Professor Dr. Bertram Kaden , ehemaliger Chefarzt der Neurochirurgie am Bethesta-Krankenhaus in Wuppertal und Oberstarzt d. R.
Ort: In den Räumen der Gesellschaft Concordia - Werth 48 , 42275 Wuppertal-Barmen
Organisator: Herr Oberstleutnant a.D. Rolf Dilthey , Sektionsleiter rolf.dilthey@t-online.de
Sperlingsweg 20, 42657 Solingen  0212 / 586228


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder und Freunde der Gesellschaft für Sicherheitspolitik,

in Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner, dem Offizierverein Wuppertal darf ich Sie sehr herzlich  zu einer Vortragsveranstaltung mit gemeinsamen Essen einladen.

Mit freundlichen Grüßen

Rolf Dilthey
Leiter der GSP-Sektion Wuppertal


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