6. GSP-Sicherheitsdialog

„Nach 20 Jahren in Afghanistan: Ende einer Illusion?“ 25. Oktober 2021, Berlin

Sehr verehrte Freunde der GSP,

auch in diesem Jahr setzen wir unsere Premiumreihe „GSP-Sicherheitsdialog“ fort – seit 2016 nun zum sechsten Mal. Es geht uns bei diesem Format regelmäßig nicht nur um ein weiteres „schönes Event“, sondern vor allem um den Versuch, auf hohem Niveau wichtige Erkenntnisse für die deutsche, europäische und transatlantische Sicherheitspolitik zu gewinnen.

Diesmal nehmen wir uns am 25. Oktober in Berlin aus guten Gründen ein besonders wichtiges und spannendes Thema vor. Der Titel lautet:

Nach 20 Jahren in Afghanistan: Ende einer Illusion?

Was wollen wir erreichen? Kurzgefasst, geht es uns um zwei Ziele:

  • Zum einen („Ziele und Ergebnisse – Was wurde in 20 Jahren (nicht) erreicht?“) soll eine offene, nüchterne und auch selbstkritische Bilanz des nunmehr weitgehend abgeschlossenen militärischen Einsatzes am Hindukusch erarbeitet und debattiert werden. Wenn das jetzt nicht geschieht, wann dann? Also: Was war richtig gedacht und gut gemacht, was eher nicht?

  • Zum anderen („Ausblick- Internationales Krisenmanagement neu denken?“) wollen wir auf der Grundlage dieser Bilanz erörtern, was die gewonnenen Erkenntnisse generell für das internationale Krisenmanagement der Zukunft und für unsere Beteiligung daran bedeuten könnte bzw. sollte. Die Lehren aus den Erfahrungen in Afghanistan, sofern für andere Szenarien zutreffend, stehen hier im Vordergrund.

Das Tableau der Experten, die auf dem Podium teilnehmen werden, garantiert einen hohen Erkenntnisgewinn. Der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Zorn, übernimmt die Keynote. Im Panel 1 debattieren General a.D. Ramms, der ehemalige Wehrbeauftragte Dr. Bartels und der MdB a.D. Nachwei – allesamt Persönlichkeiten, die sich kraft ihres damaligen Amtes höchst intensiv und aus unterschiedlicher Perspektive mit den Einsätzen am Hindukusch befasst haben. Und einen weiten Blick nach vorn werden im Panel 2 dann MinDir Dr. Wächter (AL Politik im BMVg), Prof. Dr. Masala von der UniBw München und Frau Dr. Wieland-Karimi (Leiterin des Zentrums für Internationale Friedenseinsätze ZIF) werfen. Insgesamt garantiert diese Runde nicht nur höchste Expertise, sondern auch eine Debatte ausdrücklich im Sinne einer erweiterten und vernetzten Sicherheitspolitik.

Derzeit sind wir im finalen Status der konzeptionellen Vorbereitungen. Offizielle Einladungen an Interessierte ergehen in der zweiten Septemberhälfte. Wir planen den GSP-Sicherheitsdialog als Präsenzveranstaltung und hoffen sehr darauf, auch unter den Pandemiebedingungen daran festhalten zu können. Wer schon vorab ein hohes Interesse einer Teilnahme hat, kann dies gerne per email signalisieren (geschaeftsstelle@gsp-sipo.de). Wir freuen uns sehr darüber.

Soviel vorab zum gegenwärtigen Stand der Planung, den wir auf dieser Seite regelmäßig aktualisieren.

Ihre Gesellschaft für Sicherheitspolitik (Vorstand)